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Sammelbandreihe "Eichstätter Europastudien"

Band 2: Europäische Sprachenvielfalt und Globalisierungsprozess

Elke Ronneberger-Sibold & Richard Nate (eds.)

Die Beiträge des vorliegenden Bandes gehen zurück auf eine Tagung des Europastudiengangs der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Sie beschäftigen sich mit dem offenkundigen Spannungsverhältnis zwischen dem gerade in Europa immer wieder beschworenen Ideal sprachlicher Pluralität und der gleichzeitig beobachtbaren sprachlichen Homogenisierung im Kontext fortschreitender wirtschaftlicher Globalisierung. Im Einzelnen werden behandelt: die Rolle des Englischen als weltweiter lingua franca, der Status europäischer Klein- und Kleinstsprachen, historische Beurteilungen sprachlicher Einheit und Vielfalt, Perspektiven einer eurolinguistischen Forschung und Lehre, Werbesprache und Markennamen im europäischen Kontext, Aspekte einer kommunikativen Europakompetenz sowie multilinguale Biographien.

Band 1: Europa interdisziplinär

Brigitte Glaser & Hermann J. Schnackertz (eds.)

Anlässlich der Emeritierung von Prof. Günther Blaicher, dem Initiator des Studiengangs, fand am 24. und 25. März 2003 eine Tagung zum Thema "Probleme und Perspektiven interdisziplinärer Europastudien" statt. Die zwölf Vortragstexte wurden 2005 in dem von Hermann J. Schnackertz und Brigitte Glaser herausgegebenen Sammelband "Europa interdisziplinär: Probleme und Perspektiven heutiger Europastudien" beim Verlag Königshausen & Neumann in Würzburg publiziert

Weitere Publikationen

Wissenschaft, Rhetorik und Literatur: Historische Perspektiven

In diesem Buch wird die historische Entwicklung nachgezeichnet, die sich hinter den jüngeren Auseinandersetzungen um das Verhältnis von Naturwissenschaft, Rhetorik und Literatur verbirgt. Inhaltliche Schwerpunkte bilden die Epoche der frühen Neuzeit, in der die Naturwissenschaften sich erstmals als eigenständige Kommunikationsform etablierten, sowie Großbritannien, das seit der Gründung der Royal Society im 17. Jahrhundert eine Führungsrolle in der Neuen Wissenschaft für sich beanspruchte. Im Einzelnen werden behandelt: die gegenwärtige Diskussion über das Verhältnis von Rhetorik und Wissenschaft, die Geschichte wissenschaftlicher Grenzziehungen und die Herausbildung der "zwei Kulturen", die Rhetorik der frühen Royal Society und ihre Nachwirkungen in späteren Jahrhunderten, die Herausbildung des Experimentsberichts und sein Einfluss auf die englische Erzählliteratur sowie wissenschaftliche Selbstinszenierungen und Mythenbildungen.