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Die KU... forschungsstark


Eine große Bandbreite der Expertisen und Interessen zeichnet Forschung an der KU aus. Hermeneutische und empirische Forschungsmethoden ergänzen sich. Philosophische Fragestellungen, geschichtliche Forschung, sozial- und kulturwissenschaftliche Methoden finden hier zusammen.

Vier Schwerpunkte

Forschung an der KU findet an allen Fakultäten und Lehrstühlen statt. Im Sinne ihrer christlich-humanistischen Ausrichtung setzt die Universität dabei vier Schwerpunkte: „Kirche, Religion und Gesellschaft“; „Verantwortung und Gerechtigkeit“; „Globale Bildung und Lehrerbildung“ sowie „Kulturbegegnung und transkulturelle Prozesse“. Die Clusterbildung verankert interdisziplinäre Forschungsaktivitäten strukturell und orientiert sich am katholisch geprägten Leitbild der KU.

Flucht und Migration

Das jüngste interdisziplinäre Großprojekt der KU ist das sich im Aufbau befindende Zentrum für Flucht und Migration (Center for Interdisciplinary Flight and Migration Studies). Hier will die Universität zukünftige, bestehende und geplante Projekte in Forschung, Lehre und praktischer Flüchtlingsarbeit bündeln. Asylpolitik, Integrationsmaßnahmen, Flucht und Migration werden wissenschaftlich untersucht sowie neue Formate der Aus- und Weiterbildung entwickelt und evaluiert. Die Einbeziehung von Sozial-, Wirtschafts-, Kultur- und Bildungswissenschaften ermöglicht eine umfassende Betrachtung der Themenfelder.

Zentrale Forschungseinrichtungen

Über die Fakultäten hinaus verfügt die KU über mehrere zentrale Forschungseinrichtungen. Seit vielen Jahren etabliert sind die drei Zentralinstitute der Universität: das Zentralinstitut für Ehe und Familie in der Gesellschaft (ZFG), das Zentralinstitut für Lateinamerikastudien (ZILAS) und das Zentralinstitut für Mittel- und Osteuropastudien (ZIMOS).

Der Forschungsschwerpunkt des ZFG liegt in der empirisch orientierten Familienwissenschaft. Über die Forschungstätigkeiten hinaus ist das ZFG zudem als Beratungs- und Weiterbildungsinstitution tätig. Das ZILAS hat zum Ziel, Voraussetzungen für ein besseres Verständnis der Länder Lateinamerikas mitsamt ihrer Kultur und Geschichte zu schaffen. Eine zentrale Aufgabe ist die Organisation von Forschungsprojekten in Kooperation mit Wissenschaftlern aus Lateinamerika. Geschichtliche Fragen zu Mittel- und Osteuropa beschäftigen das ZIMOS. Besondere Aufmerksamkeit gilt den aktuellen Transformationsprozessen in Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft.

Neben den Zentralinstituten existieren an der KU mehrere Forschungsstellen, wie beispielsweise das Aueninstitut Neuburg, das der Professur für Angewandte Physische Geographie zugeordnet ist. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Auen- und Gewässerökologie sowie die Renaturierung. Das Leitbild der Nachhaltigkeit hat hier besonderen Stellenwert.

Vernetzung und Förderung

Seit April 2016 bündelt, koordiniert und unterstützt das neu geschaffene Zentrum für Forschungsförderung (ZFF) die vielfältigen Aktivitäten aller Angehörigen der KU im Bereich Wissenschaft und Forschung. Ein besonderer Fokus liegt auf der Einwerbung von Drittmitteln. Seit 2009 ist deren Summe bereits um fast 50 Prozent gestiegen und liegt nun bei knapp 6,5 Millionen Euro.