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Forschungseinrichtungen an der KU


Aueninstitut Neuburg

Die Forschungsstelle Aueninstitut Neuburg, die der Professur für Angewandte Physische Geographie zugeordnet ist, hat ihren Sitz im Auenzentrum Neuburg und wird vom Landkreis Neuburg-Schrobenhausen gefördert. Die Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Auen- und Gewässerökologie sowie den damit verbundenen Aufgaben der Renaturierung. Wichtigster Aspekt dabei ist, der in diesen Bereichen beeinträchtigten Natur wieder eine nachhaltige Perspektive zu verschaffen. Dabei sind Nutzungskonflikte, wie sie im Bereich der Wasser- und Forstwirtschaft existieren, zu berücksichtigen. Forschung für Nachhaltigkeit ist das Fernziel, bei dem der Weg so ausgerichtet werden muss, dass alle gesellschaftsrelevanten Nutzungen umweltverträglich am gleichen Ort durchgeführt werden können.

Forschungsstelle Christlicher Orient

Die Forschungsstelle Christlicher Orient, die der Theologischen Fakultät zugeordnet ist, befasst sich insbesondere mit allen Aspekten kirchlichen und gesellschaftlichen Lebens orientalischer Christen von den Anfängen bis zur Gegenwart. Ihre Arbeiten erstrecken sich auf den geographischen Raum von Äthiopien bis Georgien und vom östlichen Mittelmeer bis Indien und Ostasien. Die Forschungsstelle unterstützt Studierende aus den betreffenden Ländern. Zu den Zielen der Forschungsstelle gehört es ferner, zu einem besseren Verständnis für die Lage und Belange der Christen im Orient in Wissenschaft und Gesellschaft beizutragen.

Zentrum für Entrepreneurship

Das Zentrum für Entrepreneurship der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt möchte den wachsenden Bedürfnissen wissenschaftlicher, wirtschaftlicher und sozialer Interessensgemeinschaften nach mehr unternehmerischen Aktivitäten entsprechen, und Entrepreneurship in Forschung, Praxis und Lehre interdisziplinär weiterentwickeln. So soll eine Brücke zwischen Wissenschaft sowie regionaler, nationaler und internationaler Wirtschaft im Kontext gesellschaftlicher Herausforderungen geschlagen und damit ein interaktiver Erfahrungs-, Meinungs- und Wissensaustausch dieser unterschiedlichen Akteure ermöglicht werden. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf Fragestellungen der Regional- und Standortentwicklung.

Zentrum Flucht und Migration

Das Zentrum Flucht und Migration Eichstätt-Ingolstadt beschäftigt sich mit Ursachen und Auswirkungen von Flucht und Migration, vermittelt Studierenden der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt berufsbezogene und interkulturelle Kompetenzen, unterstützt Geflohene durch konkrete Bildungsangebote, bietet Lehrenden eine Plattform und fördert den Dialog zwischen Wissenschaft, Lehre und Praxis. Es verfolgt seinen Auftrag durch drei hauptsächliche Handlungsfelder: Forschung, Bildung & Coaching, Dialog & Transfer.

Forschungsstelle Geistliche Literatur des Mittelalters

Ziel der Forschungsstelle Geistliche Literatur des Mittelalters ist es, die durch den SFB 226 und die Eckhart-Edition in Eichstätt angesiedelte Forschungs- und Editionskompetenz langfristig zu etablieren und so einschlägige geisteswissenschaftliche Grundlagenforschung im Profil der KU zu verankern.

 

ZFG - Zentralinstitut für Ehe und Familie in der Gesellschaft

Die Forschungsschwerpunkte dieser wissenschaftlichen Einrichtung liegen vorrangig im Bereich der empirisch orientierten Familienwissenschaft. Nach dem interdisziplinären Selbstverständnis des Instituts werden jedoch Beiträge aller Disziplinen der Partnerschafts- und Familienforschung berücksichtigt. Das ZFG ist zudem als Beratungs- und Weiterbildungsinstitution tätig. Zwischen dem Katholischen Militärbischofsamt (KMBA) und dem ZFG besteht seit 2002 eine intensive Kooperation. Die Maßnahmen dieser Zusammenarbeit gelten insbesondere der Unterstützung von Soldatinnen und Soldaten und ihrer Angehörigen bei der Bewältigung spezifischer Belastungen im Kontext von Auslandseinsätzen sowie von Fernbeziehungen.

ZILAS - Zentralinstitut für Lateinamerikastudien

Die KU gehört zu den wenigen Hochschulen in der Bundesrepublik Deutschland, an denen die Beschäftigung mit Lateinamerika einen Studien- und Forschungsschwerpunkt bildet. Das 1985 gegründete Zentralinstitut (ZILAS) soll durch seine Aktivitäten in Forschung und Lehre dazu beitragen, die Voraussetzungen für ein besseres Verständnis zentraler gesellschaftlicher Bereiche und Vorgänge sowie wichtiger kultureller Phänomene in Geschichte und Gegenwart der Länder Lateinamerikas zu schaffen.

ZIMOS - Zentralinstitut für Mittel- und Osteuropastudien

Mitglieder des Instituts befassen sich in Forschung und Lehre mit geschichtlichen Fragen zu Mittel- und Osteuropa. Besondere Aufmerksamkeit wird den aktuellen Transformationsprozessen in Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft sowie der Aufarbeitung des seit der politischen Wende zugänglichen Archivmaterials, das die Erforschung der jüngsten Geschichte Mittel- und Osteuropas auf eine breite dokumentarische Basis gestellt hat, geschenkt.