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Theologische Fakultät
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Philosophische Grundfragen der Theologie
Philosophische Grundfragen der Theologie: Prof. Dr. Norbert Fischer
Zusätzliches philosophisches Lehrangebot: Dr. Franz Bader, Prof. Dr. Erich Naab
Das Wort Philosophie meinte von Anfang an liebendes Streben nach absoluter Wahrheit und glückselig machender Weisheit, nicht jedoch deren Besitz. Wer sich um wahrhaftes Philosophieren müht, ist kein Weisheitslehrer, der die Wahrheit auf dogmatische Weise besitzt und verkündet.Er weiß um das eigene Nichtwissen in den höchsten Dingen, die in der theoretischen Philosophie als Probleme auftreten, als notwendige, aber unlösbare Aufgaben. Die absolute Wahrheit bleibt transzendent. Die Philosophie kann auch heute noch als 'ancilla theologiae' fu
ngieren. Es bleibt allerdings indessen Kants Frage offen, ob sie ihrer gnädigen Frau die Fackel vorträgt oder die Schleppe nachträgt. Wahren Dienst können Philosophierende der Theologie nur leisten, wenn sie nicht taktisch zum vermeintlichen Vorteil der Theologie arbeiten, sondern mit Ernst nach der Wahrheit und Weisheit suchen.
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Philosophie (PPF)
Der Teilstudiengang Philosophie gewährleistet eine grundständige Ausbildung und den Erwerb fundierter inhaltlicher und methodischer Kompetenzen. Im Studium wird grundlegendes Wissen über die Disziplinen, Epochen und Positionen der Philosophie erworben. Die Studierenden sollen die Hauptformen philosophischen Denkens kennenlernen und sich den selbständigen Umgang mit ihnen aneignen, insbesondere: Begriffsanalyse, Argumentation, logisches Schließen, Textauslegung, Nachvollzug systematischer und historischer Kontroversen, Legitimationsstrategien. Sie sollen die Fähigkeit zum Umgang mit der Differenz und dem Zusammenhang deskriptiver und normativer Fragestellungen sowie methodologische und wissenschaftstheoretische Kritikfähigkeit erwerben und an die Aufgabe herangeführt werden, die eigenen philosophischen Gedanken und die Ergebnisse des Studiums zu selbständigen, sachorientierten Beiträgen zum fachlichen Diskurs zu bündeln. Im Zentrum der Ausbildung stehen die klassischen Primärtexte der philosophischen Tradition und Gegenwart. Sie werden in entsprechenden Lehrformen wie insbesondere Seminaren und Lektürekursen zugänglich gemacht und bilden die Basis für die individuelle Entwicklung eines Gedankenprofils der Studierenden in enger Zusammenarbeit mit den sie betreuenden Dozierenden. Neben den Vertiefungswegen, die durch die Disziplinen und Epochen sowie die Aneignung bestimmter Grundpositionen eröffnet sind, stehen spezielle Angebote, die es den Studierenden ermöglichen, Auswärtssemester (an inländischen wie auch an ausländischen, insbesondere katholischen Universitäten von internationalem Rang) und Praktika (die auch an mögliche berufliche Betätigungsfelder wie Journalismus, Publizistik, Fort- und Weiterbildung, Beratertätigkeit heranführen) ins Studium zu integrieren und sich damit zielstrebig ein individuelles Kompetenzprofil zu geben.
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Alttestamentliche Wissenschaft
Prof. Dr. Burkard M. Zapff
Aufgabe und Ziel dieses Faches ist es, Studierende sowohl in klassische Einleitungsfragen als auch in die Textexegese zum Alten Testament einzuführen, um so zu einem angemessenen Umgang mit der alttestamentlichen Literatur zu befähigen.
Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Studium der Geschichte Israels, das Voraussetzung für eine historisch-kritische Textexegese ist.
