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Forschungsprojekte am Lehrstuhl für Journalistik I
Lehrbücher zur Journalistik und zum praktischen Journalismus

Bearbeiter: Klaus Meier

Für das Lehrbuch "Journalistik" habe ich Theorien, Methoden und die vielfältigen Erkenntnisse der Kommunikationswissenschaft systematisch zusammengetragen und didaktisch für die Reihe "UTB basics" aufbereitet. Besonderes Augenmerk liegt - im Gegensatz zu bisherigen Lehrbüchern in diesem Bereich - auf aktuellen Aspekten des Medien- und Journalismuswandels sowie auf den Grundprämissen der Kommunikationsfreiheit, der journalistischen Qualität und Ethik. Aktuelle Fundstücke und Ergänzungen zu den Lehrbuchinhalten sammle ich in einem Blog zum Buch.
Seit 1998 arbeite ich an der Aktualisierung des Lehrbuchs "Einführung in den praktischen Journalismus" mit, das Walther von La Roche schon in den 1970er Jahren erstmals veröffentlicht hat.

Veröffentlichungen:

  • Journalistik. Konstanz: UVK (UTB), 1. Aufl. 2007; 2. Aufl. 2011
  • seit der 15. Auflage Mitarbeit an: Walther von La Roche: Einführung in den praktischen Journalismus. München/Berlin: List/Econ/Ullstein, 18., aktualisierte und erweiterte Auflage 2008, 327 S.; 17., völlig neu bearbeitete Auflage 2006, 309 S.; 16., völlig neu bearbeitete Auflage 2003, 292 S.; 15., völlig neu bearbeitete Auflage 1999, 268 S.
Angewandte Journalismusforschung - Theorie und Methoden

Bearbeiter: Klaus Meier

Für die angewandte Kommunikationswissenschaft und den Wissenschafts-Praxis-Transfer in der Journalistik gibt es bislang wenige theoretische Konzepte und Grundlagen. Auf Basis eigener empirischer Projekte (Redaktionsforschungen und -beratungen u.a. bei APA Wien, sda Bern und br-online München) habe ich versucht, diesen zunehmend wichtiger werdenden Bereich theoretisch zu fundieren und methodologisch auszuarbeiten - mit Bezügen zu Aktions-, Evaluations- und Innovationsforschung.

Veröffentlichung:
Journalismusforschung als interaktive Innovationsforschung. Eine Methodologie für Wissenstransfer. In: Olaf Jandura/Thorsten Quandt/Jens Vogelgesang (Hg.): Methoden der Journalismusforschung. Wiesbaden: VS Verlag 2011, S. 67-82.

Ethik und Qualität des Journalismus

Bearbeiter: Klaus Meier
Julius Reimer (2009 bis 2010)

Neue mediale Plattformen, journalistische Formen und Formate bringen Chancen und Risiken für die Ethik und die Qualität des Journalismus. In einzelnen Projekten haben wir diese theoretisch entwickelt und empirisch geprüft. Zum Beispiel: Wie können Journalisten Transparenz gegenüber ihrem Publikum herstellen? Und: Schafft Transparenz tatsächlich mehr Vertrauen?

Veröffentlichungen (u.a.):

  • Transparenz im Journalismus. Instrumente, Konfliktpotentiale, Wirkung. In: Publizistik, 56. Jg. 2011, H. 2 , S. 133-155 (zusammen mit Julius Reimer).
  • Redaktion [als Institution der Medienethik]. In: Christian Schicha/Carsten Brosda (Hg.): Handbuch Medienethik. Wiesbaden: VS-Verlag 2010, S. 149-163.
  • Transparenz im Journalismus. Neue Herausforderungen im digitalen Zeitalter. In: Ilse Brandner-Radinger (Hg.): Was kommt, was bleibt. 150 Jahre Presseclub Concordia. Wien: Facultas 2009, S. 83-90.
  • Qualität im Online-Journalismus. In: Hans-Jürgen Bucher/Klaus-Dieter Altmeppen (Hg.): Qualität im Journalismus. Grundlagen - Dimensionen - Praxismodelle. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag 2003, S. 247-266.
Redaktionsforschung und Innovationen in der Redaktionsorganisation

Bearbeiter: Klaus Meier,
Andy Kaltenbrunner, Daniela Kraus, José Alberto Garcia Avilés, Miguel Carvajal (2007 bis 2010)

