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05.11.18

Ausstellung „Constructive Alps“: Nachhaltige Architektur im Alpenraum

Wiederbelebte Dorfkerne, regionale und nachwachsende Materialien, sorgfältiger Umgang mit bestehender Baukultur – nachhaltige Architektur hat viele Gesichter. Auf Initiative des Lehrstuhls Tourismus der KU ist derzeit im Foyer der Sommerresidenz die Wanderausstellung „Constructive Alps“ zu sehen. Entstanden ist sie im Rahmen eines internationalen Wettbewerbes für nachhaltiges Sanieren und Bauen des Schweizer Bundesamts für Raumentwicklung ARE.


(v.l.) Prof. Dr. Harald Pechlaner (Lehrstuhl Tourismus), KU-Präsidentin Prof. Dr. Gabriele Gien und Lehrstuhlmitarbeiter Daniel Zacher bei einem Besuch der Ausstellung im Foyer der Sommerresidenz.

Im Schulgebäude von Brand in Vorarlberg sind eine Volksschule, ein Kindergarten mit Kinderkrippe, ein Musik- sowie ein Mehrzweckraum untergebracht. Das Gebäude erhielt beim Architekturwettbewerb "Constructive Alps" den ersten Preis. (Foto: Albrecht Schnabel)

Nachhaltige Architektur prägt die Identität von Orten und schafft Räume, in denen sich Menschen wohlfühlen. Die Ausstellung präsentiert die 30 besten und nachhaltigsten Gebäude, die für die vierte Auflage des Architekturpreises ausgewählte wurden. Sie zeigt innovative Formen des Bauens und nimmt dabei die Perspektive der Nutzerinnen und Nutzer auf die gebauten und sanierten Wohnhäuser, Kindergärten, Freizeitanlagen oder Gemeindehäuser ein. Viele der Projekte betonen das gemeinschaftliche Zusammenleben und setzen den Fokus auf die soziale Dimension von Architektur.

Die vorgestellten Projekte können auch als Anregung und Inspiration für einen Identitätsraum Altmühltal dienen, der mit seiner Architektur ebenfalls vor der Herausforderung steht, traditionelle Formen des Bauens zu bewahren und neu zu interpretieren.  

Die Ausstellung ist noch bis Ende der Woche zu den regulären Öffnungszeiten im Foyer der Sommerresidenz zu sehen (montags bis freitags bis 22.00 Uhr).

Weitere Informationen zum Architekturwettbewerb unter
www.constructivealps.net.