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Informationen der KU zum Umgang mit dem Coronavirus

Um das Auftreten eines Corona-Falls an der Universität bestmöglich zu vermeiden und im Falle eines positiven Befunds das Risiko einer möglichen Ausbreitung zu reduzieren, haben die Hochschulleitung und ein Krisenstab Schutzmaßnahmen für Mitarbeitende und Studierende ausgearbeitet. Die Hinweise zu aktuellen Vorkehrungen am Arbeitsplatz, zu Dienstreisen, zu Lehrveranstaltungen und Prüfungen sowie sonstigen Veranstaltungen sind hier für Sie zusammengetragen. Alle Angehörigen der KU sind angehalten, die Regelungen zu beachten.

Bitte informieren Sie sich regelmäßig über die Entwicklungen und rufen Sie regelmäßig Ihre E-Mails ab.

Die nachfolgende Fragen- und Antwortliste wird entsprechend der aktuellen Lage ergänzt und erweitert.

Stand: 12. März

Aktualisierung 13. März (Eltern betreuungsbedürftiger Kinder; Schließung Bibliotheken)

Aktualisierung 16. März (Telearbeit; Notausleihe Bibliothek; Sprechstunden; Schließung Mensa; Einstellung Parteiverkehr in Studierendenbüro, Prüfungsamt, Studierenden- und Karriereberatung; Sprechstunden von Dozierenden ausschließlich telefonisch oder online)

Aktualisierung 18. März (Prüfungen/Staatsexamen/Seminar- und Abschlussarbeiten/Erreichbarkeit Serviceeinrichtungen/Informationen für Lehrende)

Aktualisierung 20. März (Einstellung der Notausleihe in der Bibliothek/Verlängerte Frist für Abgabe von Seminar- und Abschlussarbeiten; keine Genehmigung von Dienstreisen; Regelung zur Stornierung von Urlaub)

Aktualisierung 24. März (Schließung Uni-Gebäude; Informationen zur Einrichtung von Webkonferenzen)

 

 

 

Allgemeine Situation / Veranstaltungen

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Antwort auf/zuklappen Wie ist die aktuelle Situation an der KU?

An der KU gibt es nach aktuellem Kenntnisstand der Hochschulleitung bisher keine bestätigten Fälle einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Die allgemeine Entwicklung wird kritisch und aufmerksam verfolgt. Die KU hat einen Krisenstab eingesetzt. Er beobachtet laufend die aktuelle Lage und legt in enger Abstimmung mit der Hochschulleitung geeignete Maßnahmen fest. Der Krisenstab tauscht sich laufend aus mit den relevanten Einrichtungen und Abteilungen innerhalb der Universität und – wenn nötig – auch mit den zuständigen Behörden und dem Wissenschaftsministerium. Deren Anweisungen werden umgehend umgesetzt.

Antwort auf/zuklappen Finden Lehrveranstaltungen statt?

Das Wissenschaftsministerium hat alle bayerischen Universitäten darüber informiert, dass der Lehrbetrieb in Präsenzform mit sofortiger Wirkung einzustellen ist. Das heißt: Alle Lehrveranstaltungen der KU in Präsenzform entfallen ab sofort und bis auf weiteres. Dies gilt für alle Veranstaltungen an allen Standorten der Universität, für alle Fakultäten (FH und universitär) auch für das Sommersemester vorbereitende Blockseminare sowie Sprachkurse.

Durch die Verschiebung des Semesterstarts darf keine Lehre ausfallen, wenngleich die Leistungen durch die Studierenden auch durch andere Formate erbracht werden können. Das Wissenschaftsministerium teilt hierzu mit: „Durch die Verschiebung des Vorlesungsbeginns darf die Gesamtunterrichtszeit im Sommersemester 2020 nicht verkürzt werden. Die Hochschulen werden deshalb gebeten, dafür Sorge zu tragen, dass die durch die Verschiebung entfallenden Unterrichtsveranstaltungen nachgeholt werden und die im Sommersemester 2020 insgesamt vorgesehene Unterrichtszeit vollständig erbracht wird.“ 

Bisher kann noch keine verbindliche Aussage dazu getroffen werden, ob und in welcher Form Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2020 stattfinden. Alle Lehrenden werden aufgefordert, Vorbereitungen für den Ersatz von Präsenzveranstaltungen durch Onlineformate zu treffen.

Antwort auf/zuklappen Kann man Bücher aus der Bibliothek ausleihen? Von welchen Einschränkungen ist die Universitätsbibliothek betroffen?

Durch Anordnung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst ist die Universitätsbibliothek vom 14. März bis 19. April 2020 für den Publikumsverkehr zu schließen. Die Lesesäle sind nicht geöffnet, der Ausleihverkehr ist eingestellt, auch die eingeschränkte Notausleihe an den Standorten Eichstätt und Ingolstadt musste wieder eingestellt werden.Da die UB komplett gesperrt werden muss, ist auch leider kein Zugang mehr zu den Arbeitskabinen möglich.

Mit dieser Maßnahme sollen unsere Benutzerinnen und Benutzer sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschützt und die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamt werden.

Bereits entliehene Bücher können mindestens bis 21. April behalten werden. Vorher sollen keine Bücher zurückgegeben werden und es werden auch keine Mahnungen verschickt. Fernleihen sind bis auf Weiteres nicht möglich. Für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wird ein Sondertelefon eingerichtet. Außerdem soll der Bestand an E-Books ausgebaut werden. 

Alle Online-Services stehen weiterhin zur Verfügung. Bitte nutzen Sie als Alternative das umfangreiche Angebot an elektronischen Medien wie E-Books, E-Journals und Datenbanken. Für den externen Zugriff auf lizenzierte elektronische Medien der Universitätsbibliothek Eichstätt-Ingolstadt nutzen Sie bitte den VPN-Client.

Nähere Informationen sind unter www.ku.de/bibliothek/ zu finden.

Antwort auf/zuklappen Welche Einrichtungen/Angebote am Campus sind derzeit eingeschränkt?

Inzwischen arbeiten die meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KU vom Homeoffice, alle Serviceeinrichtungen wie Studierendenbüro, Prüfungsamt oder Studierendenberatung können nur noch telefonisch oder per E-Mail kontaktiert werden. Daher hat sich die Hochschulleitung entschieden, aus Sicherheitsgründen die meisten Gebäude der Universität in Eichstätt und Ingolstadt auch tagsüber geschlossen zu halten. Ausnahmen gibt es bei jenen Gebäuden, die noch von vielen Beschäftigten frequentiert werden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die noch am Campus arbeiten müssen, haben einen Schlüssel oder Transponder – bitte schließen Sie die Türen beim Betreten und Verlassen der Gebäude unbedingt wieder zu. Besucherinnen und Besucher bzw. Lieferanten werden gebeten, sich vorher telefonisch anzumelden. Die zentrale Pforte in Eichstätt (Ostenstraße 28a) ist weiterhin besetzt.

Studierendenbüro, Prüfungsamt, Studierenden- und Karriereberatung haben ihren Parteiverkehr eingestellt. Die Beratung findet telefonisch oder über Online-Plattformen statt. In Ausnahmefällen können ggf. Einzeltermine vereinbart werden.

Das Sportzentrum bleibt bis auf weiteres geschlossen. Alle Veranstaltungen und Kurse des Hochschulsports entfallen.

Auch das Juramuseum auf der Eichstätter Willibaldsburg ist nicht geöffnet, da die Bayerische Schlösserverwaltung alle ihre Einrichtungenschließen geschlossen hat, wozu auch die Willibaldsburg zählt. Schon aus diesem Grund gibt es keine Möglichkeit, das Juramuseum weiterhin geöffnet zu halten. Die Museumsleitung werde nun die bevorstehende Zeit umso mehr dafür nutzen, um weiter an der geplanten Neukonzeption der Ausstellung zu arbeiten.

