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Fakultäten
Geschichts- und Gesellschaftswissenschaftl. Fakultät
Fachgebiete
Geschichte
Theorie und Didaktik der Geschichte
Publikationen

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Eine Veröffentlichung, die sich auf eine neue, kompetenzorientierte Lehrplangeneration für den Geschichtsunterricht bezieht. Typische Themen werden kontextualisiert, epochenübergreifend und gestützt auf die multiperspektivische Erläuterung der dahinterstehenden Begriffskonzepte und Kategorien präsentiert: Vergleichende und langfristige historische Untersuchungen zu ‚Lebenslinien in Ost und West’ stehen neben Überlegungen zur Bedeutung der Nation in der deutschen und europäischen Geschichte. Erstmalig wird dabei für den Unterricht auch die Geschichte Georgiens und Armeniens erschlossen. Die theoretisch fundierten Beiträge zielen direkt auf die Unterrichtssituation und regen zugleich die Reflexion der Lehrenden über Erkenntnispotentiale und Orientierungsmöglichkeiten beim Umgang mit Geschichte an.

Nachdem die oral history sich in der zeitgeschichtlichen Forschung inzwischen etabliert hat, spielt sie nunmehr auch im Geschichtsunterricht eine zunehmend größere Rolle. Der Band zeigt, dass die Zeitzeugenarbeit, jenseits der auf die Re-Konstruktion gerichteten Ziele, noch mehr leisten kann: Historische Narrationen der Zeitzeugen lassen sich auf Deutungen, Sinnbildungen und Botschaften untersuchen
Raum und Zeit können als Kategorien genutzt werden, um einerseits Entwicklungen und Veränderungen des menschlichen Lebens zu erkennen, andererseits die strukturellen Zusammenhänge unterschiedlicher Epochen zu erklären und zu ordnen. Die Nutzung dieser grundlegenden historischen Kategorien dient dazu, Orientierung in der Gegenwart und für die Zukunft zu ermöglichen. Eine methodisch geleitete Auseinandersetzung mit jenen Konstruktionen, die in Form von Geschichte den Zusammenhang zwischen Vergangenheit und Gegenwart herstellen, kann ohne die Kategorien Raum und Zeit nicht auskommen. Dazu bietet der Band theoretische Grundlagen und praktisch nutzbare Konzepte und Materialien.

