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Prof. Dr. Rudolf Kilian Weigand

ist Direktor und Leiter der Forschungsstelle für geistliche Literatur des Mittelalters.

Vita

  • geboren: 12. August 1955 in Gerolzhofen als viertes von sechs Kindern des Polizeibeamten Otto Weigand und seiner Ehefrau Juliane Weigand, geb. Eger
  • Staatsangehörigkeit: deutsch
  • Familienstand: verheiratet seit 1984 mit Klara Weigand, geb. Pickel
  • Kinder:  Eva (*1990), Moritz (*1994)

Schulbildung:

  • 1961 - 1966: Volksschule Gerolzhofen
  • 1966 - 1973: Riemenschneider-Gymnasium Würzburg (Kl. 5 - 11)
  • 1973 - 1975: Wirsberg-Gymnasium Würzburg (Kl. 12 und 13)
  • 1975: Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife (Abitur)

Wehrdienst:

  • 1975 - 1977: Soldat auf Zeit (2 Jahre) bei der Bundeswehr, Ausbildung zum Reserveoffizier

Studium/Wissenschaftlicher Werdegang:

  • 1977 - 1982: Fächer Deutsch, Geschichte, Erdkunde und Recht an der Universität Würzburg
  • 1983:  Wissenschaftliche Prüfung für das Lehramt an Gymnasien in Bayern in den Fächern Deutsch, Geschichte und Erdkunde
  • 1983 - 1987:  Germanistik und Geschichte an der Katholischen Universität Eichstätt
  • 1987:  Promotion zum Dr. phil. an der Sprach- und Literaturwissenschaftlichen Fakultät (SLF) der Katholischen Universität Eichstätt
  • 1994:  Habilitation (Dr. phil. habil.) im Fach „Deutsche Philologie - Ältere deutsche Literaturwissenschaft” an der SLF der Universität Eichstätt

Berufliche Tätigkeit:

  • 1.12.1983 - 30.6.1984: Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Meister Eckhart” der Deutschen Forschungsgemeinschaft (Prof. Steer)
  • 1.7.1984 - 30.06.1988: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Ältere deutsche Literaturwissenschaft (Mediävistik) der Kath. Universität Eichstätt
  • 1.7.1988 - 31.12.1988: Akademischer Rat a. Z. am Lehrstuhl für Ältere deutsche Literaturwissenschaft (Mediävistik) der Kath. Universität Eichstätt
  • 1.1.1989 - 30.06.1989: Wissenschaftlicher Angestellter beim Sonderforschungsbereich 226 Würzburg-Eichstätt „Wissensvermittelnde und wissensorganisierende Literatur im Mittelalter” (Teilprojekt 2)
  • 1.7.1989 - 31.12.1994: Wissenschaftlicher Assistent (C 1) am Lehrstuhl für Ältere deutsche Literaturwissenschaft (Mediävistik) der Kath. Universität Eichstätt
  • 1.1.1995 - 31.12.1998: Oberassistent (C 2) am Lehrstuhl für Ältere deutsche Literaturwissenschaft (Mediävistik) der Kath. Universität Eichstätt
  • 30.03.1995: Ernennung zum Privatdozenten (Lehrbefugnis für Deutsche Philologie - Ältere deutsche Literaturwissenschaft)
  • 02.05.1997: Bestellung zum Prüfer für die Staatsprüfungen nach LPO I im Fach Deutsch durch das Bayer. Staatsministerium für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst
  • 1.1.1999 - 31.10.1999: Wiss. Angestellter bei der Sprach- und Literaturwissenschaftlichen Fakultät der Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt (KUEI)
  • 1.11.1999 - 31.3.2002: Vertretung des Lehrstuhls für Ältere deutsche Literaturwissenschaft   (C 4) an der KUEI
  • seit 1.1.2001:  Geschäftsführer der Forschungsstelle für „Geistliche Literatur des Mittelalters” (FGLM) an der KUEI
  • 01.10.2001:  Ernennung zum „Außerplanmäßigen Professor”
  • seit 2003:   Vorsitzender der zentralen Prüfungskommission für Magister-Artium-Abschlüsse an der KUEI
  • seit 2007:  Stellvertreter des örtlichen Prüfungsleiters für Abschlussprüfungen nach der bayr. Lehramtsprüfungsordnung (LPO I) an der KUEI
  • seit Okt. 2010: Vorsitzender des ständigen Promotionsausschusses der Sprach- und Literaturwissenschaftlichen Fakultät an der KUEI
  • seit 1.4.2015: Direktor und Leiter der "Forschungsstelle für Geistliche Literatur des Mittelalters” (FGLM) an der KUEI

