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09.10.14

Studierende nehmen deutsche Rüstungsindustrie unter die Lupe

Im Recherche-Seminar haben Studierende des zweiten Semesters gemeinsam mit Meinrad Heck von Edition-Zeitlupe über versteckte Netzwerke in der Rüstungsindustrie und im Journalismus recherchiert und geschrieben.


Pressefoto: Rheinmetall

Ausgangspunkt des Projekts war, dass Rüstungsexporte aus Deutschland immer wieder Thema in den Medien sind, unter anderem weil dabei umstrittene Netzwerke in die Politik eine wichtige Rolle spielen. Die Beiträge der Studierenden können hier nachgelesen werden: http://www.edition-zeitlupe.com/werkstatt-2014.html

Daniela Preis zum Beispiel erfuhr von einem Mitglied des Verteidigungsausschusses Näheres über solche Netzwerke, beziehungsweise das Verhältnis von Politikern zu Rüstungsunternehmen, und wie sie "eng kooperieren".

Im zweiten thematischen Schwerpunkt der Recherchen untersuchten die Studierenden Verbindungen zwischen Journalisten und den Protagonisten ihrer Stories. Vergünstigungen für Journalisten mit Presseausweis sollen Aufmerksamkeit für Unternehmen und Marken erzeugen, fand Helene Matejcek heraus. In anderen Fällen werden sogenannte Recherche-Reisen für Journalisten direkt gegen gute Stories eingetauscht (Hannah Heinzinger).