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Termine

Titel: Fachtagung „Kompetent machen für ein Leben in mit und durch Geschichte“

Anlass der Tagung ist, dass die Publikation des Kompetenzstruktur-Modells der FUER Gruppe nunmehr seit 10 Jahren vorliegt. Es verbindet den Ansatz eines narrativ-konstruktivistischen Geschichtsverständnisses und der Kompetenzorientierung. Historisch-Denken -Können wird dabei als ein Element von gesellschaftlich-kultureller Teilhabe verstanden.

Das zentrale Ziel der Tagung geht aber weit über den Jubiläumsanlass hinaus: Mit Kollegen, die auf der Basis des FUER-Modells arbeiten und mit Kollegen, die ihrer Forschung andere Modellvorstellungen zugrunde legen soll geklärt werden, ob es eine breit akzeptierte und damit tragfähige Basis für geschichtsdidaktisches Arbeiten für die nächsten 10 Jahre gibt. Insbesondere ist zu fragen, ob ein narratives Geschichtsverständnis diese Basis darstellen kann, verbunden mit dem Ziel, möglichst viele Menschen bei der Entwicklung ihrer historischen Kompetenz zu fördern, um sie fit für kulturelle und gesellschaftliche Teilhabe in einer sich rasant wandelnden und zugleich zutiefst historisch geprägten Welt zu machen.

Diese zukunftszugewandte Diskussion wird am Donnerstag und Freitag (16. und 17. November, Priesterseminar) in vier Hauptsektionen geführt, die sich mit den Arbeitsfeldern „Theorie“, „Geschichtsunterricht“, „Lehrerbildung“ und „Empirie“ befassen und im Tagungsabschluss resümiert.

Der Mittwochabend (ab 16.30 Uhr, Spiegelsaal im Landratsamt Eichstätt) hat das Ziel, zu kontextualisieren: Zum einen, indem gezeigt wird, wozu der wissenschaftliche Nachwuchs aktuell forscht, zum anderen, indem gefragt wird, wie aus Bezugsfeldern der Geschichtsdidaktik auf deren Auseinandersetzung mit „Leben in mit und durch Geschichte“ - auf Basis eines narrativen Geschichtsverständnisses und unter Bezug auf Kompetenzorientierung – geblickt wird. Dazu kommen Vertreter der Bildungspolitik sowie Institutionen der Geschichtskultur und Interessensverbände (Geschichtslehrerverband) zu Wort, ebenso Vertreter der historischen Forschung und nationale wie internationale (Standes-)Vertreter der Gesamtdisziplin „Geschichtsdidaktik“. Abschließend wird der in der FUER-Gruppe praktizierten Ansatz kooperativer, Theorie, Pragmatik und Empirie verbindender Forschung analysiert, u.a. um die Tragfähigkeit dieses Vorgehens für die Zukunft zu bedenken.

Die Teilnahme ist (nach vorheriger Anmeldung) immer nur an Gesamtblöcken möglich, also Mittwoch ab 16.30 Uhr, Donnerstag oder Freitag nur ganze Vormittage oder Nachmittage.

Anmeldunge per Mail an Sabine.Amann(at)ku.de

Weiter Informationen zur Tagung unter
www.gdt-eichstaett.de

Datum: Mittwoch, 15.11.17  - Freitag, 17.11.17
Veranstalter: Professur für Geschichtsdidaktik mit weiteren Partnern