Innerhalb der Exegese wiederum liegt der Schwerpunkt auf der Herausarbeitung der den Texten zugrunde liegenden Theologien mittels synchroner und diachroner Methoden.
Um den Studierenden ein vertieftes und intensives Studium der hebräischen Bibel zu ermöglichen, werden Kurse und Übungen in altorientalischen und semitischen Sprachen (Hebräisch, Aramäisch, Syrisch) unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen im Wechsel angeboten.
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Neutestamentliche Wissenschaft
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Alte Kirchengeschichte und Patrologie
Ziel des Studiums der Alten Kirchengeschichte ist die Fähigkeit, aufgrund einer soliden Kenntnis des Werdens und der Entwicklung der Alten Kirche in ihren verschiedenen Lebensfunktionen Dokumente, Gestalten und Fragestellungen sachlich einordnen zu können. Die Studierenden sollen die Kontinuität, Komplexität und Relativität altkirchengeschichtlicher Entwicklungen verstehen lernen und dadurch befähigt werden, sich ein selbstständiges Urteil zu bilden und in der Gegenwart verantwortungsvoll zu handeln. Hinzu kommt im Rahmen des Studiums der Patrologie der Erwerb angemessener Kenntnisse über Leben, Lehre und Wirkungsgeschichte der Autoren der antiken christlichen Literatur.
Studieninhalte sind ein Grundwissen über die Entwicklung der Alten Kirche in ihren verschiedenen Lebensäußerungen (Theologie, Institutionen, religiöse Gruppierungen, pastorales und spirituelles Leben) sowie über die Verflochtenheit dieser Lebensäußerungen mit den allgemeinen geistigen, politischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten des Altertums.
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Mittlere und Neue Kirchengeschichte
Der Lehrstuhl beschäftigt sich nach der Maßgabe seines Profils in Forschung und Lehre mit
Einen Schwerpunkt nimmt dabei auch die kirchliche Landesgeschichte ein, die in Projekten in interdisziplinärer Weise erforscht wurde und auch für die Zukunft eine Aufgabe bleiben wird.
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Christliche Sozialethik und Gesellschaftspolitik
Die Unternehmensethik liefert Antworten und Lösungen zu Fragestellungen und Herausforderungen der arbeitsteiligen (welt-)Wirtschaft und der voranschreitenden Globalisierung. Unternehmen werden im Multistakeholderdialog in die Verantwortung gerufen, sinnvolle und wirtschaftlich tragfähige Beiträge zur Gestalltung ökologischer, ökonomischer und gesellschaftlich-sozialer Verantwortung zu leisten. Der "Wohlstand der Nationen" und damit das Fortkommen jedes Einzelnen bilden die Ergebnisfunktion unserer Arbeit. In der Waagschale liegen Freiheit und Verantwortung - damit auch der Fortbestand einer freiheitlichen sozialen Marktwirtschaft und Gesellschaftsordnung..
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Moraltheologie
Die Grundfrage der Moraltheologie lautet: Wie kann menschliches Leben und Zusammenleben gelingen und was kann der Mensch aus seiner Freiheit und Verantwortung heraus dazu beitragen?
Der Gegenstand der Moraltheologie ist die sittliche Wahrheit. Sie ist zu verstehen als Sinnwahrheit, die das Worumwillen humaner Existenz in verbindlicher Weise zusammenfasst und unter dem Aspekt der Praktikabilität aufschlüsselt.
Als Glaubenswissenschaft ist Moraltheologie "die wissenschaftliche Lehre von Gottes Heilshandeln, welches in seiner Bedeutsamkeit für das sittliche Handeln des Menschen aufgeschlüsselt und argumentativ vorgelegt wird" (K. Demmer). Der eigentliche Referenzpunkt der Theologischen Ethik ist die Deutung der Wirklichkeit des Menschen im Licht der Gotteserkenntnis. Diese ist in neuer Weise ermöglicht durch das geschichtliche Ereignis der Selbstmitteilung Gottes in Jesus Christus. Sittliches Handeln wird unter dieser Perspektive zur Anwort auf die in Jesus Christus ergangene Berufung des Menschen zu einem neuen Leben, das in Jesus selbst anschaulich wird. In ihm wird die Vollendung des Menschlichen sichtbar.