Alle PC-Pools der KU sind geschlossen.

Das Studentenwerk Erlangen-Nürnberg stellt den Betrieb der Mensa und der Cafeteria ab 17. März und zunächst bis 31. März ein. Die Mensa der Canisius-Stiftung am Standort Ingolstadt ist derzeit noch geöffnet.

Antwort auf/zuklappen Finden öffentliche Veranstaltungen an der KU statt?

Alle Veranstaltungen und Tagungen finden ab 16. März 2020 nicht statt. Davon betroffen sind sowohl Veranstaltungen, die von der KU und ihren Einrichtungen organisiert sind als auch solche von externen Veranstaltern, die die Räumlichkeiten der KU nutzen möchten. Diese Regelung gilt zunächst bis 19. April 2020 und wird bei Bedarf verlängert. Der Tag der offenen Tür am 25. April wird als virtuelle Veranstaltung stattfinden.

Nicht betroffen von dieser Regelung sind interne Besprechungen von Abteilungen oder Lehrstühlen. Dabei ist auf ausreichende Belüftung der Räumlichkeiten und ausreichend Abstand zwischen den Teilnehmern zu achten. Ggf. können über das Facility Management größere Räume für Besprechungen gebucht werden.

Alternative Formate für die Durchführung der Veranstaltung bzw. Sitzung sollten in Betracht gezogen werden, wie z.B. Telefon- oder Videokonferenzen. Über die technischen Möglichkeiten informiert das Rechenzentrum unter https://www.ku.de/rechenzentrum/it-services/a-z/dfnconf/

Prüfungen

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Antwort auf/zuklappen Finden die Prüfungen weiterhin statt?

Prüfungen, die eine Präsenz der Studierenden notwendig machen (Klausuren, mündliche Prüfungen u.a), werden bis auf Weiteres nicht stattfinden. Das gilt auch für Wiederholungsprüfungen im zweiten Prüfungszeitraum. Die KU kann im Augenblick nicht absehen, wie sich die Lage weiterentwickelt.

Verschiebung des Anmeldezeitraumes für universitäre Prüfungen des 2. Prüfungszeitraumes

Aufgrund der derzeitigen Gegebenheiten muss der Anmeldezeitraum für die universitären Prüfungen des zweiten Prüfungszeitraumes verschoben werden. Der neue Anmeldezeitraum beginnt am 8. April und endet am22. April 2020.

Verschiebung der Präsenzprüfungen oder Alternativangebote

Da bis auf Weiteres keine Präsenzprüfungen (z. B. Klausuren, mündliche Prüfungen) an der KU möglich sind, können diese Prüfungen entweder verschoben oder durch alternative Prüfungsformen ersetzt werden. Ob eine Alternativprüfung möglich ist oder die Präsenzprüfung verschoben werden muss, entscheiden die zuständigen Prüferinnen oder Prüfer.

Wenn Präsenzprüfungen verschoben werden: Auf den Prüfungsanlässen des 2. Prüfungszeitraumes werden vorerst weiterhin die ursprünglich geplanten Prüfungstermine angegeben. Lassen Sie sich von dieser Datumsangabe nicht irritieren. Da zum jetzigen Zeitpunkt nicht klar ist, wann wieder Präsenzprüfungen möglich sind, können bei einer Verschiebung dieser Prüfungen noch keine neuen Termine genannt werden. Sobald diese Prüfungen wieder möglich sind, werden die Prüfungstermine von den Prüferinnen und Prüfern an die angemeldeten Studierenden kommuniziert.

Wenn eine alternative Prüfungsform angeboten wird: In diesem Fall wird die alternative Prüfungsform auf dem Prüfungsanlass ausgewiesen. Sie können mit der Anmeldung zur Prüfung entscheiden, ob Sie die alternative Prüfungsform wählen möchten. Falls Sie dieses Angebot nicht wahrnehmen möchten, kann die ursprünglich vorgesehene Prüfung in Präsenzform erst zum nächstmöglichen Zeitpunkt, wenn sie für das entsprechende Modul wieder turnusmäßig angeboten wird, absolviert werden.

Falls Sie sich auf eine Prüfung des 2. Prüfungszeitraumes anmelden möchten, beachten Sie bitte unbedingt die im Kommentarfeld zu Ihrer Prüfung angegebenen Informationen.

Antwort auf/zuklappen Findet das Staatsexamen statt?

Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus hat mit Schreiben vom 18.03.2020 mitgeteilt: „Die Durchführung der 1. Staatsprüfung wird bis auf Weiteres ausgesetzt.“

Ab 18.3. finden somit vorerst keine weiteren schriftlichen, praktischen oder mündlichen Prüfungen mehr statt. Die betroffenen Prüflinge erhalten eine entsprechende Mitteilung durch das Prüfungsamt der KU.

Zum Prüfungstermin im Frühjahr 2020 bereits abgelegte schriftliche Einzelprüfungen werden dem Korrekturverfahren zugeführt und behalten ihre Gültigkeit. Ob und wann es zu einer Wiederaufnahme der Ersten Staatsprüfung kommen kann, wird vom Ministerium frühzeitig bekannt gegeben.

Das Ministerium informiert unter

https://www.km.bayern.de/ministerium/termine/1-staatspruefung-anmeldung-pruefungen.html

Antwort auf/zuklappen Ist eine Rückmeldung erforderlich, wenn sich Abgabetermine von Abschlussarbeiten wegen einer Fristverlängerung aus dem Wintersemester 2019/2020 in das Sommersemester 2020 verschieben?

Fallen Abgabetermine von Abschlussarbeiten infolge einer Fristverlängerung in das Sommersemester, ist eine Rückmeldung erforderlich. Die Immatrikulationspflicht besteht bis zur Erbringung der letzten Prüfungsleistung. Gemäß § 10 Abs. 1 APO sind die Studierenden mit der Immatrikulation für die Bachelor bzw. Masterprüfung zugelassen. Demzufolge verlieren sie mit der Exmatrikulation ihre Zulassung zur Prüfung.

Für die Abschlussarbeit bedeutet dies, dass die Studierenden während der gesamten Bearbeitungszeit der Abschlussarbeit bis zum Tag der Abgabe im entsprechenden Studiengang immatrikuliert sein müssen. Erst mit der Abgabe erbringen sie diese Prüfungsleistung, die Bestandteil der Bachelor bzw. Masterprüfung ist. Dies gilt auch, wenn die Bearbeitungszeit aus Gründen, die nicht vom Studierenden zu vertreten sind (hier: Corona-Folgen), verlängert wurde. Wird die Arbeit bis zum 31.03.2020 eingereicht, ist keine Rückmeldung für das Sommersemester 2020 erforderlich.

Antwort auf/zuklappen Wie ist zu verfahren, wenn ich die Verlängerung der Bearbeitungszeit in Anspruch nehme, aber mit Ablauf des Wintersemester 2019/20 (31.03.2020) meine Höchststudiendauer erreiche?

Es besteht die Möglichkeit einen Antrag auf Verlängerung der Höchststudiendauer aufgrund des Vorliegens nicht selbst zu vertretenden Gründe zu stellen. Insbesondere die Verschiebung des Abgabetermins aufgrund der Verlängerung der Bearbeitungszeit wegen der Bibliotheksschließung kann einen solchen Grund darstellen. Dieser Antrag kann formlos, mit einer entsprechenden Begründung über das Prüfungsamt bei dem Prüfungsausschuss Ihres Studiengangs gestellt werden. Der handschriftlich unterschriebene Antrag sollte bis zum 31.03.2020 im Prüfungsamt eingegangen sein (per Post oder als Scan per Mail über Ihre KU-Mailadresse). 

