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Cotutelle-Verfahren: Gleichzeitig in Deutschland und im Ausland promovieren

Im Cotutelle de thèse-Verfahren wird eine Dissertation durch zwei Hochschulen in zwei Ländern gemeinsam betreut und begutachtet. Der Unterschied zu einer herkömmlichen internationalen Promotion liegt in der zweifachen Betreuung (Co-tutelle kommt von Co-Tutor).

Eine bi-nationale Promotion im Cotutelle-Verfahren führt zum Erwerb eines gemeinsam von zwei Universitäten in unterschiedlichen Staaten verliehenen Doktorgrads (es werden nicht zwei Doktorgrade verliehen). Beide Hochschulen erkennen den jeweils an der anderen Hochschule geleisteten Teil der Arbeit an.

Geeignet ist dieses Verfahren vor allem für Promovierende, die beruflich relevante Kontakte aufbauen sowie die wissenschaftliche Anbindung in beiden beteiligten Ländern sicherstellen wollen. Die Promotion im Cotutelle-Verfahren ermöglicht außerdem das Kennenlernen zweier Wissenschaftssysteme und verbessert die Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Grundsätzlich ist eine binationale Promotion im Cotutelle-Verfahren mit jedem Land möglich. Je nach Partnerland können sich bei einer Cotutelle einige Besonderheiten ergeben.

Für jedes Cotutelle-Verfahren ist eine individuell abgeschlossene Vereinbarung zwischen den beteiligten Partneruniversitäten erforderlich (siehe Mustervereinbarung der KU). Die rechtliche Grundlage bilden die Rahmenpromotionsordnung der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt sowie die jeweils einschlägige Fachpromotionsordnung.

Detaillierte Informationen finden Sie hier:

Verfahrensbeschreibung Co-Tutelle-Verfahren an der KU

Mustervereinbarung für Cotutelle-Verfahren an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt     

Musterurkunde deutsch Ausstellung zweier Urkunden

Musterurkunde deutsch gemeinsame Urkunde

 

Weitergehende Informationen finden Sie hier: