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Aktuelle Graduiertenkollegs

  • "Inklusive Bildung"

    Das Graduiertenkolleg ‚Inklusive Bildung’ an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt ist Teil des Verbundprojekts ‚Inklusives Leben und Lernen in der Schule’ an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, welches seit 2014 aus Mitteln der Freisinger Bischofskonferenz gefördert wird.

    Aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven und über verschiedene methodische Ansätze und Herangehensweisen werden in den Teilprojekten des Verbundprojekts die Möglichkeiten eines wertschätzenden und kompetenzorientierten Umgangs mit gesellschaftlicher Diversität sowie Ansätze zur Realisierung bzw. Bedingungen für das Gelingen von Inklusion in schulischen und außerschulischen Lernorten untersucht. Das Verbundprojekt leistet damit einen Beitrag zum aktuellen Diskurs um die Herausforderung ‚Inklusion‘, indem es sich um die Entwicklung eines erweiterten Verständnisses des Inklusionsbegriffs verfolgt. Ein besonderes Merkmal des Projektverbundes ist, dass die einzelnen disziplinär ausgerichteten Teilprojekte ihre jeweiligen Forschungsprämissen, Expertisen und spezifische Methodik im wissenschaftlichen Austausch untereinander und mit externen Expertinnen und Experten reflektieren und entwickeln.

    Weitere Informationen finden Sie unter dem Link: http://www.inklusives-lernen-und-leben.de/index.php/graduiertenkolleg

  • „Ethik, Kultur und Bildung für das 21. Jh.“

    Das interdisziplinäre, kooperative Promotions-kolleg der Katholischen Hochschulen Bayerns (Hochschule für Philosophie München / Katholische Stiftungshochschule München / Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt) wird gefördert durch die Hanns-Seidel Stiftung.

    Das Promotionskolleg wurde von den kooperierenden Hochschulen (Hochschule für Philosophie München - HfPh / Katholische Stiftungshochschule München - KSH / Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt - KU) als ein interdisziplinäres Forum konzipiert, in dem sich Nachwuchswissenschaftler mit aktuellen und klassischen Problematiken der Wertorientierung und Wertebildung in ihren komplexen wissenschaftlichen, politischen, gesellschaftlichen und persönlichen Kontexten im Rahmen einer Qualifikationsarbeit zur Erlangung der Doktorwürde auseinandersetzen können. Den Nachwuchswissenschaftlern soll dabei sowohl wissenschaftlich als auch finanziell und ideell ein Umfeld geboten werden, das eine umfassende und detaillierte Beschäftigung mit dem jeweiligen Forschungsgegenstand möglich macht. Zu den behandelten Forschungsschwerpunkten zählen dabei:

    Grundlegende ethische Fragen nach dem Status von „Werten“, „Normen“ oder „Moralvorstellungen“. Neben der wissenschaftlichen Bedeutsamkeit dieser Grundlagenforschung kann die Analyse dieser Formen philosophisch-ethischer Grundbegriffe in innovativen Modellbildungen für angewandte Fragen fruchtbar gemacht werden.

    Angewandte Fragen nach den ethischen Dimensionen verschiedener Forschungsbereiche, wie etwa: Medien und die Herausforderungen digitaler Gesellschaften, interkulturelle Bildung und gesellschaftliches Selbstverständnis vor dem Hintergrund von Flucht und Migration, oder auch Fragen nach dem Status der Religion und unserem Menschenbild in Kontexten, wie etwa „Entscheidungen am Lebensende“.

    Mit dieser thematischen Ausrichtung fühlen sich die Hochschulen nicht nur wissenschaftlicher Exzellenz verpflichtet, sondern nehmen auch aktiv ihren gesellschaftspolitischen Auftrag wahr, Menschen auszubilden, die sich selbstbewusst und kreativ den komplexen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts stellen. In den hier skizzierten Themenfeldern, „(Trans)Kulturelle Bildung“, „Globalisierung“, „Befähigung und Care in sozialer Verantwortung“ sowie „Mensch und digitale Gesellschaft“, sollen solche Fragestellungen verhandelt werden.

    Mehr Informationen unter: www.katholische-hochschulen-bayerns.de/promotionskolleg/