Abgabe von Seminar- und Abschlussarbeiten

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Antwort auf/zuklappen Gibt es Änderungen bei den Abgabefristen für Seminar-, Bachelor- und Masterarbeiten?

Die Abgabefristen für Abschluss-, Seminar- oder Hausarbeiten werden um den Zeitraum verlängert, in dem die Bibliotheken der KU aufgrund der aktuellen Einschränkungen durch die Ausbreitung des Corona-Virus geschlossen bleiben.

Diesen Beschluss hat der Interfakultäre Prüfungsausschuss getroffen, auch alle anderen Prüfungsausschüsse sowie die Prüfungskommission der beiden FH-Fakultäten. Die Regelung gilt damit für alle Studiengänge der KU.

  • Studierende, die diese Verlängerungsmöglichkeit in Anspruch nehmen möchten, müssen keinen gesonderten Antrag stellen.  

  • Bitte informieren Sie den/die zuständige/n Prüfer/in bzw. den/die zuständige/n Gutachter/in wenn Sie Ihre Arbeit mit Fristverlängerung abgeben. Dazu genügt eine kurze E-Mail. Ein individueller Antrag beim Prüfungsausschuss muss hierzu bis auf Weiteres nicht mehr gestellt werden.

  • Die Bearbeitungsfristen der Abschluss-, Seminar- oder Hausarbeiten ruhen für die Dauer der Schließung der Bibliothek. Nach Öffnung der Bibliothek beginnen diese Fristen wieder zu laufen.

  • Bei Bachelor- und Masterarbeiten werden die neuen Abgabetermine automatisch vom Prüfungsamt berechnet und mitgeteilt.

  • Bei Haus- oder Seminararbeiten werden die neuen Abgabetermine von den zuständigen Prüferinnen und Prüfern mitgeteilt.

  • Natürlich können Sie Ihre Arbeit weiterhin auch fristgerecht abgeben, wenn Ihnen das möglich ist. Dies geht auch ausnahmsweise in digitaler Form (PDF). Beachten Sie hierzu unsere Hinweise in der E-Mail vom 18.3. sowie in den FAQs auf dieser Seite.

Antwort auf/zuklappen Wie können Bachelor- oder Masterarbeiten abgegeben werden?

Abschlussarbeiten können per Einschreiben mit der Post an das Prüfungsamt gesendet werden. Ausnahmsweise ist derzeit für die Fristwahrung die Zusendung der PDF-Version per E-Mail an die zuständigen Sachbearbeiterin bzw. den zuständigen Sachbearbeiter im Prüfungsamt ausreichend; dabei ist die eidesstattliche Erklärung handschriftlich unterschrieben als Scan mitzuschicken. Die Zusendung muss zwingend von der KU-Mailadresse aus erfolgen! Die gedruckte Ausfertigung der Bachelor- oder Masterarbeit muss nachgereicht werden, sobald die Situation es zulässt. Eine Noteneintragung ist erst möglich, nachdem die Arbeit in gebundener Form im Prüfungsamt vorgelegt worden sein wird.

Antwort auf/zuklappen Können Seminar- und Hausarbeiten auch digital abgegeben werden?

Die Prüferinnen und Prüfer werden gebeten, auch die Einreichung der Hausarbeit in digitaler Form (PDF) zu ermöglichen. Auch hier muss ist zwingend die KU-Mailadresse zu verwenden.

Antwort auf/zuklappen Können gegenwärtig Anträge und Unterlagen digital von der KU-Mailadresse aus eingereicht werden?

Derzeit können handschriftlich unterschriebene Anträge und Unterlagen als gescannter PDF-Anhang über von der KU-Mailadresse aus eingereicht werden.

Bei Bachelor- und Masterarbeiten ist die Nachreichung der Originale per Post erforderlich.

Bei allen anderen Unterlagen werden die Studierenden benachrichtigt, falls eine Nachreichung von Originalunterlagen notwendig ist.

Antwort auf/zuklappen Wird die Frist für Zulassungsarbeiten verschoben?

Aufgrund der aktuellen Ausnahmesituation können die Themensteller/-innen die Abgabefristen der schriftlichen Hausarbeit verlängern. Dabei muss sichergestellt werden, dass die Korrektur der schriftlichen Hausarbeit spätestens zwei Werktage vor der ersten Einzelprüfung vorliegt, da eine Zulassung andernfalls nicht möglich ist.

Die schriftlichen Zulassungsarbeiten können vorab auch in digitaler Form (PDF), von der KU-Mailadresse aus, eingereicht und an die Prüfer weitergeleitet werden. Die vom Prüfungskandidaten unterschriebene Erklärung nach § 29 Abs. 6 LPO I ist dabei als Scan mitzuschicken. Die gedruckte Ausfertigung der schriftlichen Hausarbeit inklusive der unterschriebenen Erklärung im Original muss allerdings nachgereicht werden, sobald die Situation es zulässt.

Das Formular für das Einholen des Einverständnisses der Prüferin oder des Prüfers ist online auf der Homepage des Prüfungsamts abrufbar. Die schriftliche Zustimmung der Betreuerin oder des Betreuers der Zulassungsarbeit muss vorliegen.

Die KU kann hier keine abweichende Regelung treffen, da sich hierbei um Vorgaben des Ministeriums handelt.

Link zum Formular: https://www.ku.de/pruefungsamt/studium/lehramtplus/staatsexamen-lpo-i/

Weitere Fragen beantworten Frau Biersack oder Frau Hirschmann per E-Mail oder Telefon im Prüfungsamt. Die Kontaktdaten finden Sie passend zum Studiengang auf der Homepage des Prüfungsamts.

Antwort auf/zuklappen Ist eine Rückmeldung erforderlich, wenn sich Abgabetermine von Abschlussarbeiten wegen einer Fristverlängerung aus dem Wintersemester 2019/2020 in das Sommersemester 2020 verschieben?

Fallen Abgabetermine von Abschlussarbeiten infolge einer Fristverlängerung in das Sommersemester, ist eine Rückmeldung erforderlich. Die Immatrikulationspflicht besteht bis zur Erbringung der letzten Prüfungsleistung. Gemäß § 10 Abs. 1 APO sind die Studierenden mit der Immatrikulation für die Bachelor bzw. Masterprüfung zugelassen. Demzufolge verlieren sie mit der Exmatrikulation ihre Zulassung zur Prüfung.

Für die Abschlussarbeit bedeutet dies, dass die Studierenden während der gesamten Bearbeitungszeit der Abschlussarbeit bis zum Tag der Abgabe im entsprechenden Studiengang immatrikuliert sein müssen. Erst mit der Abgabe erbringen sie diese Prüfungsleistung, die Bestandteil der Bachelor bzw. Masterprüfung ist. Dies gilt auch, wenn die Bearbeitungszeit aus Gründen, die nicht vom Studierenden zu vertreten sind (hier: Corona-Folgen), verlängert wurde. Wird die Arbeit bis zum 31.03.2020 eingereicht, ist keine Rückmeldung für das Sommersemester 2020 erforderlich.

Antwort auf/zuklappen Wie ist zu verfahren, wenn ich die Verlängerung der Bearbeitungszeit in Anspruch nehme, aber mit Ablauf des Wintersemester 2019/20 (31.03.2020) meine Höchststudiendauer erreiche?

Es besteht die Möglichkeit einen Antrag auf Verlängerung der Höchststudiendauer aufgrund des Vorliegens nicht selbst zu vertretenden Gründe zu stellen. Insbesondere die Verschiebung des Abgabetermins aufgrund der Verlängerung der Bearbeitungszeit wegen der Bibliotheksschließung kann einen solchen Grund darstellen. Dieser Antrag kann formlos, mit einer entsprechenden Begründung über das Prüfungsamt bei dem Prüfungsausschuss Ihres Studiengangs gestellt werden. Der handschriftlich unterschriebene Antrag sollte bis zum 31.03.2020 im Prüfungsamt eingegangen sein (per Post oder als Scan per Mail über Ihre KU-Mailadresse). 

