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Fakultäten
Sprach- und Literaturwissenschaftliche Fakultät
Amerikanistik
Mitarbeiter
Hermann Josef Schnackertz
In our daily bustle and between the chaotic demands of life,
let us take a moment to pause and remember all those
who inspired us to be who we are.
While complaining about our work conditions,
let us not forget the flicker that a teacher once kindled in us,
and let us think of all of those to fed the flames until we glowed.
Mit großer Betroffenheit und Bestürzung nehmen wir Abschied von Prof. Dr. Hermann Josef Schnackertz,
der nach kurzer, schwerer Krankheit in der Nacht vom 14. auf den 15. Februar verstorben ist.
Wir trauern um einen inspirierenden Professor und lieben Kollegen und Freund.

Intermedialität
Wissenschaft und Literatur
Europa in der amerikanischen Literatur
Amerikanischer Katholizismus
Literatur- und Kulturtheorie
Ever since the founding of the United States of America, the relationship between Catholicism and the State or society has been perceived as being particularly problematic. The common addition of the adjective "Roman" to "Catholicism" is already in itself a hint at a situation which is characteristic of Catholicism in the United States: On the one hand, there is the universal claim of the Church of Rome and the primacy of the Pope.
On the other hand, there are the fundamental principles of religious freedom and the separation of Church and State as set down in the American Constitution. In a nation whose self-image has always been tied to its Protestant origins and which, in accordance with its republican principles, has rejected the European model of a state church system, American Catholics have always found themselves in a precarious situation. Far into the twentieth century, they were in a position of marginalization, exclusion, and poor social acceptance. However, the election of John F. Kennedy as the first Catholic president of the United States as well as the dynamic process set off by the Second Vatican Council have been crucial turning points for American Catholicism.
Now, at the beginning of the twenty-first century, American Catholicism is confronted with a series of new national and global challenges:
In light of these changes, it seems essential that the Catholic Church should redefine its role in a pluralistic society whose prevailing features of fragmentation and individualism have often caused a general feeling of insecurity and a loss of orientation. At the same time, it is of vital importance for the Church to sustain the very basis of its influence in American society and therefore to reaffirm its commitment to those values of freedom, democracy, and liberalism which are under increasing attack by militant proponents of fundamentalist ideologies.
The spring conference in 2009 at the Catholic University of Eichstaett-Ingolstadt encouraged an interdisciplinary investigation into the culture of Catholicism in its historical and contemporary dimensions. The focus of research was on the following issues:
Ziel dieses Projektes ist es, Manifestationsformen von Transkulturalität an historischen Fallbeispielen aus der amerikanischen Literatur des 19. Jahrhunderts zu analysieren.
Ausgangspunkt ist dabei das nachhaltige Interesse amerikanischer Autorinnen und Autoren als Vertreter einer noch jungen Nation an der historischen und kulturellen Fremdheit und Andersartigkeit der Alten Welt. Rom und Italien spielen in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle, da sich hier Kultur und Geschichte in beispielloser Weise anschaulich verdichten.
Im Mittelpunkt der Untersuchung steht daher zum einen die Anziehungskraft der Alterität, aber auch die Herausforderungen und Schwierigkeiten, die eine ebenso faszinierende wie schwer durchschaubare Vielschichtigkeit Roms für die Wahrnehmung und das Verstehen bedeuten. Kompliziert wird jede Annäherung überdies durch die Tatsache, daß es sich hierbei um eine Form der Fremderfahrung handelt, deren Gegenstand bereits durch eine lange Tradition literarischer und künstlerischer Deutungen vorgeprägt ist.
Zum anderen wird zu untersuchen sein, inwieweit die amerikanische Rom-Erfahrung durch die Vorannahmen der eigenen Kultur strukturiert sind. Wenn die Herausforderung des Fremden als Zusammenspiel von Stimulation und Kontrolle funktioniert, dann zeigt sich in den zwischen Wahrnehmung und imaginativer Projektion verlaufenden Reaktionsformen nicht nur das Bemühen um die fremde, sondern auch die fortwährende Auseinandersetzung mit der eigenen Kultur.
So gesehen, ist die amerikanische Rom-Literatur nicht nur aspektreiche Antwort auf die Komplexität alt-europäischer Kultur, sondern stellt dabei auch Fragen nach der kulturellen Identität Amerikas. Es wird zu zeigen sein, inwieweit der Blick auf Europa zugleich die Selbstwahrnehmung der jungen Nation USA zu problematisieren vermag, inwiefern sich also in den Reaktionen auf das Fremde stets auch eine Selbstverständigung über das Eigene vollzieht.
Eine komplette Liste der Publikationen können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.