Forschungsschwerpunkte

  • Forschung (literarisch): Enzyklopädien des Mittelalters (Speculum maius; mhd. Lucidarius), Überlieferung und Struktur literarischer Großformen (Renner des Hugo von Trimberg), Überlieferung und Realitätsbezug hochmittelalterlicher Lyrik (Walther von der Vogelweide, Otto von Botenlouben, Süßkind von Trimberg), Lebenswelt des Rittertums, insbesondere der Überschneidungsbereich von Recht und Literatur im Mittelalter (v.a. am Beispiel Hartmanns von Aue und des ‚Nibelungenliedes’)
  • Mittelalterliche Predigt, v.a. Predigt als Massenmedium
  • Intensive Beschäftigung mit der Lexikographie des Mittelhochdeutschen
  • und Erfahrung in der Organisation Durchführung wissenschaftlicher Ausstellungen (Friedrich Wilhelm von Steuben in Berlin, Bonn, Stuttgart und Würzburg 1980, Washington D.C. 1981; Die ‚Rechtssumme’ Bruder Bertholds in Eichstätt 1988; „Mittelalterliche Predigt als Massenmedium - In Eichstätt und andernorts.“ Universitätsbibliothek Eichstätt-Ingolstadt (17. Juni - 6. August 2004)

Gutachtertätigkeiten

  • Gutachter für die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und den Förderfonds Wissenschaften in Österreich (FWF)
  • Ständiger Promotionsausschuss der SLF (Vorsitzender)
  • Zentraler Prüfungssausschuss für Magisterangelegenheiten (Vorsitzender)

Mitgliedschaft in Organisationen

  • Meister-Eckhart-Gesellschaft (Vorstandsmitglied / Schatzmeister)
  • Rückert-Gesellschaft (stv. Vorsitzender)
  • Wolfram-von-Eschenbach-Gesellschaft
  • Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaften
  • Wahlmitglied der Gesellschaft für Fränkische Geschichte

Publikationen

Wichtigste Publikationen

  • Vinzenz von Beauvais. Scholastische Universalchronistik als Quelle volkssprachiger Geschichtsschreibung. Hildesheim/Zürich/New York (Olms)1991 (= Germanistische Texte und Studien 36). X+378 S. mit 4 Abb.(zugl. Diss. Eichstätt 1987).
  • Der ›Renner‹ des Hugo von Trimberg. Überlieferung, Quellenabhängigkeit und Struktur einer spätmittelalterlichen Lehrdichtung. Wiesbaden 2000 (= Wissensliteratur im Mittelalter. 35) X+403 S. (zugl. Bd. I der gleichnamigen Eichstätter Habilitationsschrift v. J. 1994).
  • Vom Kreuzzugsaufruf zum Minnelied. Überlieferungsformen und Datierungsfragen weltlicher Minnelyrik. In: Artes liberales. Festschrift für Karlheinz Schlager zum 60. Geburtstag. Hg. v. Marcel Dobberstein. Tutzing 1998, S. 69-92.
  • Predigen und Sammeln. Die Predigtanordnung in frühen Tauler-Handschriften. In: Studien zur deutschen Sprache und Literatur. Festschrift Konrad Kunze. Hg. von Václav Bok, Ulla Williams u. Werner Williams-Krapp. Hamburg 2004, S. 114-155.
  • Von doenediep und Bücherklau. Sachverhalt und Bezeichnungen des Diebstahls im deutschen Mittelalter. In: Juristen werdent herren ûf erden. ›Recht – Geschichte – Philologie‹. Kolloquium zum 60. Geburtstag von Friedrich Ebel. Hg. von A. Fijal, H.-J. Leuchte und H.-J. Schiewer. Göttingen 2006, S. 153-178.

Eine Auswahl aus den Publikationen von Professor Dr. Rudolf Kilian Weigand können Sie hier einsehen.

Kontakt

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