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Magisterstudiengang Katholische Theologie (Magister theologiae)

Lesebereich der Teilbibliothek im Ulmer Hof

In 10 Semestern bereitet das Magisterstudium auf lehr-, forschungs- und anwendungsbezogene Tätigkeitsfelder vor, insbesondere auf die Berufe des Priesters, des/der Pastoralreferenten/-in bzw. des/der theologischen Mitarbeiters/-in in Bildungseinrichtungen, Verbänden und Institutionen.

Eine Einschreibung erfolgt in der Regel zum WS, jedoch ist ein Studienbeginn zum SoSe ebenfalls möglich. Zum Erwerb der notwendigen Sprachkenntnisse können Kurse in Lateinisch, Griechisch und Hebräisch studienbegleitend belegt werden. Einzelne Lehrveranstaltungen sind zu Modulen im Umfang von 5 bis 15 ECTS-Punkten zusammengefasst, die in einer bestimmten Reihenfolge studiert werden. Alle Module werden im jährlichen Zyklus angeboten. Das Studium gliedert sich in drei Abschnitte:

  • Abschnitt 1 besteht aus der 2-semestrigen Theol. Grundlegung. Diese bietet eine Einführung in alle theologischen Fächer und ermöglicht einen Überblick über Zusammenhänge und Methodik der unterschiedlichen theologischen Wissenschaften. 
  • Abschnitt 2 beinhaltet ein 4-semestriges Aufbaustudium. Es beinhaltet thematisch strukturierte Module, die elementare Fragen der Theologie aus der Sicht unterschiedlicher Fächer interdisziplinär beleuchten.
  • Abschnitt 3 bildet eine viersemestrige Vertiefung, die nach Fächern geordnet ist. Eine Magisterarbeit, die Abschlussprüfung und die Möglichkeit für individuelle Schwerpunktsetzungen gehören ebenfalls in diese Studienphase.

Das Eichstätter Modell nimmt die Vorgaben der Deutschen Bischofskonferenz auf und setzt gleichzeitig eigene Akzente, die sowohl in der Komposition der Module als auch in den Angeboten zur Schwerpunktbildung (bspw. Ostkirchliche Theologie) liegen. Der Studiengang wurde hinsichtlich seiner Qualität überprüft und durch die Agentur AKAST im Jahr 2013 akkreditiert.

In eng begrenzten Ausnahmefällen ist ein Studium auch ohne Reifeprüfung möglich. Für das Studium selber gelten, insbesondere hinsichtlich der Sprachen, in der Regel die gleichen Vorschriften wie für den Magisterstudiengang. Den Studienabschluss bildet dann eine Synodalprüfung. Da es sich dabei um eine kirchliche Prüfung handelt, wird der akademische Grad eines Mag.Theol.wird nicht verliehen.

 

Studienortwechsel / Externitas

Alle Module - auch die der Aufbauphase - werden im zweisemestrigen Zyklus angeboten. Da somit jedes Semester eine sehr große Auswahl an belegbaren Pflichtmodulen zur Verfügung steht, bietet die Theologische Fakultät eine attraktive Möglichkeit, das Magisterstudium im Rahmen eines externen Semesters/Jahres in Eichstätt zielgerichtet fortzusetzen. Ebenso können dadurch nach Eichstätt kommende Studienortwechsler ihr Studium in der Regel ohne Verzögerung weiterführen.

Falls Sie im Rahmen eines externen Semesters/Jahres oder eines kompletten Studienortwechsels zu uns kommen möchten, finden Sie hier die Taktung der Module im Magisterstudiengang für eine erste, individuelle Studienplanung. Falls Sie dazu Fragen haben oder nähere Informationen wünschen, stehen wir Ihnen seitens der Studienberatung gerne zur Verfügung.

 

Beginn des Magister-Studiums im Sommersemester

Wie oben erwähnt ist ein Ersteinschreibung in den Magisterstudiengang zu einem Sommersemester jederzeit möglich. Sie müssen hierzu lediglich die vorgegebenen Einschreibungsmodalitäten und -fristen des Studierendenbüros beachten. Für Studierende, die in einem Sommersemester mit dem Studium beginnen, wurde ein angepasster idealtypischer Studienverlaufsplan erstellt, der alle Module in eine sinnvolle Reihenfolge bringt, eine weitestgehende Überschneidungsfreiheit von Lehrveranstaltungen gewährleistet und so den Studienabschluss in der Regelstudienzeit ermöglicht. Für genauere Informationen nehmen Sie bitte Kontakt mit der allgemeinen Studienberatung der ThF auf. Hier erhalten Sie auch den angepassten Studienverlaufsplan.