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Forschungsprojekte

Laufende Forschungsprojekte

  • Annäherung - Versöhnung - Wiedervereinigung. Deutsch-polnische Erfahrungen als Modell für Korea? (Ausstattung: 30.000 EUR; Laufzeit: 2015-2017).

  • Subsidiaritätskontrolle im politischen System der Europäischen Union
    Das mit dem Vertrag von Lissabon eingeführte Verfahren der Subsidiaritätskontrolle durch die nationalen (und regionalen) Parlamente soll der Subsidiarität auf europäischer Ebene mehr Geltung verschaffen. Da sie unmittelbar davon betroffen sind, wenn die EU-Organe Gesetzgebungskompetenzen an sich ziehen, haben die Legislativen der Mitgliedstaaten das größte Interesse an einer Wahrung von Subsidiarität. In der Praxis hat sich das Subsidiaritätsfrühwarnsystem jedoch als wenig effektives Kontrollinstrument erwiesen. Das Forschungsprojekt untersucht im europäischen Vergleich, welche Instrumente den nationalen bzw. regionalen Parlamenten zur Verfügung stehen, um die Subsidiaritätskontrolle durchzuführen. Ziel ist es, die Effizienz der verschiedenen Mechanismen zu bewerten und Verbesserungsvorschläge daraus abzuleiten. (Förderungsantrag in Vorbereitung).
  • Das politische System Südkoreas
    Das Lehrbuch in der Reihe "Länderstudien" soll in knapper Form in wesentliche Merkmale und Bedingungen einführen, die für die Republik Korea prägend sind. Das betrifft besonders die Darstellung des politischen Systems, schließt aber die Betrachtung von Justizwesen, Ökonomie, Gesellschaft ein. Publikation beim Wochenschau Verlag, ca. 250 Seiten.
  • Public Safety in Federal Polities
    Projekt im Auftrag des Forum of Federations (Ottawa/Kanada, Laufzeit: 2012-2018).
  • Sozialwissenschaftliches Handbuch katholische Kirche in Deutschland (zusammen mit Stefan Schieren)
    Das Projekt soll die Rolle der Kirche als politische und soziale Akteurin in der Budnesrepublik Deutschland analysieren. In Kooperation mit dem Springer Verlag und dem Exzellenzcluster Politik und Religion der Universität Münster (in Bearbeitung).
  • Das Bundesverfassungsgericht. Eine Einführung
    Lehrbuch zur Geschichte, den Funktionen, der Organisation, den Kompetenzen und Problemen des Bundesverfassungsgerichts der Bundesrepublik Deutschland. Die Monographie erscheint in der von Frank Brettschneider, Thomas Poguntke und Suzanne Schüttemeyer herausgegebenen Reihe "Studienbücher politisches System der Bundesrepublik Deutschland". Publikation beim Verlag für Sozialwissenschaften, ca. 300 Seiten.

Abgeschlossene Forschungsprojekte

  • Migration und Integration als transnationale Herausforderungen
    Das vom DAAD geförderte deutsch-koreanische Forschungsprojekt wurde in Kooperation mit der Sogang University in Seoul (Südkorea) durchgeführt. Es beschäftigte sich mit vielfältigen Aspekten räumlicher Mobilität und interkultureller Begegnung in Geschichte und Gegenwart. Es ging um Bestimmungsfaktoren und Entwicklungsbedingungen von Migration und um die Folgewirkungen in den Ausgangs- und Zielräumen. Im Zentrum stand die Frage, welche Strategien Deutschland und Korea im Umgang mit internationalen Wanderungsbewegungen entwickelt haben. Dabei wurde insbesondere auch untersucht, wie sich die Bedingungen nationaler Politik durch eine multilaterale Kooperation im Politikfeld Migration verändern. Das Forschungsvorhaben wurde durch die interdisziplinäre Einbindung von Hochschullehrern und Nachwuchswissenschaftlern der beteiligten Universitäten realisiert. (Ausstattung: 65.000 EUR; Laufzeit: 2013-2015).
  • Die Wiedervereinigung geteilter Nationen (Deutschland und Korea)
    Herausgabe eines deutsch-koreanischen Sammelbandes. Analysen und Perspektiven aus der Republik Korea und der Bundesrepublik Deutschland, erschienen in der Reihe Kulturelle Ökonomik, Münster u.a. 2010.
  • Die politischen Systeme in Nord- und Lateinamerika
    Einzeldarstellungen aller Regierungssysteme auf dem amerikanischen Kontinent. Buchprojekt, erschienen bei VS-Verlag für Sozialwissenschaften (2008).
  • Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts - Online Datenbank
    Register der abstrakten Normenkontrollen und Staatsgerichtshofsachen.
  • Die großen Regierungserklärungen der deutschen Bundeskanzler
    Analyse zu verfassungsrechtlichen, funktionalen, prozessualen und inhaltlichen Aspekten von Regierungserklärungen deutscher Bundeskanzler von Adenauer bis Schröder. Habilitationsprojekt.
  • Die Inszenierung des Neubeginns
    Antrittsreden von Regierungschefs in Großbritannien, den USA, Frankreich und Deutschland im Vergleich. Buchprojekt, erschienen bei VS-Verlag für Sozialwissenschaften (2004).
  • Antike und moderne Demokratie
    Texte und Kommentierungen zur Demokratietheorie von der Antike bis in die Gegenwart, in Zusammenarbeit mit Gregor Weber. Buchprojekt, erschienen bei Philipp Reclam, Stuttgart (2004).
  • www.PolitikOn.de - Internet-Lerneinheit "Bundesverfassungsgericht"
    Patenschaftspartner beim Internet-Projekt "PolitikOn", einem universitätsübergreifenden Projekt zur kooperativen Nutzung neuer Medien in der politikwissenschaftlichen Lehre, in Zusammenarbeit mit dem Fachverband der Politikwissenschaft DVPW, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.
  • Kooperation oder Konkordanz? Der Bundesrat
    Empirische Analyse der Rolle des Bundesrats im Gesetzgebungsverfahren (1949-2003).
  • High Priest - Chief Warrior
    Symbolische Funktionen des US-Präsidenten. Die symbolischen (extrakonstitutionellen) Funktionen des Präsidentenamtes in der Konzeption der Gründerväter, in Geschichte und Gegenwart.
  • Die Opposition als Antragstellerin vor dem Bundesverfassungsgericht
    Das Bundesverfassungsgericht hat eine wichtige Bedeutung als Kontrollorgan in der Verfassungsordnung der Bundesrepublik erlangt. Dass die Opposition im Bundestag dazu neigt, dieses Organ als Mittel im politischen Kampf zu nutzen, ergibt sich aus der Logik des parlamentarischen Systems und verstärkt die Kontrollchancen der Parlamentsminderheit gegenüber der Regierung.  Die Untersuchung geht der Frage nach, welche Antragsmöglichkeiten die Opposition vor dem höchsten Gericht hat, in welchen Politikfeldern solche "Oppositionsklagen" zwischen 1951 und 1996 besonders häufig eingereicht wurden und wie erfolgreich diese waren. Daneben beschäftigt sie sich mit den institutionellen und personellen Einflussmöglichkeiten der Opposition gegenüber dem Verfassungsgericht, insbesondere bei der Richterwahl. Der empirische Befund berechtigt nicht zu der Feststellung, die Opposition mache vom "Gang nach Karlsruhe" einen allzu extensiven Gebrauch oder missbrauche das Gericht sogar. Dissertationsprojekt.