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Dogmatik
Dogmatik - was ist das? Dogmatik gehört zu den systematischen Disziplinen innerhalb der wissenschaftlichen Theologie. Während die historisch ausgerichtete Theologie stärker nach dem fragt, was die in der Geschichte begegnende christliche Botschaft behauptet, ist es der systematischen Theologie vor allem um die Wahrheit dieser Behauptung zu tun. Dabei wendet sich die Dogmatik in methodisch geordneter Weise besonders der Frage zu, wie die christliche Botschaft verstanden und angenommen werden kann. So kommt der Dogmatik nicht nur die Aufgabe zu, die Lehraussagen der Kirche systematisch zu sammeln und zu sichten, sachgemäß auszulegen und für das gegenwärtige Verständnis zu erklären. Vielmehr hat die Dogmatik das biblisch bezeugte Wort des Glaubens (Röm 10,8), das seinen Ort in der Gesamtverkündigung der Kirche, im Gebet und Zeugnis vor der Welt hat, als Wort der Selbstoffenbarung und der Selbstmitteilung Gottes zu reflektieren und zu artikulieren.
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Fundamentaltheologie
Prof. Dr. Christoph Böttigheimer
Bei der Fundamentaltheologie handelt es sich um eine verhältnismäßig junge theologische Disziplin. Herkommend von der apologetischen Aufgabestellung, die die christliche Theologie von Anfang an begleitet hat, kommt es ihr zu, die religiösen und theologischen Grundüberzeugungen vor dem Forum der Vernunft zu verantworten. Beim Nachweis der Rationalität des christlichen Glaubens verfolgt die Fundamentaltheologie heute eine zweifache Ausrichtung: Als Grundlagen- und Begründungswissenschaft geht es der Fundamentaltheologie sowohl um die rationale Erschließung des Fundaments der christlichen Botschaft wie auch um die Selbstbehauptung des christlichen Glaubens nach außen im Horizont der Wahrheitsfrage
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Kirchenrecht und Kirchliche Rechtsgeschichte
Das Fach Kirchenrecht nimmt im Fächerkanon der Katholischen Theologie eine Sonderstellung ein. Es beschäftigt sich mit den für das Zusammenleben der Katholiken erforderlichen Rechtsnormen, ihrer Genese, Exegese und Weiterentwicklung in ökumenischer Perspektive. Der ökumenische Aspekt wie auch die vom Charakter des Fachs vorgegebenen Berührungsfelder zur Rechtsphilosophie und -methologie sind integrierende Bestandteile von Forschung und Lehre im Bereich des kanonischen Rechts.
Eine wissenschaftlich verantwortbare Legitimierung des Rechts in der Kirche muss zunächst dessen geschichtliche Entwicklung und innerweltliche Abhängigkeiten ausleuchten. Hierzu ist es unumgänglich, auf das Wesen des Menschen zu rekurrieren, von dorther sind dann seine rechtlichen Ordnungsbeziehungen zu legitimieren. Recht ist Platzhalter der Freiheit und Gerechtigkeit, es garantiert dem Individuum ein Minimum an individuellem Freiraum und die Teilhabe an den Gütern und Leistungen der Gemeinschaft, die es für seine Existenz benötigt.
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Pastoraltheologie
In der Pastoraltheologie lernen die Studierenden Felder, Institutionen und Funktionen kirchlicher Praxis kennen und exemplarisch analysieren. Sie sollen die Fähigkeit erwerben, ziel- und zeitgerechte Kriterien und Modelle kirchlichen Handelns im Horizont der Lehre und des Lebens der Kirche zu entwickeln.
