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Akkreditierung

  • Ein erfolgreich abgeschlossenes Akkreditierungsverfahren ist Voraussetzung für die Verlängerung des Einrichtungszeitraums durch die Stiftung sowie der staatlichen Anerkennung durch das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. Das Akkreditierungsverfahren ist in der Regel etwa eineinhalb Jahre vor Auslaufen des Einrichtungszeitraums und der staatlichen Anerkennung in Gang zu setzen und wird in der Zuständigkeit der jeweiligen Fakultät durchgeführt. 

    Das Akkreditierungserfordernis eines Studiengangs fällt in den Geltungsbereich der Allgemeinen Evaluationsordnung der KU. Gemäß § 8 Abs. 3 Nr. 1 Allgemeine Evaluationsordnung der KU handelt es sich bei der Akkreditierung um eine Form der externen Evaluation. Demgemäß ist nach § 8 Abs. 2 ein Fakultätsratsbeschluss herbeizuführen und dem Präsidium vorzulegen, das für den Vertragsabschluss (Vertretung der Universität nach außen, § 10 Abs. 2 Satz 2 Grundordnung) und die Finanzierung zuständig ist. Die Fakultätsvorlage kann genutzt werden, damit sich die Fakultät, welcher der Studiengang angehört und die für die Organisation und Durchführung des Akkreditierungsverfahrens sowie für die Inhalte und Darstellung der Inhalte zuständig und verantwortlich ist (Art. 27 Abs. 1 BayHSchG), darüber beraten kann, ob der jeweilige (nicht zuletzt auch der zentral getragene finanzielle) Aufwand getragen werden soll.  

    Akkreditierungsverfahren können für einzelne Studiengänge oder für Bündel mehrerer Studiengänge durchgeführt werden. Um ein Verfahren auf den Weg zu bringen, muss die Fakultät eine Agentur für Akkreditierungsverfahren auswählen, die in ihren Dokumentationen detaillierte Informationen über Anforderungen und Ablauf des Akkreditierungsverfahrens gibt und eine Selbstdokumentation des oder der zu akkreditierenden Studiengangs bzw. Studiengänge anfertigen. Das gleiche gilt grundsätzlich auf für Reakkreditierungen. 

    Teilzeitstudiengänge

    Bei der Akkreditierung von Studiengängen, die auch als Teilzeitstudiengang eingerichtet sind, ist diese Variante unter Vorlage eines idealtypischen Studienverlaufsplans, aus dem die Studierbarkeit hervorgeht, mit zur Akkreditierung vorzulegen und als solche zu akkreditieren.

    Weiterführende Links

    Leitlinien zur Studiengangentwicklung
    Neben den Qualitätskriterien für die Erarbeitung und Entwicklung von Studiengängen bietet die Handreichung auch eine Übersicht zu den Verfahrensschritten bei Einrichtung, wesentlicher Änderung bzw. Akkreditierung.