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Veranstaltungen

Einladung zum Gastvortrag

William Klingshirn, Professor an der Catholic University of America in Washington: "Ritual and Truth in Late Antique Divination: Iamblichus and Ammianus"

Montag, 4. Juli 2016, 12-14 Uhr, Universitätsbibliothek, UA 030

Didactica Eystettensia

Götter, Mythen und Mysterien

Römische Religionen im Lateinunterricht

Der Termin für das Jahr 2016 ist Freitag, der 1. Juli.

Das Team der Klassischen Philologie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt lädt alle interessierten Kolleginnen und Kollegen in zum vierten Mal zur Fortbildungsveranstaltung Didactica Eystettensia ein, die in diesem Jahr unter dem Thema „Götter, Mythen und Mysterien. Römische Religionen im Lateinunterricht“ steht. Die Vorträge und Workshops aus dem Bereich der lateinischen Literaturwissenschaft, der Sprachwissenschaft, der lateinischen Fachdidaktik und der Klassischen Archäologie werden auch in diesem Jahr durchgehend auf dieses Rahmenthema Bezug nehmen. Fragestellung, Gegenstände und Texte orientieren sich dabei an den Lehrplänen des Faches Latein.
Wir freuen uns darüber, dass es uns in diesem Jahr gelungen ist, mit Herrn Prof. Dr. Peter Kuhlmann (Göttingen) und Herrn Prof. Dr. William E. Klingshirn (Washington) zwei auswärtige Referenten zu gewinnen. Herr Prof. Dr. Gerhard Zimmer (Eichstätt) wird einen archäologischen Abschlussvortrag halten.

Als Ansprechpartner für organisatorische Fragen steht Ihnen Herr Akad. Rat Tobias Goldhahn (Tel. 08421 / 93-23096; E-Mail: tobias.goldhahn@ku.de) gerne zur Verfügung.

Die Odyssee

am Volkstheater München

Freitag, 17. Juni 2016

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Interdisziplinäre altertumswissenschaftliche Tagung

Adressat und Adressant

Kommunikationsstrategien im antiken Brief

In der Antike diente der Brief nicht nur dem Austausch von Informationen, sondern er erfüllte darüber hinaus eine Vielzahl weiterer kommunikativer Funktionen, die ihn inhaltlich wie stilistisch zu einer äußerst komplexen Gattung machten. Reflex dieses Befundes ist eine schon früh entstandene Brieftheorie, die ihren Niederschlag in Briefen selbst, aber auch in einigen Traktaten fand. In dieser wurde der Brief einmal als ,Gespräch unter Ab­wesenden' oder als ,halbierter Dialog' bezeichnet; andererseits wurde ihm die Fähigkeit zuerkannt, ,Spiegel der Seele' zu sein oder Präsenz zwischen den Briefpartnern herzustellen, welche deren räumliche Trennung nachge­rade aufzuheben vermochte. Zu diesen in der Theorie genannten Aspekten treten noch vielfältige Formen der Selbstrepräsentation, die häufig bereits ein über den primären Adressaten hinausgehendes breiteres Publikum im Blick hatten.

 

Veranstalter:

Prof. Dr. Gernot Michael Müller

Sabine Retsch M.A.

Johanna Schenk

 1.-3. Juni 2016

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Einladung zum Gastvortrag

Professor Dr. Wolfgang de Melo

(Oxford)

Alte s-Formen in Plautus und Terenz

Dienstag, 10. Mai 2016, 18 Uhr c.t., Universitätsbibliothek, UA 141

Altertumswissenschaftliches Kolloquium

Leben mit den Göttern. Kult und Kultur in der Antike

In der antiken Welt ist die Ausübung religiöser Kulte nicht primär eine Erscheinung privater Praxis, sondern ein allgemeines kulturelles Phänomen, das Alltagsleben, Politik, Kunst und Literatur prägt, um nur einige größere Bereiche zu nennen. Ein für den modernen Menschen besonders überraschendes Element ist die fehlende Kanonisierung heiliger Texte. Stattdessen existieren nebeneinander vielfach umgeformte Erzählungen, die in der Folgezeit spielerische Umdeutungen und literarische Rezeptionen erfahren. Nicht weniger überraschend wird die eigene politische Wirkmacht durch konstruierte Genealogien zu Göttern potenziert. Eine rein kultpraktische oder auch philosophisch reflektierte Verehrung des Göttlichen und abgeklärter Skeptizismus bilden ein Spannungsfeld der Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen. Nicht nur Unterschiede, sondern auch Kontinuitäten bis in die Moderne hinein tragen zu der individuellen Charakteristik antiker Religion und Kultpraxis bei.

Das altertumswissenschaftliche Forschungskolloquium wird sich diesem Themenfeld im Sommersemester 2016 in archäologischer, historischer und philologischer Perspektive widmen.

 

Es laden herzlich ein:

Dr. Gregor Bitto

Dr. Anna Ginestí Rosell

Kristina Heubach, M.A.

 

Jeweils montags 18-20 Uhr im Hörsaal UA 030 (Bibliotheksgebäude)

 

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