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Liturgiewissenschaft
Die Liturgiewissenschaft befasst sich als theologische Disziplin mit der betenden und Gottesdienst feiernden Kirche, näherhin mit der gottesdienstlichen Versammlung, die das Christusmysterium gedenkend vergegenwärtigt und in den unter Wort und Zeichen vollzogenen Dialog mit Gott eintritt. Ausgehend von diesem Liturgiebegriff des Zweiten Vatikanischen Konzils untersucht die Liturgiewissenschaft sowohl die Geschichte als auch die gegenwärtige Gestalt des Gottesdienstes in seinen vielfältigen Formen und fragt nach theologischen Grundlagen ebenso wie nach anthropologischen Bedingungen.
Den gegenwärtigen Wandlungen in Theologie und Glaubenspraxis hat sich die Liturgiewissenschaft zu stellen. Dabei zeichnet sie sich durch ihre ökumenische Orientierung aus und sucht den interdisziplinären Austausch mit anderen theologischen und nicht-theologischen Fächern. Wie kein anderes Fach macht die Liturgiewissenschaft durch ihre Beschäftigung mit dem Gottesdienst, der nach der Heiligen Schrift die zweite Quelle des Glaubens ist, deutlich, dass die Auseinandersetzung mit der Gottesfrage den reinen Diskurs übersteigt und deshalb auch die Feier des Glaubens mit berücksichtigen muss. Die Liturgiewissenschaft hält die Doxologie als Ursprung und Ziel aller Theologie im Bewusstsein der theologischen Disziplinen.
Auch wenn sich das ganze Tun der Kirche nicht in der Feier des Gottesdienstes erschöpft, so ist die Liturgie - wie das Zweite Vatikanische Konzil hervorhebt - "der Gipfel, dem das Tun der Kirche zustrebt, und zugleich die Quelle, aus der all die Kraft strömt." (SC 10).
Deshalb bestimmt das Konzil die Liturgiewissenschaft zu den Hauptfächern der Theologie.
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Didaktik der Religionslehre, Katechetik und Religionspädagogik
Die Arbeit am Lehrstuhl umfasst - seiner Bezeichnung folgend - drei Gebiete:
Diese Arbeitsgebiete sind sowohl für Studierende im Diplomstudiengang als auch für Studierende eines Lehramts - Grundschule, Hauptschule, Realschule, Gymnasium - im Fach Katholische Religionslehre mit unterschiedlichen Akzenten bedeutsam.
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Christliche Spiritualität und Homiletik
Die Verbindung von Spiritualitätstheologie und Homiletik ist ein Spezifikum dieses Lehrstuhls und ein Proprium der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Ihm kommt Modellcharakter im gesamten Raum deutschsprachigen Theologisierens zu.
Auf offenbarungstheologischem Hintergrund wird Spiritualität in interdisziplinärer Verbinung zu den Human- und Kulturwissenschaften situiert, um in Forschung und Lehre anthropologische und praktisch-hermeneutische Vertiefung zu erfahren. Dazu werden insbesonders Verfahren und Ergebnisse der (Persönlichkeits-)Psychologie, Psychotherapie und Kommunikationsforschung berücksichtigt.
Die Forschungsprojekte des Lehrstuhls sind international (Italien, Österreich, Polen, Argentinien) vernetzt; die Lehreinheiten (Module) sind polyvalent nutzbar für Studierende der Theologie und Geisteswissenschaft.
Der Lehrstuhl ist polyglot mit Deutsch, Englisch, Italienisch und Französisch als Korrespondenz- bzw. Prüfungssprache.
Zusätzliche Lehrangebote (in Musica sacra, Rhetorik ...) und jährliche Ringvorlesungen ("Eichstätter Ringvorlesungen") runden das Spektrum der Lehrstuhlaktivitäten ab und fördern dessen Vernetzung bzw. Integration innerhalb der KU und ihrer Profilbildung.
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