Der Band stellt die verschiedenen Facetten, Themenfelder, Zugangs- und Strukturierungsmöglichkeiten sowie Methodiken der Geschichte in einer kompetenzorientierten, für Kinder und Jugendliche spezifisch differenzierten Weise vor. Es tritt in eine direkte Kommunikation mit seinen Rezipienten, lädt zum Mitdenken, Ausprobieren und eigenständigen Suchen ein.
Das Kompetenz-Strukturmodell, das eine Arbeitsgruppe des Projekts FUER für die Domäne der Geschichte vorgelegt hat, ist das einzige Kompetenzmodell, das eine theoretische Herleitung der Kompetenzbereiche und Kompetenzen aus einem Modell des historischen Denkens anbietet. Damit bezieht es sich nicht nur auf Unterricht, sondern zugleich auf alle anderen Institutionen der Geschichtskultur, aber auch auf den individuellen Umgang mit Vergangenheit und Geschichte.
Mit dieser Publikation liegt die derzeit umfassendste Diskussions- und Arbeitsgrundlage für eine Kompetenzorientierung der Geschichtsdidaktik und des Geschichtsunterrichts sowie der Lehrerbildung vor.
Das hier vorgelegte Modell bezieht sich generell auf alle Kontexte historischen Denkens, auf Geschichtswissenschaft und Geschichtsunterricht, auf Felder der Geschichtskultur wie Publizistik, Filme, Ausstellungen, aber auch auf den individuellen Umgang mit Vergangenheit/Geschichte. Mit dieser Veröffentlichung wird der erste Schritt - und somit die notwendige Grundlage für weitere Überlegungen zur Kompetenzdiagnose, zur Kompetenzentwicklung und zur Kompetenzförderung - vorgelegt
Schulbücher konfrontieren Lehrer und Schüler mit interpretierter Geschichte. Dieser erste Band der Themenhefte bietet Instrumente an, die vorliegende Geschichtsdeutungen als solche erkennbar machen. Dabei werden Vorgehensweisen beschrieben, die es ermöglichen, historische Narrationen zu analysieren, die Motive und Interpretationen historischer Darstellungen zu erkennen und Autorentexte in Schulbüchern auf ihre Triftigkeit(en) zu befragen. Neben erläuternden Basisbeiträgen werden zahlreiche praktische Beispiele und Unterrichtmaterialien präsentiert, die vorrangig der Förderung historischer Methodenkompetenz dienen.
Bilder prägen sich ein, entfalten suggestive Wirkung und bleiben oft lange im Gedächtnis. Daher stellt es eine der wesentlichen Herausforderungen für die Geschichtslehrer dar, es Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen, über die Fähigkeit zur kritischen Rezeption hinausgehende Kompetenzen zu erwerben, die es ihnen erlauben, mit den bildlichen Erscheinungsformen der sie umgebenden Geschichtskultur besser umgehen zu können. Der vorliegende Band liefert hierzu Ansatzpunkte
Längsschnitte sind ein Weg, durch Stoffauswahlentscheidungen, die eher thematischen als chronologischen Prinzipien folgen, einen kompentenzorientierten Unterricht zu befördern. Damit kann „Geschichte gedacht“ werden, statt Fakten zu pauken. Geschichtsunterricht wird so für die Lernenden und ihre Bedürfnissen attraktiver und ertragreicher. Der Band führt methodisch und didaktisch in die Arbeit mit Längsschnitten ein und bietet zu verschiedenen Typen von Längsschnitten konkrete Beispiele mit Materialien und Vorschlägen für den Einsatz im Klassenzimmer. Die beiliegende CD-ROM enthält zusätzliches Material bis hin zu ausgearbeiteten Arbeitsblättern.
Der historische Film gehört mittlerweile zu den zentralen Darstellungs- und Deutungsmedien der Geschichte. In den Beiträgen dieses Bandes geht es darum, den Film im Geschichtsunterricht nicht nur als Informationsmedium zu nutzen, sondern ihn als eine perspektivische und absichtsvolle Darstellung jener Zeit erkennbar werden zu lassen, in der er produziert wurde. Die Beiträge geben konkrete Hilfestellungen für eine de-konstruierende Filmarbeit im Unterricht, indem sie den Blick für Strukturen schärfen, erprobte Fragestellungen und Analyseraster vorstellen und das Gemeinte an ausgewählten Filmen konkretisieren. Die beiliegende DVD enthält unter anderem ein Interview mit einem Regisseur und Zeitzeugenfilme.
Mit dem Theater bietet sich ein Medium der Geschichtsbetrachtung, das auf besondere Weise einen reflektierten Umgang mit Geschichte fördern kann. Dieser Band schildert praktische, erfahrungsgesättigte Möglichkeiten der Umsetzung szenischer Lerneinheiten und bietet hierfür auch Materialien an.
In den Geschichtslehrplänen finden sich klassische Themen, die bereits seit Jahrzehnten fester Bestandteil des Unterrichts sind. In diesem Band wird deren Relevanz für Gegenwart und Zukunft beleuchtet, indem sie in den Kontext aktueller historischer Forschung gestellt werden.
Das Zusammenspiel der Fächer Deutsch, Politische Bildung, Erdkunde und Religion mit Geschichte steht im Zentrum der Beiträge, die sich nicht nur mit der Theorie, sondern vor allem mit der Unterrichtspraxis auseinandersetzen.
Moderner Geschichtsunterricht soll und will historische Kompetenzen von Schülern fördern. Das Buch "Geschichte denken statt pauken" liefert hierzu auf über 320 Seiten eine Vielzahl von Anregungen, Tipps und Konzepten für einen zeitgemäßen Geschichtsunterricht.
Die Unterrichtsmethode des Vergleichs bietet eine Methodik, die das Verständnis für die Perspektivität und Standortgebundenheit von historischen Narrationen erleichtert und damit deren Strukturen und Kategorien transparent werden lässt. Dieser Band will Lehrenden inhaltliche wie methodische Anstöße zur praktischen Anwendung vermitteln.
Hunderte von Lehrern, Wissenschaftlern und Verwaltungsfachleuten stellten sich zwischen 1967 und 1982 der Aufgabe, die hessischen Lehrpläne grundlegend zu reformieren. Im Mittelpunkt stand dabei die Orientierung an allgemeinen Lernzielen, die Lernende dazu befähigen sollten, „am Leben ihrer Gesellschaft teilzunehmen, es verstehen und begründet mitgestalten zu können“. Emanzipation, bewusst auch in einer die Traditionen erschütternden Weise, war dabei nicht nur der grundlegende Wert, sondern bestimmte auch die Ausrichtung aller pädagogisch-didaktischen Bemühungen. Das entstandene Reformwerk wurde äußerst kontrovers diskutiert. In diesem Band wird der Prozess der Reformen detailliert rekonstruiert, die Rolle der handelnden Personen aufgezeigt und das Ergebnis kritisch beurteilt. Der Umgang mit Geschichte innerhalb der Gesellschaftslehre wird exemplarisch analysiert. So leistet das über 800 Seiten starke Werk einen zentralen Beitrag zur allgemeinen Lehrplanforschung.
Die Beiträge dieses Band diskutieren Ausstellungen als komplexe Konstruktionen, die ein dauerhaft vertiefendes Anregungspotenzial haben und bieten somit wertvolle Alternativen zur oberflächlichen Eventisierung und kurzfristigen Kommerzialisierung des Historischen.
Die Begegnungen – ein Standardwerk, wenn es um das Warum und Wie historischen Lernens geht. Das erste Kapitel umfasst fachliche und fachdidaktische Grundlegungen. Die Beiträge des Kapitels zu den fachspezifischen Methoden sind zweigeteilt: aktueller Diskussionsstand und ein auf Unterricht bezogener Teil beziehen sich in elementarer Weise auf Lernende. Kapitel drei umfasst Unterrichtsbeispiele, die Anregungen für einen schüler- und sachgemäßen Unterricht geben