Antwort auf/zuklappen Verschiebt sich die Notenbekanntgabe durch die Dozentinnen und Dozenten?

Für bereits absolvierte Prüfungen verschiebt sich die Noteneintragung nicht. Müssen kommende Prüfungen verschoben werden, werden die Dozierenden angehalten, eine Korrektur und Bewertung schnellstmöglich vorzunehmen.

Antwort auf/zuklappen Ist eine Prüfungseinsicht möglich?

Grundsätzlich sind Einsichtnahmen soweit als möglich zu verschieben. Eine Verschiebung teilt die oder der Prüfende mit. In begründeten Ausnahmefällen kann ein Scan oder Foto in einer passwortgeschützten ZIP-Datei per E-Mail verschickt werden, das für jede Studierende und jeden Studierenden individuell zu wählende Passwort muss telefonisch kommuniziert werden. Ein Aufnahmefall kann darin bestehen, dass die oder der Studierende entscheiden können muss, an einer Wiederholungsprüfung teilzunehmen.

 

 

Antwort auf/zuklappen Wie kann ich das Thema für meine Bachelor- oder Masterarbeit einreichen?

Der Antrag auf Ausgabe des Bachelor- oder Masterarbeitsthemas kann handschriftlich unterschrieben per Scan via E-Mail, versendet von der KU-Mail-Adresse (!) mit der Betreuerin oder dem Betreuer im CC, bei der zuständigen Sachbearbeiterin im Prüfungsamt eingereicht werden. Die Betreuerin oder der Betreuer kann dann ihre/seine Zusagen zu dem Thema per Mail von der KU-Mail-Adresse (!) der zuständigen Sachbearbeiterin im Prüfungsamt bestätigen. Die zuständige Sachbearbeiterin teilt daraufhin der oder dem Studierenden die Bearbeitungszeit per Antwortmail mit.

Antwort auf/zuklappen Werden Zeugnisse regulär ausgestellt?

Ja, es kann jedoch zu zeitlichen Verzögerungen kommen, weil Zeugnisse auch von Fakultätsmitgliedern unterschrieben werden müssen, die nicht durchgehend vor Ort sein können.

Antwort auf/zuklappen Kann ich in der Bibliothek weiterhin Bücher ausleihen, um meine Seminar- oder Abschlussarbeiten fertigzustellen?

Durch Anordnung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst ist die Universitätsbibliothek vom 14. März bis 19. April 2020 für den Publikumsverkehr zu schließen. Die Lesesäle sind nicht geöffnet, der Ausleihverkehr ist eingestellt, auch die eingeschränkte Notausleihe an den Standorten Eichstätt und Ingolstadt musste wieder eingestellt werden.Da die UB komplett gesperrt werden muss, ist auch leider kein Zugang mehr zu den Arbeitskabinen möglich.

Mit dieser Maßnahme sollen unsere Benutzerinnen und Benutzer sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschützt und die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamt werden.

Weitere Informationen unter www.ku.de/bibliothek

Antwort auf/zuklappen Welche Regelungen gelten für Praktika?

Das Praktikum ist entsprechend der Prüfungsordnung zu absolvieren. Schließt eine Einrichtung, in der ein Praktikum bereits begonnen wurde, so kann das Praktikum fortgesetzt werden, sobald die Einrichtung wieder öffnet, sofern die Einrichtung damit einverstanden ist.

 

Ob das Praktikum zum Schutz der eigenen Gesundheit unterbrochen wird, entscheidet die Praktikantin/der Praktikant im eigenen Ermessen.

 

Ob bei einem teilweise absolvierten Praktikum später weitere Teile absolviert werden müssen oder ob es als vollständig absolviertes Praktikum gewertet werden kann, entscheidet im Anschluss auf Antrag der Prüfungsausschuss.

Erreichbarkeit von Serviceeinrichtungen und Dozierenden

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Antwort auf/zuklappen Wie sind das Prüfungsamt, das Studierendenbüro und die Studierendenberatung erreichbar?

Studierendenbüro, Prüfungsamt sowie Studierenden- und Karriereberatung haben ihren Parteiverkehr eingestellt. Die Beratung findet telefonisch oder per Mail statt.

Antwort auf/zuklappen Finden Sprechstunden der Lehrenden statt?

Bis auf Weiteres werden Sprechstunden für Studierende dürfen ausschließlich telefonisch oder über Webkonferenztools abgehalten oder durch Beratung per E-Mail ersetzt werden.

Antwort auf/zuklappen Gibt es schon Pläne, wie die Lehre nach dem 20. April durchgeführt wird?

Die aktuelle Situation lässt erwarten, dass ein regulärer Lehrbetrieb auch nach dem 20. April nicht möglich sein wird. Teile der Lehre werden im Selbststudium stattfinden müssen. Geeignetes Lehrmaterial soll von den Dozierenden erstellt und beispielsweise über ILIAS zur Verfügung gestellt werden. Module bzw. Veranstaltungen, für die in der Prüfungsordnung Anwesenheitspflicht vorgesehen ist, müssen in Präsenzlehre stattfinden oder andernfalls bis auf Weiteres verschoben werden.

Ebenso verhält es sich, wenn Prüfungsformen vorgesehen sind, welche die zwingende Anwesenheit implizieren. Prüfungsformen, die in der PO für das jeweilige Modul nicht vorgesehen sind, können nicht angewendet werden. Stehen mehrere Prüfungsformen zur Auswahl, sind die Prüfenden angehalten, eine Prüfungsform zu wählen, die keine Anwesenheit voraussetzt.

Überdies sind die Dozierenden und Prüfenden anzuhalten, in engem Kontakt per E-Mail mit ihren Studierenden zu stehen.

Informationen zum Thema Studium im Ausland

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Antwort auf/zuklappen Was müssen Studierende der KU beachten, die sich momentan für einen Studienaufenthalt oder Praktikumsaufenthalt im Ausland befinden?

Durch die am 17. März 2020 ergangene weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amts (https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762) hat sich eine neue Situation ergeben, welche auch Auslandsaufenthalte betrifft. Das Präsidium der KU empfiehlt allen Studierenden der KU, die sich momentan zu einem Studien- oder Praktikumsaufenthalt im Ausland befinden, der Reisewarnung umgehend Folge zu leisten und nach Deutschland zurückzukehren.

Bitte informieren Sie vor Abreise sowohl Ihre Gastinstitution als auch das International Office der KU (für Studienaufenthalte im Ausland outgoing(at)ku.de, für Praktikumsaufenthalte praktika-international(at)ku.de). 

Wichtig: Wenn Sie einen Doppelabschluss-Studiengang studieren und/oder der Auslandsaufenthalt obligatorischer Bestandteil Ihres Studiums ist, bitten wir Sie nachdrücklich, Ihre Abreise im Detail mit Ihren Studiengangsverantwortlichen an der KU und an der Gastinstitution zu besprechen, sodass sichergestellt ist, dass Ihr Studienverlauf durch eine Abreise nicht gefährdet wird. Ein Abbruch des Auslandsaufenthalts bedeutet in der jetzigen  Situation nicht automatisch einen Abbruch des Studiums. Umso wichtiger ist die direkte Kommunikation mit den Studiengangsverantwortlichen. Im Falle von entgangenen Credits werden sich die Prüfungsausschüsse um Ersatzmöglichkeiten bemühen.

