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Geschichte der Teilbibliothek 2 "Aula"

Arbeiten, wo Pferde einst trabten ...

Zur Geschichte der TB Aula
Annähernd sieben Jahrhunderte Eichstätter Bau- und Stadtgeschichte erwarten Sie in der TB Aula.
Als Besucher bewegen Sie sich auf dem Terrain der ehemaligen fürstbischöflichen Hofstallungen, die in den 40er Jahren des 18. Jahrhunderts entstanden. Die Planung trägt die Handschrift des Eichstätter Hofbaumeisters Gabriel de Gabrieli. Die Eingangshalle und der Lesesaal verweisen noch auf diesen ursprünglichen Bau, wenngleich der Gesamteindruck heute durch die Renovierung zu Beginn des 20. Jahrhunderts geprägt ist. Bereits 1868 hatte eine neue Nutzungsphase begonnen, der heutige Lesesaal war Turnhalle des Willibald-Gymnasiums geworden. Generationen von Eichstätter Schülern dürften den Saal noch in Erinnerung haben, nicht zuletzt als Ort Ihrer Abiturprüfung. Seit 1979 dient die Aula als Teilbibliothek. Zunächst standen die Regale dicht gedrängt im heutigen Lesesaal. Eine Erweiterung war notwendig, aber nicht ganz einfach: Aspekte des Denkmalschutzes und der städtebaulichen Vorgaben mussten ebenso berücksichtigt werden wie moderne bibliothekarische Nutzungsanforderungen. 1996 wurde der Um- und Neubau nach Plänen des Architekten Karl Frey, Eichstätt, abgeschlossen. Im Freihandmagazin betritt man den Neubau, wo einst die alten Stallungen standen. Man geht dabei an der alten Stadtmauer entlang, die vor Ihnen aufsteigt und vom Neubau bewusst nicht vereinnahmt wird. 1997 wurde die TB 2 "Aula" mit dem BDA Bund Deutscher Architekten-Preis ausgezeichnet.
Nähere Einzelheiten zur Baugeschichte erfahren Sie in einer kleinen Dauerausstellung im hinteren Treppenhaus der TB 2.