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Konzeption des Studiums

Der Bachelorstudiengang umfasst ein grundständiges Studium, das mit dem akademischen Grad "Bachelor of Science" in Psychologie abschließt. Die Regelstudienzeit umfasst sechs Semester. Nach erfolgreichem Studienabschluss ist eine Bewerbung zur Zulassung zum konsekutiven Masterstudiengang möglich.

Was ist das besondere Profil dieses Studiengangs in Eichstätt?

Die Studierenden sollen über eine fundierte empirische Ausbildung hinaus im Studium Gelegenheit finden, Wertorientierung und Sinnhaftigkeit des Handelns zu reflektieren. Entsprechend den Forschungsaktivitäten des Faches sind wertorientierte Studieninhalte integraler Bestandteil des Studienangebots. Dazu zählt u.a. die Auseinandersetzung mit Themen wie Globalisierung, Umwelt und Nachhaltigkeit, interkultureller Kommunikation und Gerechtigkeit.

Besondere Vorteile des Bachelorstudiengangs liegen in der klaren Strukturierung des Studiums und der intensiven Betreuung der Studierenden. An der Katholischen Universität wird neben dem Bachelorstudiengang Psychologie "Schulpsychologie" im Rahmen eins Lehramtsstudiums angeboten, deren Studienprofil sich inhaltlich trotz eigener Akzentuierung weitgehend am Bachelorstudiengang orientiert.

Im Mittelpunkt des Psychologiestudiums stehen das Erleben und Verhalten des Menschen. Die Psychologie ist eine empirische Wissenschaft, die geistes-, natur- und sozialwissenschaftliche Merkmale vereint. Sie bearbeitet sowohl grundlagenwissenschaftliche Fragestellungen als auch praktische, anwendungsbezogene Fragestellungen. Die Vielfalt des Faches zeigt sich auch im Grundlagen- und im Anwendungsbereich des Bachelorstudiengangs.

Grundlagendisziplinen:

  • Allgemeine Psychologie
  • Biologische Psychologie
  • Entwicklungspsychologie
  • Persönlichkeitspsychologie und Differentielle Psychologie
  • Sozialpsychologie
  • Methodenlehre

Anwendungsdisziplinen:

  • Arbeitspsychologie
  • Organisationspsychologie
  • Klinische Psychologie
  • Pädagogische Psychologie
  • Psychologische Diagnostik

Das Profil des Studiengangs ist trotz seiner klaren Grundlagen- und Methodenorientierung bereits praxisorientiert angelegt. Interne experimentalpsychologische Praktika sind ein zen­traler Bestandteil der Methodenausbildung, in der die Studierenden sowohl Erfahrungen als Versuchleiter als auch als Versuchsperson gewinnen. Obligatorische externe studienbegleitende Praktika unter psychologischer Anleitung erschließen verschiedene Tätigkeitsfelder (z.B. in Beratungseinrichtungen, Heimen, Schulen, Betrieben, Kliniken, Forschungseinrichtungen).

Berufsmöglichkeiten

Absolventen und Absolventinnen eines Psychologiestudiums steht heute ein breites Spektrum beruflicher Möglichkeiten offen. Arbeitsstätten sind u.a. Kliniken und Heime, Schulen, Einrichtungen der Erziehungs- und Lebensberatung, Unternehmen der Industrie und Wirtschaft, Bildungs- und Forschungseinrichtungen, die Bundesagentur für Arbeit, die Bundeswehr sowie öffentliche Verwaltungen. Psychologen und Psychologinnen werden als Berater, Therapeuten, Coaches, Mediatoren und Forscher tätig, sie arbeiten im Angestellten- bzw. Beamtenverhältnis oder freiberuflich in selbstständiger Praxis. Aufgrund der raschen gesellschaftlichen Veränderungen werden immer neue Anwendungsfelder der Psychologie erschlossen (Berufsfelder siehe http://www.dgps.de/studium/danach/).

Der Bachelorstudiengang vermittelt wissenschaftliche Grundlagen, Methodenkompetenzen und berufsfeldbezogene Schlüsselkompetenzen, ohne eine frühe Spezialisierung zu fordern. Mit dem erfolgreichen Studienabschluss soll ein erster berufsqualifizierender Abschluss für einige Arbeitsfelder sowie die formale Qualifikation zur Aufnahme eines Masterstudiums erreicht werden. Zur Ausübung des Berufs ist derzeit in vielen Tätigkeitsfeldern ein weiterführendes Studium erforderlich bzw. empfehlenswert. Die Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten, die mit der Approbation abschließt, setzt beispielsweise ein Studium mit dem Abschluss Diplom oder Master voraus.

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