Studierende auf dem Weg zu einem See im marokkanischen Mittleren AtlasMessung von Temperatur und Leitfähigkeit in Gletscher-SchmelzwasserAnsprache und Beurteilung eines SchneeprofilsMessung der Oberflächentemperatur von Fels mit IR-ThermometerInterpolation von an DWD-Stationen gemessenen JahresniederschlägenAm Eisrand des Breidamerkurjökull/IslandAuf einem Auslassgletscher des Langjökull/Island

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Lehrveranstaltungen am Lehrstuhl für Physische Geographie
  • Unser Verständnis von Lehre

    Der Lehrstuhl für Physische Geographie vertritt in der Lehre in erster Linie geomorphologische und hydrologische Themen, ein wichtiger Fokus liegt hierbei auf dem Forschungs- und Studienschwerpunkt "Umweltprozesse und Naturgefahren".

    Unser Lehrkonzept folgt diesen Leitlinien:

    • Kombination von Theorie und Praxis - fundierte Theorieausbildung in Hörsaal und Seminarraum, darauf basierendes wissenschaftliches Arbeiten "hands on" bei der Datengewinnung im Gelände und bei der Analyse im Labor oder am Rechner
    • Methodenvielfalt: Gelände, Labor, Hard- und Software - auf dem Stand der Technik
    • Themen aus angewandter und Grundlagenforschung - für eine Vielfalt von beruflichen Perspektiven
    • Vitale Verbindung von Forschung und Lehre - Projektseminare und Abschlussarbeiten sind in aktuelle Forschungsprojekte eingebunden, Methodenkurse verwenden oft Daten aus eigenen Projekten
  • Lehrangebot des Lehrstuhls

    Hier finden Sie Hinweise zu Modulen, die vom Lehrstuhl für Physische Geographie (mit-)getragen werden.

    Zur Übersicht über alle Module für den Bachelorstudiengang bzw. Masterstudiengang

Methodenvielfalt

Ein Schwerpunkt der beiden Studiengänge liegt in der methodischen Ausbildung, die zur Durchführung eigener Projekte und zum Verständnis anderer wissenschaftlicher Arbeiten befähigen soll.
Unter anderem folgende Methoden stehen im Fokus der Kurse am Lehrstuhl:

  • Vermessen und Kartieren
    • Grundlagen mit Maßband, Neigungsmesser und Peilkompass
    • Tachymetrische Vermessung (EDM, reflektorlos)
    • Kartieren: Im Gelände mit TabletPC und GPS, am PC vom Luftbild
    • Vermessen mittels dGPS
    • Terrestrisches Laserscanning
  • Wasser, Schnee, Sedimente
    • Abflussmessung (Flügelrad, Induktion, Tracer, Tauchstab)
    • Pegelmessung (Fließgewässer, Grundwasser)
    • Messung der Sedimentfracht in Fließgewässern, Bestimmung des Sedimentvolumens von Hangmuren und Grundlawinen
    • Ansprache von Schneeprofilen
    • Laboranalysen: Boden, Sedimente, Wasser
  • Statistik und GIS
    • Grundlegende statistische Methoden
    • Grundlagen GIS (Vektordatenmodell, ArcGIS, Grundlagen Multikriterienanalyse)
    • Fernerkundung (ERDAS)
    • GIS II: Rasterdaten generieren (Interpolationsmethoden) und analysieren (z.B. Digitale Reliefanalyse mit SAGA)
    • Spezielle Statistische Methoden: Grundlagen Zeitreihenanalyse und Extremwertstatistik

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Lehre im Gelände

Der Aufenthalt im Gelände dient der Schulung des "Geographischen Auges" zur Erfassung und Beschreibung räumlicher Sachverhalte sowie dem Erlernen geeigneter Analysemethoden. Im Rahmen von Geländeübungen sollen Kenntnisse der gängigen Feldmethoden (v.a. Vermessung, hydrologische Messungen, Kartierung) erworben werden. Die Arbeit im Gelände ist auch ein wesentlicher Bestandteil der Projektseminare, in denen die eigenständige wissenschaftliche Bearbeitung eines Projekts geübt werden soll. Daneben sind einzelne Geländetage in zahlreiche andere Lehrveranstaltungen integriert.