Für diejenigen, die durch Erasmus+ gefördert werden, gilt Folgendes:
Mittlerweile sind in sämtlichen Erasmus+-Programmländern bereits viele Bildungseinrichtungen geschlossen und Präsenzveranstaltungen untersagt worden. Unabhängig davon, ob es an Ihrer Gasthochschule im kommenden Semester einen Notbetrieb geben wird oder Kurse online stattfinden werden, hat jeder im Erasmus+-Programm geförderte Studierende der KU, der sein Auslandssemester vorzeitig abbrechen und nach Hause reisen möchte, die Möglichkeit, dies zu tun ohne eine Rückzahlung bisher erhaltener Erasmus+ Fördermittel befürchten zu müssen.

Bitte sprechen Sie Ihre Entscheidung aber unbedingt mit Ihrer Gasthochschule ab und informieren Sie sowohl das örtliche International Office als auch das International Office der KU vor Ihrer Abreise nach Deutschland über Ihre Entscheidung. Bewahren Sie bitte sämtliche Belege von rückreisebedingten Ausgaben auf und benachrichtigen Sie uns, sobald Sie es nach Hause geschafft haben, damit wir wissen, dass Sie wohlbehalten in Deutschland angekommen sind.

Für eine abschließende Bearbeitung Ihrer Erasmus+-Förderung und mögliche Erstattung entstandener Mehrausgaben benötigen wir Nachweise in Form von Quittungen und Rechnungen. Diesbezüglich kommen wir in den kommenden Monaten nochmal auf Sie zu.

Für alle PROMOS-Geförderten gilt, dass außerordentliche Rückreisen nach Deutschland bzw. Ausgaben für die Rückreise (Fahrt/Flug) aus allen Ländern der Welt nach Deutschland aufgrund von COVID-19 grundsätzlich zuwendungsfähig sind. Wenn eine Mobilitätspauschale oder ein Mobilitätsstipendium geltend gemacht werden darf, können ausnahmsweise alternativ (d.h. die Mobilitätspauschale/ das Mobilitätsstipendium entfällt) die tatsächlichen Mobilitätsausgaben nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit insgesamt geltend gemacht werden, sofern die tatsächlichen Ausgaben für Hin- und Rückreise die Mobilitätspauschale/ das Mobilitätsstipendium tatsächlich überschreiten.

Die gesamten Ausgaben müssen im Einzelnen dargestellt werden und unter Vorlage von Belegen nachgewiesen werden können. Bitte wenden Sie sich bzgl. des weiteren Vorgehens an das International Office.

Studierende der KU, die aus Risikogebieten zurückreisen, werden aufgefordert, die KU während der Inkubationszeit von 14 Tagen nach ihrer Rückkehr nicht zu besuchen. Diese Zeit wird nicht als Fehlzeit angerechnet. Studentische Verpflichtungen können von zu Hause erbracht werden.

Bitte informieren Sie sich regelmäßig über die Homepage der KU oder die Webseiten des International Office über Neuigkeiten bzgl. Ihres Aufenthaltes während des Sommersemesters 2020.

Antwort auf/zuklappen Welche Folgen hat es, wenn Studierende einen verpflichtenden Auslandsaufenthalt (z.B. Double-Degree-Programm) nicht antreten können? 

Bitte wenden Sie sich an das International Office der KU (outgoing(at)ku.de) um Ihren Einzelfall zu besprechen und eine Lösung zu finden.

Antwort auf/zuklappen Was müssen internationale Studierende beachten, die im Sommersemester an der KU studieren möchten?

Der Vorkurs und die Orientierungswochen (24.03. bis 18.04.2020) finden wegen des vollständigen Ausfalls aller Präsenzlehrveranstaltungen nicht statt. Bisher kann noch keine verbindliche Aussage dazu getroffen werden, ob und in welcher Form Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2020 stattfinden.

Austauschstudierende, die aus Risikogebieten an die KU kommen möchten, werden aufgefordert, auf ihre Anreise zum jetzigen Zeitpunkt zu verzichten. Bitte nehmen Sie ggf. Kontakt mit dem International Office der KU auf: incoming@ku.de

Das Bundesministerium des Innern hat weitreichende Reisebeschränkungen für die Einreise in die Bundesrepublik Deutschland angeordnet. Das heißt, dass momentan Drittstaatsangehörige an der deutschen Grenze zurückgewiesen werden (Ausnahmen sind Staatsangehörige von EU-Staaten oder Personen mit längerfristigem Aufenthaltsrecht in der EU, die durch Deutschland zum Zwecke der Einreise in den Heimatstaat reisen müssen).  Um das Sommersemester besser planen und Kurse für die internationalen Austauschstudierenden identifizieren zu können, bitten wir alle Incomings, das International Office der KU (incoming(at)ku.de) darüber zu informieren, ob sie nach wie vor planen, das Sommersemester 2020 an der KU zu verbringen (sei es über Online-Angebote oder vor Ort). Wenn Sie einen Doppelabschluss studieren und Ihr Aufenthalt an der KU im Rahmen Ihres Studiums obligatorisch ist, seien Sie versichert, dass die KU alles daran setzt, adäquate Alternativen für Sie zu finden, sollte das Sommersemester nicht so wie geplant stattfinden können.

Bitte informieren Sie sich regelmäßig über diese Webseite oder über das International Office der KU über Neuigkeiten bzgl. des weiteren Verlaufs des Sommersemesters.

Informationen für Lehrende

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Antwort auf/zuklappen Welche Regelungen für Prüfungen sind zu beachten?

Informationen dazu finden sich unter "Prüfungen"

Antwort auf/zuklappen Gibt es Möglichkeiten, Lehrveranstaltungen online durchzuführen?

Die KU prüft derzeit, auf welche Weise Lehrveranstaltungen des Sommersemesters ersatzweise als Online-Kurse oder virtuelle Vorlesungen angeboten werden können. Die Studierenden werden von den Fakultäten und Einrichtungen informiert, sobald das Online-Angebot an Vorlesungen und Seminaren feststeht.

Dozentinnen und Dozenten können sich vom Rechenzentrum hierzu beraten lassen. Die Arbeitsgruppe Digitale Lehre der KU wird ebenfalls unterstützend mitwirken. Zu den Möglichkeiten zählen u.a. Webplattformen, mit deren Hilfe Vorlesungen und Seminare in virtuellen Hörsälen angeboten werden können. Nähere Informationen und Anleitungen finden Sie unter www.ku.de/digitale-lehre. Das Service- und Informationsangebot wird in den nächsten Tagen ausgebaut.

Antwort auf/zuklappen Finden Sprechstunden für Studierende statt?

Bis auf Weiteres werden Sprechstunden für Studierende dürfen ausschließlich telefonisch oder über Webkonferenztools abgehalten oder durch Beratung per E-Mail ersetzt werden.

Antwort auf/zuklappen Verschiebt sich die Notenbekanntgabe durch die Dozenten?

Für bereits absolvierte Prüfungen verschiebt sich die Noteneintragung nicht. Müssen kommende Prüfungen verschoben werden, werden die Dozierenden angehalten, eine Korrektur und Bewertung schnellstmöglich vorzunehmen.

Antwort auf/zuklappen Wie wird die Lehre nach dem 20. April durchgeführt?

Die aktuelle Situation lässt erwarten, dass ein regulärer Lehrbetrieb auch nach dem 20. April nicht möglich sein wird. Teile der Lehre werden im Selbststudium stattfinden müssen. Geeignetes Lehrmaterial soll von den Dozierenden erstellt und beispielsweise über ILIAS zur Verfügung gestellt werden. Module bzw. Veranstaltungen, für die in der Prüfungsordnung Anwesenheitspflicht vorgesehen ist, müssen in Präsenzlehre stattfinden oder andernfalls bis auf Weiteres verschoben werden.

Ebenso verhält es sich, wenn Prüfungsformen vorgesehen sind, welche die zwingende Anwesenheit implizieren. Prüfungsformen, die in der PO für das jeweilige Modul nicht vorgesehen sind, können nicht angewendet werden. Stehen mehrere Prüfungsformen zur Auswahl, sind die Prüfenden angehalten, eine Prüfungsform zu wählen, die keine Anwesenheit voraussetzt.

