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Ausstellung

 

 

Ort: Staats- und Seminarbibliothek Eichstätt, Hofgarten 1
Ausstellungsdauer:  09.07.2014
– 14.11.2014
Öffnungszeiten:       Mo
– Fr  09:00 – 17:00 Uhr

 

Informationen zur Ausstellung:

Zum 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkriegs erinnert die Ausstellung an Prinz Max von Sachsen,
insbesondere an sein mutiges Eintreten für den Frieden. Der sächsische Königssohn, der nach seinem Theologiestudium in Eichstätt 1896 in der Schutzengelkirche zum Priester geweiht wurde, erlebte als Feldgeistlicher den Beginn des Ersten Weltkriegs. Abgestoßen von den Gräueltaten während des Einfalls in Belgien wurde er zum Pazifisten. Mutig bezog er später Stellung gegen den Völkermord an den Armeniern und gegen den Antisemitismus. Persönlich absolut bedürfnislos, verschenkte er sein Geld an die Armen. Er war ein Verfechter von Tierschutz und naturgemäßem Leben.

Die Ausstellung, deren Exponate überwiegend aus seinem Nachlass stammen, beleuchtet den Lebensweg dieses bemerkenswerten Mannes vom Königshof in Dresden über die Studien- und Priesterjahre in Eichstätt bis hin zu seinem Wirken als Ostkirchenforscher an der Universität Fribourg (Schweiz).

Die Ausstellung ist eine gemeinsame Initiative der Universitätsbibliothek, des Universitätsarchivs sowie der Eichstätter Diözesangruppe von pax christi und entstand in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Eichstätt und dem Diözesangeschichtsverein.
Konzipiert und realisiert wurde die Ausstellung von Studierenden der Katholischen Universität im Fach Wirtschafts- und Sozialgeschichte im Rahmen eines Projektseminars.

 

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