Module im Bachelorstudiengang Geographie

  • Exkursionen zur Geomorphologie: Von den Alpen bis zur Frankenalb; Modul G8-P
  • Geländemethoden und kleines Projekt ("Geländepraktikum"), Modul G9-M
  • Exkursionen (2-5 Tage) zu verschiedenen Zielen, z.B. Höllental, Urdonautal, Oberrheingraben; Modul G12-Ex
  • Große Exkursion (8-14 Tage) zu verschiedenen Zielen, z.B. Marokko, Island, Slowenien, Teneriffa, Toscana/Elba; Modul V8-Ex
  • Geländearbeit im Rahmen von Projektseminaren (Modul S4-P) und im Rahmen der Bachelorarbeit (S6)

Module im Masterstudiengang Umweltprozesse und Naturgefahren

  • Große Exkursion (8-14 Tage) zu verschiedenen Zielen, z.B. Island; Modul VM-1
  • Geländearbeiten im Rahmen der Module
    Umweltmonitoring (VM-2),
    Aufnahme und Analyse digitaler Geländedaten (SM-1),
    sowie der Masterarbeit (AM)

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Theorie und Praxis

In den folgenden Modulen erfolgt die grundlegende Erarbeitung von Wissen im Form von Vorlesungen und Seminaren. Für Praxisbezug sorgen die Auswahl von Seminarthemen (in Absprache mit den DozentInnen) und die Einbindung von Lehrbeauftragten.

Module im Bachelorstudiengang

  • Hydro- und Klimageographie; Modul G2-P
  • Geomorphologie; Modul G8-P
  • Schnee- und Gletscherkunde; Modul V2-P
  • Gewässerkunde; Modul V6-P
  • Angewandte Physische Geographie: Naturgefahren; Modul E3-P
  • Mensch-Umwelt-Konflikte; Modul S1-P
  • Geologie; Modul S3-P
  • Analyse und Bewertung in der Physischen Geographie; Modul S4-P

Module im Masterstudiengang

  • Geomorphologisch-geologische und hydrologische Umweltprozesse und Naturgefahren; Modul GM-1
  • Nachhaltige Umweltentwicklung; Modul GM-5

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Geodaten und Statistik

Geographische Informationssysteme und statistische Methoden kommen am Lehrstuhl nicht nur in der Forschung zur Anwendung, sie sind auch fester Bestandteil der Lehre. Erfahrungen aus den Grundkursen können in projektbezogenen Modulen vertieft und erweitert werden. Der Masterstudiengang 'Umweltprozesse und Naturgefahren' bietet einen Fortgeschrittenen-Kurs und die Anwendung spezieller Methoden, z.B. der Digitalen Reliefanalyse.

Module im Bachelorstudiengang

  • Einführung in statistische Methoden für Geographen; Modul G3-M
  • Kartenkunde und Kartographie; Modul G5-T
  • GIS-Kurse (Software: ArcGIS) im Modul Geoinformatik (G11-T)
  • Fernerkundung; Modul V4-P

Module im Masterstudiengang

  • Geoinformatische und statistische Methoden (Zeitreihenanalyse, Extremwertstatistik, Interpolation und Verarbeitung von Rasterdaten; Software: R, SAGA); Modul GM-4
  • Aufnahme und Analyse digitaler Geländedaten (Terrestrisches Laserscanning, GPS-gestützte Kartierung, Digitale Reliefanalyse; Software: RiScan Pro, SAGA, LIS); Modul SM-1

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Lehrbeauftragte

Lehrbeauftragte (zu den Personen siehe die Mitarbeiterseiten), Module in anderen Fächern sowie an benachbarten Universitäten (TU München, LMU München, Universität der Bundeswehr München) sorgen für eine Erweiterung des Angebots, insbesondere im Bezug auf Methoden und Praxisbezug. Beides ist für die Entwicklung von Berufsperspektiven wichtig.

Module im Bachelorstudiengang

  • Schnee- und Gletscherkunde (Modul V2-P): Lehrbeauftragte der Bay. Akademie der Wissenschaften (Glaziologie) und des Bay. Lawinenwarndienstes
  • Fernerkundung (Modul V4-P): Lehrbeauftragte des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR)
  • Gewässerkunde (Modul V6-P): Lehrbeauftragte des Wasserwirtschaftsamts Ingolstadt
  • Naturgefahren (Modul E3-P): Lehrbeauftragte des Landesamts für Umwelt / Augsburg
  • Ergänzungsmodule frei wählbar, z.B. in anderen Fächern der KU sowie an den genannten Nachbaruniversitäten (insbesondere: Wissenschaftszentrum Weihenstephan, dort z.B. Ökoklimatologie, Bodenkunde etc.)

Module im Masterstudiengang

  • Gefahren und menschliches Verhalten (Umweltpsychologie, KU Eichstätt)
  • Risikomanagement/Politikfeldanalyse (TU München)
  • Hochwassermanagement und -modellierung (Uni BW, München)
  • Schadensanalyse und Bewertung von Naturgefahren (Lehrstuhl Tourismus, KU Eichstätt)

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