Dieser Band widmet sich dem Bild als historische Quelle und greift somit ein Thema auf, dessen Relevanz für den Schulunterricht immer größer wird. Eine CD-ROM bietet passende Unterrichtmaterialien an.

Der Band widmet sich der Vertriebenen- und Flüchtlingsproblematik im Gebiet des bayerischen Eichstätt. Dabei werden neben klassischen geschichtlichen Quellen auch Zeitzeugengespräche ausgewertet. Das Thema wird aus mehreren fachlichen Perspektiven – der Politik-, Sozial-, Wirtschafts- und Mentalitätsgeschichte – betrachtet und es entsteht eine vielgestaltige Beschreibung, die Verlust und (Neu-)Gewinn von Heimat exemplarisch nachvollziehbar macht. Anhand der Flüchtlingsproblematik der Nachkriegszeit lässt sich geschichtliche Identitätsbildung eingängig und überzeugend als Aufgabe historischer Orientierung verstehen.

Der scheinbare Widerspruch zwischen Vielfalt und Einheit Europas ist ein hochaktuelles Thema unserer Gegenwart. Dieser Diskurs wird durch die in diesem Band angebotenen historischen Perspektiven nachhaltig bereichert.
Dieser Band zeigt deshalb die historisch-typologische Dimension der Längsschnitte auf, fragt nach ihrer Bedeutung für den Geschichtsunterricht in der gymnasialen Oberstufe und legt, verbunden mit einer empirischen Annäherung, kognitionspsychologische Grundlagen dar.

Der Begriff des Fremden ist in der Geschichte stets von einer gewissen Ambivalenz geprägt. Dieser Band zeigt in exemplarischen historischen Studien, wie in der Vergangenheit mit Fremdem/Fremden umgegangen wurde, ohne dabei aktuelle Entwicklungen zu vernachlässigen.

Wie können Fragen des Glaubens und der Religion informativ und ansprechend in den Unterricht integriert werden und mit welchen Problemen müssen sich Lehrer bei diesem Vorhaben auseinandersetzen? Der Band stellt besonders die fachliche Adäquatheit der Thematisierungen in den Mittelpunkt und behandelt die religiöse Dimension interdisziplinär und kulturvergleichend.

