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Das Diplom-Studium der Religionspädagogik/Kirchlichen Bildungsarbeit (FH)

Gemeindereferent/in oder Religionslehrer/in
im kirchlichen Dienst - ein Beruf für mich?

Wenn Sie

  • Ihren Glauben als einen Weg verstehen, den Sie gerne gemeinsam mit anderen erkunden und gehen möchten
  • davon überzeugt sind, dass ausgebildete Laien einen besonderen und unverwechselbaren Beitrag zum kirchlichen Leben leisten können
  • mithelfen wollen, dass suchende Menschen den christlichen Glauben als Lebensquelle für sich entdecken
  • sich vorstellen können, hauptberuflich im Dienst der Kirche zu arbeiten

und wenn Sie außerdem

  • allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife
  • Fachhochschulreife
  • das Abschlußzeugnis des Telekollegs II oder einen anderen vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst als gleichwertig anerkannten Bildungsabschluß (z.B. Fachakademie)

haben, dann lohnt es sich für Sie weiterzulesen.

 

Diese Seite gibt Ihnen einige Hinweise über den Beruf der Religionspädagogin bzw. des Religionspädagogen und zu dem hierfür qualifizierenden Ausbildungsweg im Fachhochschulstudiengang der Katholischen Universität Eichstätt, der in den beiden Abteilungen der Fakultät für Religionspädagogik und Kirchliche Bildungsarbeit in Eichstätt und München angeboten wird (s. dazu Ende der Seite).

Der Religionspädagoge/die Religionspädagogin

übt einen vergleichsweise jungen kirchlichen Beruf aus. In der relativ kurzen Zeit seines Bestehens hat sich dieser Beruf einen eigenständigen und anerkannten Platz im Zusammenspiel kirchlicher Dienste erworben. Er ist aus Schule und Gemeinde nicht mehr wegzudenken.

Ein praxisorientiertes Studium

von 8 Semestern qualifiziert Sie zum Diplom-Religionspädagogen/zur Diplom-Religionspädagogin (FH). Ein breites Fächerangebot vermittelt eine praxisorientierte Ausbildung, die auf Vernetzung theologisch-philosophischer, humanwissenschaftlicher, pastoral-praktischer sowie musisch-gestalterischer Kompetenz ausgerichtet ist. Spirituelle Begleitung und persönlicher Austausch tragen zu vertiefter Glaubenserfahrung und zur persönlichen Lebensorientierung bei. Im 5. und 6.Semester ist ein Praxisjahr im Schul- und Gemeindedienst vorgesehen. Dieses Praktikum bietet Ihnen die Möglichkeit, sich in Ihren künftigen Aufgaben und Praxisfeldern zu erproben und die gemachten Erfahrungen zu reflektieren.
Innerhalb des regulären Studienganges können Sie sich für einen angestrebten beruflichen Einsatz in den Studienschwerpunkten Jugend- und Schulpastoral oder Religionspädagogik im Bereich Heilpädagogik zusätzlich qualifizieren.

Zwei berufliche Ausrichtungen

stehen Ihnen mit dem FH-Diplom Religionspädagogik offen: Sie können hauptberuflich arbeiten

  • als Religionslehrer/in im Kirchendienst
  • als Gemeindereferent/in

Religionslehrer/innen im Kirchendienst unterrichten das Fach Kath. Religionslehre an Grund- und Hauptschulen, an Sonderschulen, unter Umständen auch an Berufsschulen und Berufsfachschulen. Außerdem eröffnet der neu entstehende Einsatzbereich Schulpastoral ein zusätzliches Aufgabenfeld im Sinne eines spezifischen Beitrags zu Schulleben und Schulkultur aus christlicher Glaubensorientierung.Gemeindereferent/inn/en arbeiten beim Aufbau lebendiger Gemeinden mit. Zu ihren Tätigkeitsfeldern zählen u.a.:

  • außerschulische Sakramentenvorbereitung
  • Jugendpastoral
  • Vorbereitung, Mitgestaltung und Leitung von Gottesdiensten, insbesondere mit Kindern und Jugendlichen
  • Mithilfe in der Einzelseelsorge, z.B. durch Haus- und Krankenbesuche
  • Aufgaben der kirchlichen Bildungsarbeit auf Gemeindeebene.

Beide berufliche Ausrichtungen sind in der Praxis meistens miteinander verbunden. Gemeindereferent/inn/en übernehmen einige Stunden Religionsunterricht. Umgekehrt sind in manchen Diözesen hauptberufliche Religionslehrer/innen teilweise oder mit gleicher Stundenzahl in der Gemeinde tätig. Inzwischen gibt es auch Religionslehrer/innen, die mit einem Teilauftrag in der Schulpastoral tätig sind Bei entsprechender Eignung und Neigung können Gemeindereferent/inn/en auch hauptberuflich spezielle Seelsorgsaufgaben übernehmen, z.B. in der Krankenseelsorge, der Jugendseelsorge, der Studentenseelsorge. Die Anstellungschancen für Religionslehrer/innen wie auch für Gemeindereferent/inn/en sind auf absehbare Zeit gut.

Diözesane Bewerberkreise

und andere diözesane Einrichtungen gewährleisten von Anfang an einen guten Kontakt zu den späteren Anstellungsträgern. Die Diözesen sind auch für die Vermittlung der Stellen für das Praktikumsjahr (im 5. und 6. Semester) zuständig. Deshalb ist es nachdrücklich zu empfehlen, daß Sie - vor dem Einreichen Ihrer Bewerbungsunterlagen bei der Studentenkanzlei der Universität - mit der entsprechenden Stelle Ihrer Diözese Kontakt aufnehmen und ein Bewerbergespräch führen.

Für Fragen zu besonderen Situationen steht Ihnen der Dekan der Fakultät zur Verfügung.