Überdies sind die Dozierenden und Prüfenden anzuhalten, in engem Kontakt per E-Mail mit ihren Studierenden zu stehen.

Informationen für alle Beschäftigten

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Antwort auf/zuklappen Welche Dienstreisen sind zulässig?

Die Hochschulleitung hat beschlossen, dass keine Dienst-, Fortbildungs- und Forschungsreisen mehr genehmigt werden, die in dem Zeitraum bis einschließlich 31.05.2020 stattfinden würden. Ausnahmen sind nur nach Einzelfallgenehmigung durch die Hochschulleitung möglich.

Antwort auf/zuklappen Werden bereits verauslagte Reisekosten bei Nichtantreten einer Dienstreise erstattet?

Wenn Sie eine Dienstreise wegen des Corona-Virus nicht antreten können oder dürfen, können die entstehenden und zu verauslagenden Stornogebühren über dieselben Budgets (bspw. Ihr individuelles Forschungsreisebudget) erstattet werden, die auch für die Finanzierung der Dienst-, Fort- oder Forschungsreise vorgesehen waren. Bitte wenden Sie sich bei Fragen an die Personalabteilung.

Für Beschäftigte, deren Auslandsaufenthalt über Erasmus+ gefördert wird, gilt die Force-Majeure-Regelung: Sollten sich Personen in betroffenen Regionen mit Unterstützung des Erasmus+ Programms befinden, sind im Falle von Änderungen der Reisepläne anfallende und bereits angefallene Kosten als „force majeure“ voll erstattungsfähig. Als betroffene Regionen gelten Gebiete, die von der jeweiligen nationalen Behörde als solche deklariert werden. Bitte wenden Sie sich bzgl. des weiteren Vorgehens an das International Office der KU: welcome(at)ku.de

Antwort auf/zuklappen Kann ich Urlaub rückwirkend stornieren?

Die Hochschulleitung hat in Abstimmung mit der Mitarbeitervertretung beschlossen, dass bereits genehmigte Urlaube rückwirkend bis einschließlich 14.03. nur in Ausnahmefällen storniert werden können. Das heißt Stornierungsanträge, die nach dem 13.3. gestellt werden oder wurden, werden nicht bewilligt, sofern

a) es sich um den Abbau von Urlaub aus den Jahren 2018 und oder 2019 handelt und/oder

b) um einen genehmigten Urlaub, der fünf Werktage nicht übersteigt.

Ausnahmen von dieser Regelung können zugelassen werden, wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgrund der aktuellen Situation in systemrelevanten Bereichen zwingend benötigt werden.

Diese Regelung, die nach erfolgter Abstimmung so oder in ähnlicher Form auch an staatlichen Hochschulen und Universitäten praktiziert werden wird, gilt sowohl für das wissenschaftliche als auch für das nichtwissenschaftliche Personal. Die Begründung dafür ist, dass Urlaubstage und insbesondere Resturlaubstage auch in der jetzigen Situation genommen werden sollen, damit bei einer Wiederaufnahme des regulären Universitätsbetriebs und einem dann zu erwartenden Bedarf, liegengebliebene Aufgaben nachzuarbeiten, ein möglichst großer Teil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung steht.

Antwort auf/zuklappen Ich erwarte Gäste aus dem Ausland – was ist zu beachten?

Bitte prüfen Sie für jeden Einzelfall genau, ob Sie Ihr internationaler Gast die KU nicht in einem Folgesemester besuchen kann. Personen, die sich in den letzten vierzehn Tagen in einem Corona-Risikogebiet aufgehalten haben, laden Sie bitte für dieses Mal aus und verschieben den Besuch gerne auf ein Folgesemester.

Sollten die Gäste, die ihre Reise nicht antreten können, aus Mitteln des Gastprofessorenprogramm gefördert werden, bleibt die Förderzusage für das laufende Kalenderjahr bestehen. Der Besuch kann somit zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Bitte wenden Sie sich bei weiteren Fragen an das International Office der KU: welcome(at)ku.de

Antwort auf/zuklappen Was ist zu tun, wenn ich aus einem Corona-Risikogebiet zurückkehre?

Beschäftigte der KU, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Corona-Risikogebiet aufgehalten haben, sollen sich nach Ihrer Rückkehr umgehend (zunächst telefonisch) mit dem Gesundheitsamt, dem Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst oder dem Hausarzt in Verbindung setzen. Die Behörden bzw. Ärzte werden entscheiden, ob Sie zum Dienst erscheinen können oder ob eine 14-tägige Karenzzeit zu Hause angebracht ist. Dasselbe gilt für Beschäftigte, die direkten Kontakt hatten zu einem nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen oder zu Menschen, die aus einem Corona-Risikogebiet zurückgekehrt sind. In allen genannten Fällen sind außerdem umgehend die Fachvorgesetzten zu informieren.

Bei der Neuaufnahme von Risikogebieten in die Liste des Robert-Koch-Institutes gilt, dass ein Aufenthalt in diesem Gebiet erst ab dem Zeitpunkt der Aufnahme in die Liste als kritisch zu betrachten ist und folglich die genannten Verhaltensweisen zur Geltung kommen. Das heißt: Wer sich in einem Gebiet aufgehalten hat, das erst nach dem Aufenthalt als Risikogebiet eingestuft wird, erscheint nach seiner Rückkunft wie üblich zum Dienst – es sei denn es treten Symptome einer Erkrankung auf.

Antwort auf/zuklappen Welche Regelungen zum Home-Office gelten?

Auf den Webseiten des Rechenzentrums finden Sie Erläuterungen, wie Sie Ihren privaten PC-Arbeitsplatz technisch für die Telearbeit einrichten können (VPN-Client, Zugriff auf Server, Telefonumleitung). Sie werden dazu im Laufe der Woche noch eine ausführlichere Handreichung bekommen.

>> Merkblatt der Personalabteilung zur vorrübergehenden Tätigkeit im Homeoffice

 

Beschäftigte des wissenschaftlichen Personals

Professorinnen und Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden eindringlich gebeten, ab sofort und bis auf Weiteres im Homeoffice zu arbeiten. Die Räumlichkeiten der KU sollen nur in Ausnahmefällen für die Arbeit genutzt werden. Das wissenschaftliche Personal kann – wie auch in normalen Zeiten – ohne gesonderte schriftliche Festlegungen seine Tätigkeiten im Homeoffice ausüben.

Mitarbeiterbesprechungen sollen bevorzugt auf elektronischem Wege durchgeführt werden. Betrachten Sie dies bitte als präventive Maßnahme und auch als vorausschauende „Übung“ für den Fall, dass sich die Situation weiter zuspitzt. Sprechstunden für Studierende dürfen ausschließlich telefonisch oder über Webkonferenztools abgehalten oder durch Beratung per E-Mail ersetzt werden.

Das Universitätsrechenzentrum stellt für solche virtuellen Besprechungen Online-Konferenztools zur Verfügung: https://www.ku.de/rechenzentrum/it-services/a-z/dfnconf/

Bitte geben Sie auf den Webseiten Ihres Lehrstuhls/Ihrer Einrichtung bekannt, wie Sie für Kolleginnen und Kollegen sowie Studierende erreichbar sind.

Nachdem der Lehrbetrieb zu Beginn des Sommersemesters in den Fakultäten für Soziale Arbeit und Religionspädagogik nicht über Präsenzveranstaltungen durchgeführt werden kann, sollen alle Lehrenden intensiv die Nutzung alternativer Lehrformate prüfen und soweit wie möglich realisieren. Die Taskforce Digitale Lehre wird hierzu im Laufe der Woche weiterführende Informationen zur Verfügung stellen unter www.ku.de/digitale-lehre

Zum jetzigen Zeitpunkt kann noch keine Prognose gegeben werden, wann wieder Präsenzlehre stattfinden kann. Auch die Lehrenden an den universitären Fakultäten sollen sich bereits jetzt auf außergewöhnliche Umstände nach dem 20.4. einstellen. Bitte treffen Sie schon heute Vorbereitungen, um das Lehrangebot im Sommersemester möglichst umfassend digital anbieten zu können.

