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Prof. Dr. Leonid Luks

Bis zum 23. Juni 2015 Direktor des Zentralinstituts für Mittel- und Osteuropastudien (ab 2011) und ehem. Inhaber des Lehrstuhls für Mittel- und Osteuropäische Geschichte an der KU Eichstätt-Ingolstadt.

Vita

Leonid Luks wurde am 24. Januar 1947 in Sverdlovsk/UdSSR geboren. Sein Abitur machte er 1965 in Stettin. Danach studierte er Geschichte und "Russian Studies" an der Jerusalemer Universität. Ab 1969 folgte ein Studium der Osteuropäischen Geschichte, Neueren Geschichte und Slawischen Philologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, das er mit der Promotion über "Lenins außenpolitische Konzeptionen in ihrer Anwendung" abschloß. 1974 bis 1980 arbeitete er an seiner Habilitationsschrift ("Entstehung der kommunistischen Faschismustheorie. Die Auseinandersetzung der Komintern mit Faschismus und Nationalsozialismus 1921-1935"). Betreut wurde diese Arbeit von Prof. Dr. Thomas Nipperdey.

Von 1978 bis 1981 war er zunächst wissenschaftlicher Assistent am Seminar für Neuere Geschichte der Universität Erlangen, dann Lehrbeauftragter am Seminar für Neuere Geschichte der Universität München. 1981 schloß er das Habilitationsverfahren ab und erhielt im März 1982 den Titel eines Privatdozenten. Von 1983 bis 1988 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, ab 1989 stellvertretender Leiter der Osteuropa-Redaktion der Deutschen Welle in Köln und zugleich Privatdozent an der Universität zu Köln. 1992 lehrte er als Gastdozent an der Geisteswissenschaftlichen Staatsuniversität in Moskau. 1993 wurde er zum außerplanmäßigen Professor an der Universität Köln ernannt. In seinen wissenschaftlichen Arbeiten befaßte er sich in erster Linie mit der Geschichte des Bolschewismus, der russischen Ideengeschichte, der russischen Zeitgeschichte, der polnischen Zeitgeschichte und mit den Faschismustheorien.

 Von 1995  bis zum Wintersemester 2012/13 war er Inhaber des Lehrstuhls für Mittel- und Osteuropäische Zeitgeschichte an der Katholischen Universität Eichstätt.

Die vollständige Vita von Professor Dr. Luks erhalten Sie auch als PDF-Datei in englischer sowie in deutscher Sprache durch einen Klick auf den jeweiligen Link.

Die Vollständige Bibliographie von Prof. Luks erhalten Sie hier

 

Kontakt
Name: Prof. Dr. Leonid Luks
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Sprechstunde: Dienstag, 12.00 - 13.00 Uhr, Zi. 101, O27
Forschungsschwerpunkte
  • neuere und neueste Geschichte Rußlands und Ostmitteleuropas (19. und 20. Jahrhundert)
  • vergleichende osteuropäische Ideengeschichte
  • Geschichte der Kommunistischen Internationale und des Ostblocks
  • sowjetische Osteuropa-Politik
  • die "jüdische Frage" in Osteuropa
  • die Kirchenpolitik der kommunistischen Staaten (in erster Linie Polen und UdSSR)
  • die Perzeption Rußlands bzw. der Sowjetunion im Westen und des Westens in Rußland
  • vergleichende Analyse der kommunistischen und der rechtsextremen Diktaturen
  • Faschismus- und Totalitarismustheorien
Publikationen

Artikel

Buch

Aufsatz in einem Buch

Rezension

Herausgeberschaft einer Schriftenreihe oder einer Zeitschrift

Online-Beitrag

Die oben genannte Publikationsliste wurde aus der Forschungsdatenbank der KU Eichstätt-Ingolstadt (KU.edoc) übertragen und wird ständig erweitert. Eine komplette Liste der Publikationen von Professor Dr. Leonid Luks können Sie hier als PDF herunterladen.

Forschungsprojekte

2011

2009

2006

1999

Ohne Angabe