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Katholische Universität Eichstätt ab 1980
  • Aufgrund der Änderung der bayerischen Hochschulgesetzgebung und der daraufhin zustande gekommenen Abschaffung der Gesamthochschulen musste die Stiftung über die Zukunft der GHE nachdenken. Der Vorsitzende der bayerischen Bischofskonferenz, der damalige Erzbischof Josef Kardinal Ratzinger schlug deshalb dem Heiligen Stuhl vor, die Gesamthochschule zur Katholischen Universität zu erheben. 
  • Maßgeblich beteiligt an der Erhebung zur Universität waren neben dem schon erwähnten Erzbischof Ratzinger auch der Eichstätter Bischof Alois Brehms, der sich sehr um die Fortentwicklung und Förderung der KU verdient gemacht hatte.
  • Die GHE wurde 1980 nach einem Notenwechsel zwischen dem Apostolischen Stuhl und dem Freistaat Bayern zur ersten katholischen Universität in Deutschland, sowie zu einer "Universität im Sinne des Bayerischen Hochschulrechts"  erklärt.
  • Offizielles Gründungsdatum der Katholischen Universität Eichstätt (KUE) ist mit der Unterzeichnung der "Sacra congregatio pro institutione catholica" durch den Präfekten der Kongregation Kardinal William Braun und den Kongregationssekretär Antonio Maria Javierre der 1. April 1980 .
  • Die Konkordatsänderung aus dem Jahr 1988  ermöglichte die Einrichtung der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, welche letztendlich 1989 in Ingolstadt eröffnet wurde.

Quellen

  1. Vgl. Genosko, Joachim / Pittrof, Thomas / Zapff, Burkard M. (Hg.): Nikolaus Lobkowicz. Katholische Universität gestern und morgen, S. 6.
  2. Vgl. ebd.
  3. Vgl. Schreiber, W.: Zur Geschichte der Lehrerbildung in Eichstätt. in: Zschaler, Frank (Gasthrsg.): Jahrbuch für Universitätsgeschichte 11, S. 80.