Beschäftigte des wissenschaftsunterstützenden Personals

Tätigkeiten, die ohne wesentliche Einschränkungen im Homeoffice ausgeführt werden können, sollen ab sofort in Absprache mit den direkten Fachvorgesetzten in Telearbeit erbracht werden. Dies gilt nicht nur für Beschäftigte, die betreuungsbedürftige Kinder zuhause haben, sondern für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihre Aufgaben nicht zwingend komplett am Campus verrichten müssen oder nur dort verrichten können.

Wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab sofort in Telearbeit tätig sind genügt es, wenn der/die Vorgesetzte dies bei der Personalabteilung anzeigt. Dazu bitte eine E-Mail und die Angabe der Namen der betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter senden an andreas.sandner(at)ku.de

Eine weitere Genehmigung ist für die Wahrnehmung von Telearbeit nicht notwendig. Die in der Dienstvereinbarung zu Telearbeit genannten Vorgaben zu Datenschutz, Datensicherheit, Arbeitsschutz und Zutrittsrecht zum häuslichen Arbeitsplatz gelten auch in diesem Ausnahmefall. Bitte nutzen Sie für die Übermittlung von Daten ausschließlich Ihre dienstliche E-Mail-Adresse. Dienstliche Dokumente vernichten Sie bitte ausschließlich an der Dienststelle. Die Arbeitszeiten im Homeoffice werden über die Funktion „Buchungskorrekturantrag“ in ZEUS dokumentiert. Anders als es die Dienstvereinbarung zu Telearbeit an der KU vorsieht, kann in dieser besonderen Situation bis zu 100 Prozent der Tätigkeit im Homeoffice ausübt werden.

Zu weiterführenden Fragen rund um das Thema Telearbeit wird die Personalabteilung im Laufe dieser Woche mit einem gesonderten Merkblatt informieren.

Das Rechenzentrum wird im Laufe dieser Woche noch eine Handreichung an alle Beschäftigten verschicken zur technischen Einrichtung des Homeoffice.

Alle Vorgesetzten werden gebeten mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu prüfen, inwiefern die bevorstehende Zeit dazu genutzt werden kann, Überstunden abzubauen. Davon sollte auch Gebrauch gemacht werden in Anbetracht der zu erwartenden Mehrbelastung in der Zeit nach der Corona-Pandemie. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, bei denen Aufgaben aufgrund des reduzierten Dienstbetriebs wegfallen, sollen ihre Arbeitszeit vollständig oder teilweise reduzieren: mittels Ausgleich des Kontos von bereits geleisteter Mehrarbeit („Überstunden abbauen“), über Minusstunden (das Arbeitszeitkonto geht ins Minus), über Erholungsurlaub oder – wenn gewünscht – über Dienstbefreiung ohne Entgeltfortzahlung. Minusstunden können anschließend über einen großzügigen Zeitraum ausgeglichen werden. Die Vorgaben zur Präsenszeit, geregelt in Punkt 3.5 der Dienstvereinbarung zur Gleitenden Arbeitszeit wird hierfür bis auf Weiteres außer Kraft gesetzt.

Alle Beschäftigten, die betreuungsbedürftige Kinder haben, werden auf die Hinweise in der Rundmail vom 13. März verwiesen. Ergänzend informiert die Hochschulleitung, dass Beschäftigte für die Betreuung ihrer Kinder aufgrund der Schließung der Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten bis zu zehn Arbeitstage vom Dienst freigestellt werden unter vollständigem Verzicht auf die Einarbeitung der versäumten Arbeitszeit, wenn ansonsten eine Betreuung nicht sichergestellt werden und nicht im Homeoffice gearbeitet werden kann.

Antwort auf/zuklappen Wie lassen sich Videokonferenzen einrichten?

Derzeit müssen nahezu alle Abstimmungen innerhalb der Universität telefonisch oder online stattfinden. Das Universitätsrechenzentrum hat sich in den vergangenen Tagen intensiv bemüht, den Angehörigen der Universität ein gut funktionierendes Videokonferenzsystem zur Verfügung zu stellen. Mehrere Tage lang wurde ein Angebot erfolgreich getestet. Die Konferenzen liefen sehr stabil. Seit heute hat die KU nun eine Campus-Lizenz für das professionelle Webkonferenzsystem „Zoom“.

Alle Beschäftigten und alle Studierenden können sich ab sofort einen Account bei „Zoom“ einrichten und ihren persönlichen virtuellen „Meetingroom“ für Besprechungen nutzen. Dabei können auch Teilnehmer eingeladen werden, die keine Lizenz für „Zoom“ haben. Weil das System auch Konferenzen mit einer großen Anzahl an Nutzern zulässt, eignet sich das Tool auch für Seminare und Vorlesungen. Hierzu erhalten die Dozentinnen und Dozenten in Bälde weitere Hinweise und Hilfestellungen von der neu eingerichteten Taskforce Digitale Lehre.

„Zoom“ gilt als Cloud-Webkonferenz-Anbieter mit besonderem Fokus auf Datenschutzaspekte. Für europäische Nutzer werden Server in Frankfurt und Amsterdam genutzt. Vorsichtshalber sollen trotzdem keine sensiblen Informationen übertragen werden, bis alle Aspekte vollständig datenschutzrechtlich geprüft sind. Auch ist vor Aufzeichnungen ggf. das Einverständnis der Teilnehmer einzuholen. Allen Nutzer sollten wissen, dass Informationen zu den Meetings (Startzeit, Organisator, Länge, Anzahl Teilnehmer etc. – nicht aber die Inhalte) für die Zoom-Administratoren des URZ einsehbar sind, was u.a. für den Support und spätere Lizenzentscheidungen erforderlich ist.

So richten Sie Ihren Zugang zu „Zoom“ ein:

  1. Registrieren Sie sich unter kuei.zoom.us mit Ihrer personalisierten KU-Mailadresse <Vorname>.<Nachname>@ku.de, z.B. Max.Mustermann@ku.de (nicht zuvXYZ@ku.de oder ähnlich). Sie erhalten eine Mail mit einem Bestätigungslink.

  2. Klicken Sie den Link an, um Ihre Registrierung bei Zoom abzuschließen. Derzeit muss jeder Nutzer ein eigenes Passwort erstellen. In Zukunft soll ein direkter Login mit den KU-Zugangsdaten möglich sein. 

KU-spezifische Anleitungen werden vom URZ unter 

www.ku.de/rechenzentrum/mitinfos/hinweise-zur-it-nutzung-im-home-office/

zeitnah bereitgestellt. Ebenso wird die Hochschulkommunikation in Kürze ein Videotutorial im Youtube-Kanal der KU bereitstellen:

www.youtube.com/unieichstaett

Weitere Anleitungen und Tutorials finden Sie außerdem unter 

support.zoom.us/hc/de

Antwort auf/zuklappen Was muss ich tun, wenn ich vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt werde?

