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23.01.18

Der Vater des „Sams“ referiert an der KU / Begleitausstellung in Zentralbibliothek

Mit Paul Maar ist einer der beliebtesten Kinder- und Jugendbuchautoren erster Gast der neuen Reihe „KJL meets KU“, die der Lehrstuhl für Didaktik der Deutschen Sprache und Literatur an der KU veranstaltet. Der Schöpfer des „Sams“ und vieler weiterer Figuren wird dabei gleich zweimal an der KU referieren: Am Dienstag, 23. Januar, berichtet Paul Maar ab 18 Uhr in der Aula unter dem Titel „Vom Lesen und Schreiben“ über seine Arbeit als „Künstler zwischen den Künsten“, der auch Romane, Gedichte und Theaterstücke verfasst sowie in den Genres Musical und Oper gewirkt hat. Eine Woche später wird er am Dienstag, 30. Januar, ebenfalls ab 18 Uhr in der Aula eine Lesung halten.


Copyright: Oetinger/Joerg Schwalfenberg

Begleitend zeigt eine Ausstellung im Foyer der Zentralbibliothek (Universitätsallee 1, Eichstätt) Grafiken und Illustrationen aus den Werken Maars, der Malerei und Kunstgeschichte studiert hat und somit viele seiner Geschichten selbst illustriert. Die Exponate sind bis zum 3. Februar zu sehen.

„In seinen Texten begegnen uns fantastische Figuren und doch bleibt der (kritische) Blick auf die Realität immer präsent“, erklärt Prof. Dr. Ina Brendel-Perpina (Vertreterin des Lehrstuhls für Didaktik der Deutschen Sprache und Literatur). Einen Beitrag zum interkulturellen Dialog stellten beispielsweise die Nacherzählungen der alten Nasreddin Hodscha-Geschichten und weitere moderne Heldengeschichten dar, die Paul Maar seit einiger Zeit zusammen mit deutschen und türkischen Musikern präsentiert habe. „Seine Werke, die nie an Aktualität verlieren, haben Generationen von Kindern geprägt und tun dies bis heute“, so Brendel-Perpina weiter. Ziel der neuen Reihe „KJL meets KU“ sei es, die Kinder- und Jugendliteratur und ihrer Didaktik in Lehre und Forschung zu stärken. Neben gemeinsamen Publikationen mit Partnerinitiativen an anderen Standorten – wie Bielefeld, Oldenburg oder Heidelberg – seien unterschiedliche Veranstaltungsformate (u.a. Werkstattgespräche, Ausstellungen und Workshops zum Literarischen Schreiben) sowie Kooperationen mit weiteren Institutionen vorgesehen, die Kinder- und Jugendliteratur vermitteln.

Brendel-Perpina erhielt im vergangenen November den Deutschen Lesepreis für die Etablierung und wissenschaftliche Begleitung von Leseclubs für Kinder und Jugendliche.