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Der Teilstudiengang Philosophie gewährleistet eine grundständige Ausbildung und den Erwerb fundierter inhaltlicher und methodischer Kompetenzen. Im Studium wird grundlegendes Wissen über die Disziplinen, Epochen und Positionen der Philosophie erworben. Die Studierenden sollen die Hauptformen philosophischen Denkens kennenlernen und sich den selbständigen Umgang mit ihnen aneignen, insbesondere: Begriffsanalyse, Argumentation, logisches Schließen, Textauslegung, Nachvollzug systematischer und historischer Kontroversen, Legitimationsstrategien. Sie sollen die Fähigkeit zum Umgang mit der Differenz und dem Zusammenhang deskriptiver und normativer Fragestellungen sowie methodologische und wissenschaftstheoretische Kritikfähigkeit erwerben und an die Aufgabe herangeführt werden, die eigenen philosophischen Gedanken und die Ergebnisse des Studiums zu selbständigen, sachorientierten Beiträgen zum fachlichen Diskurs zu bündeln. Im Zentrum der Ausbildung stehen die klassischen Primärtexte der philosophischen Tradition und Gegenwart. Sie werden in entsprechenden Lehrformen wie insbesondere Seminaren und Lektürekursen zugänglich gemacht und bilden die Basis für die individuelle Entwicklung eines Gedankenprofils der Studierenden in enger Zusammenarbeit mit den sie betreuenden Dozierenden. Neben den Vertiefungswegen, die durch die Disziplinen und Epochen sowie die Aneignung bestimmter Grundpositionen eröffnet sind, stehen spezielle Angebote, die es den Studierenden ermöglichen,  Auswärtssemester (an inländischen wie auch an ausländischen, insbesondere katholischen Universitäten von internationalem Rang) und Praktika (die auch an mögliche berufliche Betätigungsfelder wie Journalismus, Publizistik, Fort- und Weiterbildung, Beratertätigkeit heranführen) ins Studium zu integrieren und sich damit zielstrebig ein individuelles Kompetenzprofil zu geben.

 

Der systematische Aufbau und die berechenbare Abwicklung des Studiums wird durch das Gliederungsgerüst der philosophischen Epochen (Antike, Spätantike und Mittelalter, Renaissance und frühe Neuzeit, Moderne und Gegenwart), der Disziplinen (theoretische Philosophie, insbesondere Ontologie, Erkenntnistheorie, Anthropologie und Kulturphilosophie, Ästhetik sowie praktische Philosophie, insbesondere Ethik, Rechts- und Staatsphilosophie, Sozialphilosophie, Geschichtsphilosophie, Religionsphilosophie) und der Grundansätze (insbesondere Metaphysik, Transzendentalphilosophie, Phänomenologie, Sprachphilosophie) gewährleistet. Die Studierenden sollen insbesondere auch die praktisch-realen Konsequenzen und die Wirksamkeit philosophischer Denkweisen im gesellschaftlichen und kulturellen Leben zu verstehen und zu beurteilen lernen. Dazu gehört auch die Heranführung an die interdisziplinären und interkulturellen Potenzen des Fachs Philosophie.