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Konzeption des Studiums und Berufsmöglichkeiten

Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) bietet eine Ausbildung an, die gute Berufschancen erwarten lässt durch: 

  • fundierte Kenntnisse über politische und gesellschaftliche Strukturen, Funktionen und Prozesse;
  • Kenntnisse über politikwissenschaftliche und soziologische Theorien; 
  • fundierte methodische Kompetenzen; 
  • die Fähigkeit, politische und gesellschaftliche Phänomene über spezifische politikwissenschaftliche und soziologische Analyse- und Interpretationsverfahren zu erklären und zu erläutern; 
  • Fähigkeit zur kritischen Auseinandersetzung mit aktuellen Forschungsfragen. 

Zentrale Merkmale  sind die Berücksichtigung einer ethischen Dimension politischer und gesellschaftlicher Prozesse, eine internationale Ausrichtung, eine fundierte Methodenausbildung sowie eine intensive Betreuung der Studierenden.

Gegenüber traditionellen sozialwissenschaftlichen Studiengängen zeichnet sich der Bachelorstudiengang Politik und Gesellschaft durch seine interdisziplinäre Konzeption, die Vermittlung von Schlüsselkompetenzen und die Hervorhebung des Praxisbezugs aus. Diese ausdrückliche Anwendungsorientierung soll die rasche Integration der Absolventen in den Arbeitsmarkt fördern. Unterstützt wird dies durch eine Reihe von praxisbezogenen Angeboten. Dazu gehören z.B. ein verpflichtendes Berufspraktikum, Exkursionen und Rhetorikkurse. Dabei bereitet er nicht auf eine bestimmte berufliche Tätigkeit vor. Vielmehr wird den Absolventen ein flexibler Einsatz auf dem sich wandelnden Arbeitsmarkt eröffnet. Ermöglicht wird aber die Spezialisierung auf ein Studienprofil, das von den Studierenden aus dem Bereich der beteiligten Fachgebiete selbst ausgewählt werden kann.

Entsprechend den vier Profilbereichen des Studiengangs kommen folgende Berufsfelder in Frage.

  1. Profil "Welt und Europa": Tätigkeit in Beraterstäben von Landes-, Bundes- und Europapolitikern, regional oder international ausgerichtete Verbänden und NGOs. 
  2. Profil "Politik und Kommunikation": Politische Öffentlichkeitsarbeit, Politische Kommunikationsberatung in politischen Parteien und Institutionen, Beratungsagenturen, Verbänden und NGOs, Bildungseinrichtungen, Stiftungen, Public Affairs.
  3. Profil "Industrie und Betrieb": Tätigkeit in der Personalverwaltung, Tätigkeiten mit Kundenkontakt im Ein- und Verkauf, Personalbezogene Tätigkeiten in Vereinen und Verbänden. 
  4. Profil "Sozialer Wandel und soziale Konflikte": Tätigkeit in der Resozialisierung und Jugendgerichtshilfe, Arbeits-, Sozial- und Jugendverwaltung, Familien- und Altenhilfe, karitative Einrichtungen und bei Weiterbildungsträgern.

Durch eine Spezialisierung auf Methoden der empirischen Sozialforschung können die bei den Profilen genannten Berufsfelder erweitert werden: Markt- und Meinungsforschung, Marketing- und Personalabteilungen von Unternehmen.