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Konzeption des Studiums und Berufsmöglichkeiten

Der Bachelorstudiengang Soziologie wird gemeinsam von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) und der Universití  degli Studi di Trento getragen. Das Ziel dieses gemeinsamen Studienganges besteht darin, Studierenden die Kompetenzen eines bilingualen Studiums in zwei Ländern zu vermitteln. Mindestens ein Jahr verbringen die Studierenden jeweils am anderen Studienort.

Dadurch werden sie befähigt, eine berufliche Tätigkeit in zwei europäischen Kulturräumen - dem deutschen und dem italienischen - auszuüben. Die Universität in Trient und die KU arbeiten im Bereich des Faches Soziologie schon seit vielen Jahren zusammen, um ihren Absolventinnen und Absolventen derartige Berufschancen mit Erfolg zu vermitteln. Angesichts der weiteren Entwicklung der Europäischen Union besteht in zahlreichen Berufsfeldern ein wachsender Bedarf an Fachkräften, die in der öffentlichen Verwaltung und in privaten Wirtschaftsunternehmen eine Brückenfunktion wahrnehmen können. Der gemeinsame Studienabschluss ist daher in beiden Ländern staatlich anerkannt.

Wirtschaftsunternehmen suchen qualifizierte Fachkräfte, um in Deutschland oder in Italien Kunden zu betreuen oder um neue Konsumenten zu gewinnen. Dazu ist es notwendig, neben betrieblichem Grundwissen auch kulturelle Eigenarten zu verstehen, sprachliche Kompetenzen zu erwerben und persönliche Kontakte zu entwickeln. Bereits im Studium wird im Rahmen eines betrieblichen Praktikums im jeweiligen Gastland dazu die Gelegenheit geboten. Auch die Harmonisierung des europäischen Rechts und die Zusammenarbeit in ähnlichen administrativen Strukturen und in Europa-Regionen über bisherige Ländergrenzen hinweg erfordert qualifiziertes Fachpersonal, das kulturelle Differenzen als Chance und unterschiedliche Erfahrungen als Bereicherung nutzen kann. Die Spezialisierungen im Bachelorstudiengang in den Bereichen "Industrie- und Betrieb", "Kultur" und "Stadt- und Regionalentwicklung" bauen auf bewährten Curricula an beiden Universitäten auf, die sich dabei in ihren Schwerpunkten ergänzen. Dadurch werden den Absolventen sehr gute Berufschancen eröffnet.