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20.09.16

KU tritt Charta „Familie in der Hochschule“ bei

Die KU ist der Charta „Familie in der Hochschule“ beigetreten. Die seit 2007 bestehende Initiative bietet als Netzwerk für die beteiligten Universitäten und Hochschulen die Möglichkeit zum Austausch, um an den Erfahrungen der anderen Mitglieder teilzuhaben und Standards für mehr Familienfreundlichkeit kontinuierlich weiterzuentwickeln. Das Projekt wird durch die Robert Bosch Stiftung gefördert und vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) unterstützt.


KU-Präsidentin Prof. Dr. Gabriele Gien (links) gemeinsam mit Beatrice Lidl (Familienzentrum der Hochschule Augsburg), die als Patin der KU im Netzwerk der Hochschulen fungiert, welche der Charta „Familie in der Hochschule“ angehören.

„Mit dem Beitritt zur Charta unterstreichen wir, dass das Thema Familienfreundlichkeit für die KU von grundlegender Bedeutung ist. Jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierenden und Mitarbeitern der KU wollen wir geeignete Bedingungen bieten, um den Uni-Alltag mit der Familie in Einklang bringen zu können“, erklärte KU-Präsidentin Prof. Dr. Gabriele Gien. Sie unterzeichnete am Montag die Beitrittserklärung der KU bei der Jahrestagung der Initiative in Frankfurt. Die KU will die bereits vorhandenen Beratungs- und Informationsangebote ausweiten sowie die familiengerechte Arbeitsorganisation und die Infrastruktur für Familien weiter verbessern. Neben der Betreuung von Kindern werden darüber hinaus die mit der Pflege von Familienangehörigen verbundenen Fragen in den Blick genommen werden.

Bereits 2004 erhielt die KU als erste bayerische Universität die Auszeichnung „Familiengerechte Hochschule“ im Rahmen eines Audit-Prozesses der Hertie-Stiftung. Die Charta „Familie in der Hochschule“ ist speziell auf das Hochschul- und Wissenschaftssystem zugeschnitten und orientiert sich an den Bedürfnissen von Studierenden, Mitarbeitern, Lehrenden und Forschenden. Sie erstreckt sich auf alle Bereiche des Hochschullebens: Führung und Betreuung, Forschung, Studien- und Arbeitsbedingungen, Gesundheitsförderung, Infrastruktur und Vernetzung. Die teilnehmenden Universitäten und Hochschulen verpflichten sich freiwillig, diese Bereiche durch geeignete Maßnahmen familienfreundlicher zu gestalten.

Derzeit bietet die KU für Studierende mit Kind praktische Hilfe an – wie beispielsweise Wickel- und Ruheräume, Hochstühle in der Mensa und Kinderteller oder Krippenplätze im Uni-Kinderhaus. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität haben flexible Möglichkeiten zur Arbeitszeitgestaltung und erhalten – ebenso wie die Studierenden – bei Bedarf Unterstützung bei der Suche nach Betreuungsmöglichkeiten in der Region. Darüber hinaus hat die KU für Mitarbeiter die Möglichkeiten zur Telearbeit und die gleitende Arbeitszeit deutlich ausgeweitet. Um den Studienverlauf familienfreundlicher zu gestalten, können einige Studiengänge auch in Teilzeit absolviert werden. Für Dozentinnen und Dozenten wurde außerdem ein Leitfaden entwickelt, mit dem sie angemessen auf Familienverpflichtungen von Studierenden eingehen können, um diesen die Vereinbarkeit von Studium und Familie zu erleichtern.

Weitere Informationen unter www.familie-in-der-hochschule.de.