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14.07.17

Zentrum Flucht und Migration startet Reihe „Wissenschaft im Gespräch“

Mit der neuen Veranstaltungsreihe „Wissenschaft im Gespräch“ will das Zentrum Flucht und Migration der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt ab Mittwoch, 19. Juli, zu einem Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft einladen. Dabei geben Wissenschaftler der KU in kurzen Impulsreferaten Einblick in ihre aktuellen Forschungsvorhaben und diskutieren im Anschluss miteinander und mit dem Publikum über dahinterstehende gesellschaftliche Fragen und die Möglichkeiten der Forschung.


Dreharbeiten bei einem Filmworkshop mit geflüchteten Jugendlichen in München. (Foto: Klöckner/upd).

Zum Start der Reihe berichten Gerhard Schönhofer (wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Europäische Ethnologie/Volkskunde an der KU) und die Münchner Ethnologin Mona Klöckner unter dem Titel „(Mit)einander gemeinsam filmisch (er)forschen“ über einen Filmworkshop, welchen sie zusammen mit jugendlichen Geflüchteten im vergangenen Winter in München veranstalteten. Das Projekt befasste sich mit der persönlichen Beobachtung der Umwelt durch die Jugendlichen und die Art und Weise, wie sie ihre Wahrnehmungen widergeben. Dabei entstanden Kurzfilme, welche nicht nur die Jugendlichen selbst, sondern ebenso deren Perspektiven auf Flucht und das Leben in Deutschland in den Mittelpunkt stellen. Sowohl die Ideen zur Handlung der Kurzfilme, als auch die Kameraarbeit, das Verfassen des Kommentars, die Übersetzung der Texte sowie Schnitt und Postproduktion entstanden in enger Zusammenarbeit und unter Federführung der jugendlichen Protagonisten.

Im Anschluss eröffnet ein von Dr. Julia Devlin (Geschäftsführerin des ZFM) moderiertes Gespräch zwischen den Forschern und dem Publikum die Möglichkeit zu einem allgemeinen Austausch von Fragen, Meinungen und Anmerkungen.

Die Veranstaltung im International House der KU (Marktplatz 7, Eichstätt) beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.