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Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt ab 2001
  • Bischof Martin von Schaumberg hatte bei Gründung des Collegium Willibaldinum als Erster in Deutschland die Vorgaben des tridentinischen Konzils berücksichtigt (relevant war hierfür der Beschluss Priesterseminare einzurichten um eine bessere Ausbildung der Seelsorger gewährleisten zu können: also Ausbildungsstätte für angehende Kleriker). Darüber hinaus wurde es auch allen anderen Interessierten als Fortbildungsstätte ans Herz gelegt .
  • Unverrückbare Forderung des Tridentinums war: die Bildung der Priester gehört zu den Rechten und Pflichten eines jeden Bischofs, und muss daher am Bischofssitz erfolgen.  

  • Im Jahr 2001 gab sich die Katholische Universität eine neue Grundordnung. Hierbei werden nun die beiden Standorte Eichstätt und Ingolstadt als Standort der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät gleichberechtigt im Namen erwähnt.
  • Es gibt an der KU nun acht Fakultäten:
  1. Theologische Fakultät
  2. Philosophisch-Pädagogische Fakultät
  3. Sprach- und Literaturwissenschaftliche Fakultät
  4. Geschichts- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät
  5. Mathematisch-Geographische Fakultät
  6. Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät (ab 1989)
  7. Fakultät für Religionspädagogik /  Kirchliche Bildungsarbeit
  8. Fakultät für Sozialwesen
  • Einmalig in Deutschland haben angehende Lehrer hier die Möglichkeit im Lehramt Plus sowohl die Qualifikation für die zukünftige Arbeit an der Schule, als auch eine außerschulische Qualifikation durch den Zwei-Fach-Bachelor zu erwerben .
  • Im Jahr 2011 werden 4 500 Studierende von 120 Professoren und mehr als 200 wissenschaftlichen Mitarbeitern betreut, damit hat die KU einen der besten Betreuungsschlüssel bundesweit. 

 

 

Quellen

  1. Vgl. Schreiber, W.: Zur Geschichte der Lehrerbildung in Eichstätt. in: Zschaler, Frank (Gasthrsg.): Jahrbuch für Universitätsgeschichte 11, S. 82.
  2. Vgl. www.ku-eichstaett.de/ueberblick.