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  • Delphi-Studie: Katholische Medien in Deutschland

    Konfessionelle Medien stehen vor gewaltigen Herausforderungen. Sie müssen auf den Medienwandel mit seinen veränderten Produktionsbedingungen und Rezeptionsmustern im Zeitalter crossmedialer Massenkommunikation reagieren. Zudem sind sie von massiven Veränderungen der kirchlichen Mitgliederstruktur, dem Wandel religiöser Glaubenspraxis und Kirchenbindung sowie der Säkularisierung der Gesellschaft betroffen. Im Rahmen eines Dissertationsprojekts entstand am Lehrstuhl für Journalistik I zwischen 2011 und 2013 eine Studie zu "Zustand und Zukunft katholischer Medien". Sie zeichnet ein detailliertes und problemorientiertes Bild von der aktuellen Situation katholischer Medien und diskutiert eingehend Handlungsoptionen und Zukunftsszenarien. Die Prognosen stützen sich auf eine Delphi-Studie, an der sich 210 Experten aus Kirche, Medien und Wissenschaft beteiligt haben.

    Der Autor: Christian Klenk hat nach einem Volontariat und Tätigkeit als Redakteur bei einer Lokalzeitung Journalistik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt studiert. Er ist Leiter der Stabsabteilung Entwicklung und Kommunikation an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.

    Zusammenfassung der Ergebnisse

    Hier finden Sie eine Zusammenfassung
    der Ergebnisse der Delphi-Studie
    zum Download (PDF).

  • Das Buch zur Studie

    Christian Klenk: Zustand und Zukunft katholischer Medien.
    Prämissen, Probleme, Prognosen.
    Berlin: LIT Verlag 2013 (= Religion - Medien - Kommunikation, Band 6).

    416 Seiten, 88 Abbildungen
    39,90 Euro, ISBN 3-643-12182-0

    E-Book und Webshop des Verlags
    Inhaltsverzeichnis und Leseprobe

Aufsätze und Zusammenfassungen

Christian Klenk: Nur gemeinsam erfolgreich. Die katholische Kirche muss mit ihren Medien wieder alle Gläubigen erreichen. In: Herder Korrespondenz, 67. Jg. 2013, Heft 9, S. 466-471. (mehr...)

Reaktion auf o.g. Beitrag:
Klaus Nientiedt: Nicht über einen Kamm scheren. Eine Stellungnahme zur Zukunft der Kirchenpresse. In: Herder Korrespondenz, 67. Jg. 2013, Heft 11, S. 591-593.

Christian Klenk: Mit der frohen Botschaft auf Sendung. Die kirchliche Radioarbeit ist eine häufig unterschätzte Form der Verkündigung und Medienarbeit. In: Sinnstiftermag, Nr. 16/2013. (mehr...)

Rezensionen

Katharina Klöcker in der Theologischen Revue, 110. Jg. 2014, H. 2, S. 167f.:

"Bei allen weiteren Überlegungen zur Zukunft katholischer Medien wird man an dieser verdienstvollen Studie nicht vorbeigehen können. Die Situationsanalyse ist eine gute Ausgangsbasis für weiteres Arbeiten, und die Voten der Experten, die der Vf. durch umfangreiche und zeitintensive Befragungen zusammengetragen hat, liefern interessantes Material und jede Menge Impulse und Anregungen für künftige Diskussionen." (mehr...)

Johannes Loy in den Westfälischen Nachrichten, 10. April 2014:

"Diese Studie zeichnet ein detailliertes und problemorientiertes Bild vom Zustand katholischer Medien und diskutiert eingehend Handlungsoptionen und Zukunftsszenarien. [...] Alles in allem: eine spannende und vielgestaltige Bestandsaufnahme." (mehr...)