Globalisierung - kaum ein Begriff weckt so vielgestaltige Hoffnungen und Ängste. Ein zeitgemäßer Geschichtsunterricht muss dazu befähigen, dieses gesellschaftlich-politische Phänomen in seinem historischen Kontext zu erfassen. Hierzu gibt der Band wertvolle Hilfen.

Das Buch verortet die Auseinandersetzung mit Geschichte in wissenschaftlichen und wissenschaftshistorischen Kontexten. Es geht der Frage nach den Grundantrieben und „Urstiftungen“ des Historischen nach und erschließt mit dem Bezug auf Edmund Husserl eine für das Historische überaus anregende Denkwelt.
Die hier abrufbaren Veröffentlichungen habe ich so ausgewählt, dass sie verdeutlichen, wie Grundlagenforschung, anwendungsbezogene Forschung und Pragmatik ineinander greifen.
Die Überlegungen zu den Kompetenzen, die historisches Denken ermöglichen (vgl. I.) bilden das theoretische Fundament. Die Überzeugung, dass Theorie und Praxis einander stützen, wird in den Beiträgen zur Aus- und Fortbildung von Lehrern (vgl. II) und von Mitarbeitern an den außerschulischen Bildungsinstitutionen (vgl. III) deutlich.
Das von mir initiierte und geleitetete internationale Verbundprojekt FUER-Geschichtsbewusstsein hat in den letzten Jahren unter anderem die geschichtsdidaktische Grundlagenforschung vorangetrieben. Ergebnisse sind z.B.
(1) Vgl. das Standardwerk Körber, A./Schreiber, W./Schöner, A. (Hgg.): Kompetenzen historischen Denkens. Ein Struktur-Modell als Beitrag zur Kompetenzorientierung in der Geschichtsdidaktik, Neuried 2007 (Kompetenzen. Grundlagen - Entwicklung - Förderung, Bd.2). Dort
(Ergänzend vgl. die kompakten Kurzfassungen des Kompetenz-Strukturmodells
(2) Zur empirischen Wendung der kategorialen Inhalts- und Strukturanalysen vgl. den im Druck befindlichen Beitrag:
Die auf zehn Bände ausgelegte Reihe "Themenhefte Geschichte" (bislang acht erschienen), die Reihe "Eichstätter Kontaktstudium zum Geschichtsunterricht" (bislang 6 erschienen, Band 7 und 8 in Vorbereitung bzw. vor dem Abschluss), zwei umfangsreiche Sammelbände (Erste Begegnungen mit Geschichte. Grundlagen historischen Lernens) und zahlreiche Beiträge in fachdidaktischen und pädagogischen Zeitschriften und Sammelbänden legen das Gewicht darauf, Forschungsergebnisse für den Geschichtsunterricht aufzubereiten und zu vermitteln.
Vgl. exemplarisch:
Der angewandten Geschichtswissenschaft sind auch die Beiträge zu Museen, historischen Ausstellungen und Gedenkstätten bzw. zu historischen Filmen und historischen Exkursionen zuzuordnen. Sie verfolgen ein doppeltes Ziel, einmal Lehrende in außerschulischen Bildungsinstitutionen in die Lage zu versetzen, ihre Rezipienten zu einem reflektierten und (selbst-)reflexiven Umgang mit Geschichte zu anzuregen und zum anderen Lehrer zu motivieren, die außerschulischen Lernorte und geschichtskulturellen Medien in den Geschichtsunterricht einzubeziehen.
Alternativ hierzu steht ein Beitrag aus der Reihe "Leitfäden" Geschichtskultur, hier: Schreiber, W.: Leitfaden: Zeitzeugengespräche führen, auswerten, dokumentieren (Heft 1), Eichstätt, 2008, im Druck. Die Adressaten dieser Reihe sind ehrenamtliche Akteure der Geschichtskultur. Neben dem Basisbeitrag umfassen die einzelnen Hefte ein kommentiertes Literaturverzeichnis und konkrete Beispiele. Das Ziel der Reihe ist, zur Professionalisierung der Geschichtsarbeit beizutragen.
Vgl. besonders darin: Schreiber, W.: Zeitzeugengespräche führen und auswerten. Ein Leitfaden für Nicht-Historiker.