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  • Konzepte und Konfigurationen des Unendlichen

    Ihre Endlichkeit gehört zu den schmerzlichsten Beschränkungen der Menschen. Von früh an begegnen denn auch Vorstellungen, die um die Aufhebung dieser Grenze kreisen. Bilder und Geschichten imaginieren Unendliches und Unendlichkeit. Ideen und Begriffe sollen derartigen Vorstellungen zu klarer Fasslichkeit verhelfen. Implikationen von Unendlichkeit regulieren aus dem Hintergrund so manche Ängste, Hoffnungen und Entwürfe noch dort, wo von Unendlichem gar nicht ausdrücklich gesprochen wird. Blickt man auf die europäische Kulturgeschichte von der Antike bis zur Gegenwart, erscheinen solche Vorstellungen geradezu als eine fundamentale Konstante der Identitätsbildung. Sie setzen so gut wie allen menschlichen Denk- und Tätigkeitsbereichen einen letzten Horizont, versuchen aber auch, sich ein Bild von dem zu machen, was ‚jenseits’ – spekulativ, transzendent, utopisch – ihrer endlichen Wissensformate anzuberaumen wäre. Dennoch wurden sie, nimmt man die Philosophie aus, bisher kaum systematisch zusammengesehen. Hier setzt das Forschungsprojekt ein. Ausgewählte diachrone und synchrone Schnitte sollen die Wirkungen freilegen, welche Konzepte und Konfigurationen des Unendlichen innerhalb ihrer unterschiedlichen geschichtlichen Sinnhorizonte und Sichtweisen entfaltet haben.

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    Bild: colourbox.de

  • Aktuelles

    Neuerscheinung:

    Unendlichkeit. Transdiziplinäre Annäherungen, Band 1. Konzeptionen des Unendlichen - eine europäische Kulturkonstante?

     

    von Christoph Böttigheimer und René Dausner (Hrsg.)


    Könighausen & Neumann, Würzburg 2018


    Sprecher