Hans Wagner in Communicatio Socialis, 46. Jg. 2013, H. 3–4, S. 497-500:

„Die informationsreichen, sorgfältig ausgearbeiteten Überblicke, die Klenk zu allen wichtigen Parzellen des katholischen Medienwesens bietet, verdienen […] uneingeschränkt Respekt und Anerkennung. Wer zuverlässige Grundlagenkenntnisse über die katholischen Printmedien, über die kirchliche Präsenz im Rundfunk, über die Online-Aktivitäten der katholischen Kirche sowie über Struktur und Arbeit der Katholischen Nachrichtenagentur braucht, wird an dieser aktuellen Bestands­aufnahme nicht vorbeikommen.“ (mehr...)

Johanna Haberer in Publizistik, 58. Jg. 2013, H. 4, S. 438-440:

„Wer sich über die aktuelle Situation, die Konflikte und die Zukunftsperspektiven der katholischen Medien im Kontext der medialen Angebote und Strukturen in Deutschland ein Bild machen will, ist bei der Studie von Christian Klenk, die an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt als Dissertation vorgelegt wurde, sehr gut aufgehoben.“ (mehr...)

Wolfgang Sauer in Stimmen der Zeit, Heft 10/2013, S. 711f.:

„Wer sich über den Status quaestionis der innerkirchlichen und auch säkularen Mediendiskussion gesichert informieren will, sollte zu dieser Lektüre greifen.“ (mehr...)

Dietrich Schwarzkopf in Funkkorrespondenz, Heft 37/2013, S. 3ff.:

„Die von Christian Klenk zustande gebrachte mehrfache Umfrage bei den 210 Kirchenexperten bedient sich einer Methode, die Delphi-Studie genannt wird, nach dem Orakelspruch der Phythia im antiken Griechenland. Herausgekommen ist eine ungemein verdienstvolle Bestandsaufnahme der Sachverhalte und ihrer Bewertung. Soweit die Bewertung auf die Zukunft gerichtet ist, kann sie nicht frei vom Orakelhaften sein. Ob Erwartetes eintritt, wird man üblicherweise erst hinterher sehen.“ (mehr...)

Michael Heberling in Kirchen­zeitung für das Bistum Eichstätt, 16. Juni 2013, S. 14f.

„Klenk hat zweifelsohne eine ‚Basisstudie‘ vorgelegt, mehr als bloß methodischer Selbstzweck, alles andere als eine gefällige Datensammlung.“ (mehr...)

GKP-Informationen, Juni 2013, S. 7:

"Christian Klenk zeichnet in seiner Dissertation ein detailliertes Bild vom gegenwärtigen Zustand der konfessionellen Medien und diskutiert Handlungsoptionen und Zukunftsszenarien.Entstanden ist dabei kein Patentrezept für deren Zukunft, auch kein Masterplan für die Medienakteure, sondern ein differenziertes Kompendium, das der katholischen Medienlandschaft in ihrer Heterogenität gerecht wird." (mehr...)

DJU: Buchtipps für Berufseinsteiger:

"In seiner Studie zeichnet Klenk nach einem historischen Überblick über die Geschichte der konfessionellen Medien ein detailliertes und problemorientiertes Bild vom Zustand katholischer Medien und diskutiert Handlungsoptionen und Zukunftsszenarien." (mehr...)

Bernd Stössel in Medium-Magazin, Heft 7-8/2013, S. 66:

„Die Studie, mit der Christian Klenk an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt promovierte, zeigt die Schwierigkeiten auf und diskutiert Lösungsmöglichkeiten.“ (mehr...)

Andreas Püttmann in Die Neue Ordnung, Heft 3/2013, S. 207-220:

„Eine umfangreiche Dokumentation und differenzierte Analyse dazu findet sich jetzt in Christian Klenks opulenter Eichstätter Dissertation, die die Debatte der nächsten Jahre als Standardwerk fundieren dürfte – und hoffentlich nicht zu bald in der Sektion ‚Publizistikgeschichte‘ von der großen Vergangenheit des untergegangenen Genres „konfessionelle Presse“ zeugen wird.“ (mehr...)