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12.06.18

Festival "Refugium" mit großer Workshopwoche

Am kommenden Samstag verwandelt sich der Innenhof der Kollegiengebäude an der KU auf dem Eichstätter Campus wieder in ein buntes Festivalgelände: Mit Livemusik auf zwei Bühnen, DJ-Area, Workshops, Aktivitäten und Shows veranstaltet "tun.starthilfe für flüchtlinge" mit zahlreichen Partnern aus Universität und Stadt das interkulturelle Fest "Refugium - das interkulturelle Open Air".


Das Interkulturelle Open Air „Refugium“ findet im Innenhof des Kollegiengebäudes statt.

Foto: tun.starthilfe

Bands und Künstler unterhalten das Publikum ab 15 Uhr auf zwei Bühnen. Je nach Interesse laden Workshops und das Repaircafé zum Mitmachen oder Shows zum Entspannen ein. Arbeitskreise, Fachgruppen, Referate und Vereine sorgen auf dem Campusmarkt für das leibliche Wohl der Gäste und bieten Informationen rund um ihr Themenfeld.

Wenn gegen Abend die Familien das Gelände verlassen, verlagert sich das Geschehen vor die Bühnen und in die DJ-Area. Tickets gibt es im Vorverkauf für 5,00 Euro, an der Abendkasse für 7,00 Euro. Vorverkaufsstellen sind der Informationsstand, Istanbul Imbiss und Eichstätter Kurier.

Die Garden Stage eröffnet um 15 Uhr die Eichstätter Truppe von Django Charango, gefolgt vom argentinischen Duo Turica Doncel, bevor schließlich der Singer Songwriter Terry Lee Burns den wilden Westen nach Eichstätt bringt.

In der Re:Creation Area sind DJ Baloo, Seen Jah Natty Vices, Mango Selektaz und Laura KaOra & Jim Knopp die Hausherren und -frauen und laden zum Tanzen und Chillen ein.

Serious Project aus Ingolstadt entern um 17 Uhr die Campus Stage. Die vier Musiker aus unterschiedlichen Musik-Genres haben es sich zum Ziel gemacht unter dem Schirm "Rap" einen gemeinsamen Nenner zu finden. Sie übergeben ihre Mikros an das Projekt Identität aus Ingolstadt, bei dem junge Menschen mit und ohne Flucht- bzw. Migrationserfahrung Musik machen. Den Abend läuten die Lokalmatadore von Schaumbad ein und bringen die Campus Stage zum blubbern und sprudel bis sich die geballte P Punk Power auf das Publikum ergießt. Den krönenden Abschluss bilden Guts Pie Earshot. Ursprünglich aus der Punkszene stammend, wurden Guts Pie Earshot in den 90er Jahren schon als Avantgarde-Legende des undogmatischen Hardcore auf unzähligen Festivals und Konzerten gefeiert.

Workshopwoche

In Kooperation mit dem Zentrum Flucht und Migration und der Professur für Musikpädagogik und Musikdidaktik schulen die Musiker Mark Alexander Paullin, Conservation Music/Lesotho und Pete Moser/England Studierende der Musikpädagogik im Bereich Community Musik. Von 12. bis 17. Juni finden dann Workshops gemeinsam mit Geflohenen aus dem Landkreis statt. Die Ergebnisse werden beim interkulturellen Open Air refugium präsentiert.

Von 15. bis 17. Juni können zudem alle Tanz- und Musikbegeisterten argentinische Folklore hautnah erleben. Gemeinsam mit professionellen Musikern und Tänzern aus Lateinamerika lädt das refugium-Team alle Interessierten ein, sich auszuprobieren, Neues zu entdecken und gemeinsam zu feiern.

Darüber hinaus gibt es täglich von 17 bis 19 Uhr zahlreiche Workshops von tun.starthilfe für flüchtlinge e.V., darunter Upcycling- und Schreibworkshops, Malaktionen, Handwerk und Handarbeit sowie Workshops zu gerechtem Handel und einen Erste-Hilfe-Auffrischungskurs. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Alle Informationen unter www.myrefugium.com