Mein Dissertationsprojekt (1997 bis 2001) habe ich in vielfältigen Projekten fortgesetzt. Es geht um Geschichte, Theorie, empirische Strukturen der Redaktion - und vor allem um Potenziale und Folgen neuer Organisationsmodelle. Methoden:  mündliche und schriftliche Befragungen von Chefredakteuren und Redakteuren, Redaktionsbeobachtungen. Der Schwerpunkt liegt auf neuen Modellen ressortübergreifenden und crossmedialen Arbeitens sowie auf Innovationen in Redaktionen.
Ein Drittmitelprojekt in Kooperation mit dem Medienhaus Wien und der Universidad Miguel Hernandes Elche, Spanien, hatte zum Ziel, neue Modelle der crossmedialen Redaktionsorganisation komparativ zu analysieren - im Vergleich von Spanien, Österreich und Deutschland. Die Studie wurde von der KommAustria (Presseförderung in Österreich) gefördert.
Ein weiteres Drittmittelprojekt untersuchte in Kooperation mit der IFRA, Darmstadt, die Konvergenz in deutschen Zeitungsredaktionen.

Veröffentlichungen (u.a.):

  • Crossmedialer Journalismus. Eine Analyse redaktioneller Konvergenz. In: Ralf Hohlfeld/Philipp Müller/Annekathrin Richter/Franziska Zacher (Hg.): Crossmedia - Wer bleibt auf der Strecke? Beiträge aus Wissenschaft und Praxis. Münster: LIT Verlag 2010, S. 94-110.
  • Newsroom Integration in Austria, Spain and Germany: Models of Media Convergence. In: Journalism Practice (Routledge, London), 3. Jg. 2009, H. 3, S. 285-303 (zusammen mit José A. Garcí­a Avilés, Miguel Carvajal, Andy Kaltenbrunner, Daniela Kraus).
  • Innovations in Central European Newsrooms. Overview and case study. In: Journalism Practice (Routledge, London), 1. Jg. 2007, H. 1, S. 4-19.
  • Crossmediale Redaktionen in Deutschland/Cross-media newsrooms in Germany. Darmstadt: IFRA Research Report 07.2007 (Herausgegeben zusammen mit Dietmar Schantin und Torben Juul), 27 S.
  • Newsroom, Newsdesk, crossmediales Arbeiten. Neue Modelle der Redaktionsorganisation und ihre Auswirkung auf die journalistische Qualität. In: Siegfried Weischenberg/Wiebke Loosen/Michael Beuthner (Hg.): Medien-Qualitäten. Öffentliche Kommunikation zwischen ökonomischem Kalkül und Sozialverantwortung. Konstanz: UVK 2006, S. 203-222.
  • Ressort, Sparte, Team. Wahrnehmungsstrukturen und Redaktionsorganisation im Zeitungsjournalismus. Konstanz: UVK 2002, 494 S.
Online-Journalismus und crossmediale Entwicklungen des Journalismus

Bearbeiter: Klaus Meier

Neue crossmediale, multimediale und interaktive Formen, Formate und Konzeptionen werden erforscht und in Lehrprojekten weiter entwickelt. In die Lehrprojekte und Lehrbücher sind Ergebnisse der Nutzungsforschung und Analysen der technischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen digitaler Medien eingearbeitet. Partner für Projekte, Publikationen, Workshops und Tagungen waren bislang u.a. aus der Schweiz, Österreich, Dänemark, Irland und Singapur.

Veröffentlichungen (u.a.):

  • Stichwort "Crossmediale Genres". In: Alla G. Bespalova/Evgenij A. Kornilov/Horst Pöttker (Hg.): Journalistische Genres in Deutschland und Russland. Handbuch. Köln: Halem 2010, S. 168-172.
  • Journalismus in der Krise. Zehn Thesen zum Strukturwandel der Medien. In: Gabriele Hooffacker (Hg.): Journalismus lehren. 10 Jahre Journalistenakademie. München: Verlag Dr. Gabriele Hooffacker 2010, S. 9-25 (kostenloses pdf).
  • "Cross Media": Konsequenzen für den Journalismus. In: Communicatio Socialis, 40. Jg. 2007, H. 4, S. 350-364.
  • Internet-Journalismus. Konstanz: UVK Verlagsgesellschaft 2002 (= Reihe Praktischer Journalismus, Band 35), (Hg), 3., überarbeitete und erweiterte Auflage 2002, 488 S.; 2., überarbeitete und erweiterte Auflage 1999, 360 S.; 1. Auflage 1998, 343 S.
Journalistenausbildung im digitalen Zeitalter:|Herausforderungen und neue Konzepte in Theorie und Praxis
Journalistenausbildung im digitalen Zeitalter:|Herausforderungen und neue Konzepte in Theorie und Praxis

