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14.11.17

Weihnachtliches Benefizkonzert zugunsten von ELISA

Mit ihrem vorweihnachtlichen Benefizkonzert gehört die Big Band der KU mittlerweile fest zur Adventszeit in der Region. Auch heuer kann sich das Publikum am Mittwoch, 13. Dezember, musikalisch auf das Fest einstimmen und gleichzeitig mit der Eintrittskarte einen guten Zweck unterstützen. Dieses Mal widmet die 20-köpfige Formation um Bandleader Jörg Edelmann ihr Konzert in der Aula der Universität dem Neuburger Verein ELISA. Dieser unterstützt auf vielfältige Weise die Familien von kranken Kindern und Frühgeborenen. Musikalisch erwarten die Zuhörerinnen und Zuhörer dieses Mal unter dem Motto „Counting the days“ neben swingenden und besinnlichen Stücken auch experimentelle Beiträge. Karten für das Benefizkonzert sind im Vorverkauf ab sofort in der Geschäftsstelle des Eichstätter Kuriers zum Preis von 12 Euro (ermäßigt 6 Euro) sowie am Tag des Konzertes an der Abendkasse erhältlich.


Der Leiter der Uni-Big Band, Jörg Edelmann, und Simone Haftel vom Verein ELISA freuen sich auf eine gute Resonanz für das Benefizkonzert, damit die Angebote für Familien kranker Kinder weiterhin Unterstützung erfahren. (Foto: Schulte Strathaus/upd)

„Wir möchten den Erlös unseres Konzertes zum mittlerweile vierten Mal dem Anliegen von ELISA zur Verfügung stellen, weil wir als Band von der Arbeit der dortigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beeindruckt sind. Neben der musikalischen Qualität motiviert uns deshalb auch ein möglichst großes Spendenergebnis bei den laufenden Konzertproben“, sagt Jörg Edelmann. Der Verein ELISA besteht mittlerweile seit 17 Jahren und schließt mit seinen 65 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Lücke zwischen Kinderklinik, niedergelassenen Ärzten und dem privaten Umfeld von Familien mit kranken Kindern. Dabei hat der Verein die gesamte Familie im Blick. So bietet ELISA neben einer professionellen medizinischen und pflegerischen Versorgung auch ein Programm für Geschwisterkinder der kleinen Patienten an, deren Bedürfnisse durch die Erkrankung häufig ungewollt in den Hintergrund treten.

Den Eltern von viel zu früh geborenen Kindern oder von Kindern die mit einer schweren Erkrankung zur Welt kommen, hilft der Verein im Rahmen der sozialmedizinischen Nachsorge dabei, nach Abschluss der stationären Behandlung zu Hause im Alltag anzukommen und die Kompetenzen der Eltern zu stärken. Mit der palliativen Versorgung und im Rahmen der ambulanten Intensivkinderkrankenpflege trägt der Verein dazu bei, die Lebensqualität von Patienten und deren Familien zu verbessern, die mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung konfrontiert sind. „Außerdem verstehen wir uns als Lotse und bieten Unterstützung bei bürokratischen Fragen oder der Vermittlung in weitere Pflegeangebote“, erklärt Simone Haftel, die bei ELISA als Sozialpädagogin tätig ist.

Die Arbeit des Vereins finanziert sich zu etwa einem Drittel aus Spenden. Diese werden benötigt für Ausgaben, die durch die Krankenkassen nicht getragen werden, wie etwa die Fahrtkosten zu den Familien, erlebnispädagogische Angebote für die Geschwister kranker Kinder oder im Rahmen der Trauerbegleitung für die Familien verstorbener Kinder.

Weitere Informationen zur Arbeit von ELISA unter
www.elisa-familiennachsorge.de