Bearbeiter: Klaus Meier

Die Anforderungen an die Journalistenausbildung haben sich durch die veränderten gesellschaftlichen, technischen und ökonomischen Rahmenbedingungen des Journalismus gewandelt. Diesen Wandel habe ich nicht nur als wissenschaftlicher Beobachter, sondern als aktiv Teilnehmender und Gestalter erlebt: in der Entwicklung und Erprobung innovativer Lehrprojekte/Lehrredaktionen (insbesondere zum Themengebiet Online-Journalismus), in der Konzeption und dem Aufbau neuer interdisziplinärer Studiengänge, als Gutachter in Akkreditierungsverfahren neuer Studiengänge an neun Hochschulen für die Agenturen Acquin, Aqas, Fibaa, ZEvA und OAQ.

Veröffentlichungen (u.a.):

  • Krise oder Aufbruch? Der Bologna-Prozess in der Journalistik. In: Aviso, Nr. 43, Dezember 2006, S. 24-25.
  • Herausforderungen des Internet-Journalismus. Das neue Medium denken lernen. In: Klaus-Dieter Altmeppen/Walter Hömberg (Hg.): Journalistenausbildung für eine veränderte Medienwelt. Diagnosen, Institutionen, Projekte. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag 2002, S. 145-155.
Wissenschaftsjournalismus: Berufsfeld, Trends, Qualifizierung

Bearbeiter: Klaus Meier
Frank Feldmeier (2004)

Schon meine Diplomarbeit beschäftigte sich theoretisch und empirisch mit der Kommunikation zwischen Wissenschaft und Journalismus, speziell mit Expertenvermittlungssystemen (Maklersystemen) in Deutschland, Großbritannien und den USA. Das Thema Wissenschaftskommunikation (Wissenschaftsjournalismus und Wissenschafts-PR) habe ich danach in weiteren Studien und Veröffentlichungen immer wieder vertieft.
Ein Drittmittelprojekt (2003 - 2009) in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung, der Volkswagen Stiftung und der BASF AG befasste sich mit der Situation und den Trends des Wissenschaftsjournalismus und der Wissenschafts-PR - im Rahmen der Konzeption eines neuen Studiengangs Wissenschaftsjournalismus an der Hochschule Darmstadt.

Veröffentlichungen (u.a.):

  • Für und Wider des Lebens im Getto: Wissenschaftsjournalismus in den Strukturen einer Redaktion. In: Holger Hettwer/Markus Lehmkuhl/Holger Wormer/Franco Zotta (Hg.): WissensWelten. Wissenschaftsjournalismus in Theorie und Praxis. Gütersloh: Bertelsmann Stiftung 2008, S. 267-278.
  • Hochschule Darmstadt - Kooperierende Fachbereiche. In: Grit Kienzlen/Jan Lublinski/Volker Stollorz (Hg.): Fakt, Fiktion, Fälschung. Trends im Wissenschaftsjournalismus. Konstanz: UVK 2007, 227-233.
  • Medien und Märkte des Wissenschaftsjournalismus; Einstiegswege und Perspektiven. In: Winfried Göpfert (Hg.): Wissenschaftsjournalismus. Ein Handbuch für Ausbildung und Praxis. Berlin: Econ/Ullstein, 5. Auflage 2006, S. 37-62.
  • Wissenschaftsjournalismus und Wissenschafts-PR im Wandel. Eine Studie zu Berufsfeldern, Marktentwicklung und Ausbildung. In: Publizistik, 50. Jg. 2005, H. 2, S. 201-224 (zusammen mit Frank Feldmeier).
  • Experten im Netz. Maklersysteme als Recherchehilfe für Journalisten im Wissenschaftsbereich. Konstanz: UVK Medien 1997, 292 S.