Werden Beschäftigte durch Anordnung des Gesundheitsamtes im Inland gemäß § 30 „Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen“ (lfSG) unter Quarantäne gestellt und können deshalb nicht zur Arbeit erscheinen, ist wie folgt zu verfahren: 

Beamtinnen und Beamte werden nach § 10 Abs. 1 Satz 2 „Bayerische Urlaubs- und Mutterschutzverordnung“ (UrlMV) vom Dienst freigestellt, und zwar unter vollständigem Verzicht auf die Einarbeitung der versäumten Arbeitszeit. Das Gleiche gilt für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Für die Freistellung nehmen Sie bitte formlos per E-Mail Kontakt zu dem für Sie zuständigen Personalabteilungsreferat auf. Natürlich können Sie über Ihren jeweiligen unmittelbaren Fachvorgesetzten die Möglichkeit eröffnen, in Telearbeit Ihre Arbeitskraft einzubringen. Auch hierbei bitten wir Sie für die Abwicklung um Kontaktaufnahme zu dem für Sie zuständigen Personalreferat.

Antwort auf/zuklappen Welche Regelungen gelten bei Schließungen von Kindergärten oder Schulen?

Beschäftigte, die zur Betreuung ihrer Kinder zu Hause bleiben müssen, weil die Kinder wegen einer möglichen Infektion mit dem Corona‐Virus Betreuungseinrichtungen oder Schulen nicht mehr besuchen sollen bzw. weil diese Einrichtungen voll oder teilweise geschlossen wurden, werden nach § 10 Abs. 1 Satz 2 UrlMV bis zu zehn Arbeitstage vom Dienst freigestellt unter vollständigem Verzicht auf die Einarbeitung der versäumten Arbeitszeit, wenn ansonsten eine Betreuung nicht sichergestellt werden kann. Das Gleiche gilt für Arbeitnehmer. Daneben ist es natürlich möglich, für die Kinderbetreuung Gleitzeitregelungen oder Urlaubstage zu nutzen.

Müssen mehrere Kinder betreut werden und sind sie nicht gleichzeitig von einer Schließung betroffen bzw. wenn sich eine Schließung wiederholen sollte, dann ist für diese Kinder eine zusätzliche Freistellung von bis zu 10 Arbeitstagen möglich.

Dem formlosen Antrag auf Freistellung muss ein Nachweis über die Schließung beigefügt werden, soweit diese nicht allgemein bekannt ist. Nachweise und ärztliche Atteste zur Erkrankung von Kindern können ggf. auch nachgereicht werden. Telearbeit hat Vorrang vor der Freistellung. Das heißt: Soweit neben der Kinderbetreuung Telearbeit möglich ist, ist diese wahrzunehmen. In besonderen Ausnahmefällen, wenn der Dienstbetrieb nicht mehr anderweitig sichergestellt werden kann, ist es außerdem erlaubt, das Kind mit zur Dienststelle zu nehmen.

Eine feste Altersgrenze für diese Regelung gibt es nicht, entscheidend ist der tatsächliche Betreuungsbedarf.

Antwort auf/zuklappen Wie soll ich mich im Krankheitsfall verhalten?

Studierende, Beschäftigte und Gäste der Universität, die typische Symptome der Erkrankung (Fieber, Husten, Atembeschwerden und Kurzatmigkeit) an sich feststellen und sich in den letzten 14 Tagen in einem Bereich mit Erkrankungsfällen aufgehalten haben oder engen Kontakt zu Dritten mit bestätigtem Corona-Befund hatten, sind aufgefordert, sich umgehend krank zu melden, zu Hause zu bleiben und sich mit dem Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst oder ihrem Hausarzt in Verbindung zu setzen. Die Hausärzte haben genaue Anweisungen, wie mit Corona-Verdachtsfällen umzugehen ist. Auch die nach dem Infektionsschutzgesetz bestehenden Meldepflichten gegenüber dem Gesundheitsamt werden durch sie erfüllt.

Unabhängig von der Art des Erregers sollte bei Erkältungssymptomen der Kontakt mit anderen Personen vermieden werden. Erkrankte sollten bis zur vollständigen Genesung zuhause verbleiben und zunächst telefonisch den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst oder den behandelnden Hausarzt oder die behandelnde Hausärztin kontaktieren. Kranke Mitarbeiter helfen sich und anderen nicht dadurch, dass sie krank zur Arbeit kommen.

Antwort auf/zuklappen Was geschieht, wenn bei mir eine Erkrankung mit dem Coronavirus festgestellt wird?

Ansteckende Krankheitserreger wie Masern, Polio, Hepatitis B, Influenza oder das Coronavirus unterliegen nach dem Infektionsschutzgesetz der behördlichen Meldepflicht. Wird bei Ihnen das Coronavirus diagnostiziert, ist der Arzt bzw. die Ärztin verpflichtet dies unverzüglich dem zuständigen Gesundheitsamt mitzuteilen. Dabei müssen auch die persönlichen Daten der/des Erkrankten mitgeteilt werden. Das Gesundheitsamt wiederum verfügt über weitreichende Kompetenzen, die Maßnahmen zur Bekämpfung der Erkrankung – auch im Betrieb des Arbeitgebers – einzuleiten. Auch Verdachtsfälle müssen von den Ärzten den zuständigen Behörden gemeldet werden.

Wird bei einem Beschäftigten oder einem Studierenden der KU eine Infektion mit dem Coronavirus bestätigt, hat er/sie der Universität fernzubleiben. Beschäftigte müssen umgehend Ihre Vorgesetzte oder Ihren Vorgesetzten telefonisch oder per E-Mail informieren. Außerdem informieren Sie bitte umgehend die Personalabteilung (krankmeldung(at)ku.de). Im Interesse der allgemeinen Sicherheit werden Beschäftigte, bei denen eine Corona-Infektion diagnostiziert wurde, dringend darum gebeten, bei der Krankmeldung der Personalabteilung diese Form der Erkrankung anzugeben. Die Personalabteilung ist zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Alle weiteren Maßnahmen (Schließung von Gebäuden, Quarantänemaßnahmen, Feststellung von Kontaktpersonen) werden durch das hierfür zuständige staatliche Gesundheitsamt situationsabhängig verfügt.

Allgemeine Informationen

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Antwort auf/zuklappen Wie kann ich das Risiko einer Ansteckung minimieren?

Die KU appelliert an alle Studierenden und Beschäftigten, Angelegenheiten, die keinen persönlichen Kontakt erfordern, soweit möglich telefonisch oder per E-Mail zu klären. So lässt sich der Publikumsverkehr auf ein Minimum reduzieren. Alle Universitätsangehörigen werden gebeten, verantwortungsvoll mit der Situation umzugehen und folgende Hygienemaßnahmen zu beachten:

  • Halten Sie Abstand ( 1 bis 2 Meter) und meiden Sie Kontakt zu offensichtlich erkrankten Personen.

  • Vermeiden Sie Händeschütteln.

  • Achten Sie auf regelmäßiges Händewaschen (30 Sekunden mit Seife).

  • Achten sie auf die Husten- und Nies-Etikette (Niesen in die Ellenbeuge).

  • Vermeiden Sie Kontakt mit Personen, die an Atemwegserkrankungen leiden.

  • Vermeiden Sie große Menschenansammlungen.

  • Waschen Sie vor der Zubereitung und Einnahme von Speisen Ihre Hände gründlich.

Antwort auf/zuklappen Warum gibt es auf den Toiletten keine Desinfektionsmittel?

Im Normalfall reichen Wasser und Seife aus, um uns vor Grippeviren, Coronaviren und anderen Keimen zu schützen. Regelmäßiges gründliches Händewachen mit Seife wird aus diesem Grund empfohlen.

Desinfektionsmittel sind im Alltag nur dann sinnvoll, wenn man sich an Orten mit schlechter Hygiene aufhält, z.B. wenn Wasser und Seife nicht verfügbar sind oder man sich auf Reisen in Ländern mit schlechter Hygiene befindet.

In medizinischen Einrichtungen, zur Behandlung von Patienten und chronisch Erkrankten sind Desinfektionsmittel unbedingt erforderlich.

Antwort auf/zuklappen Sind die am Campus eingesetzten Stoffhandtuchspender hygienisch sauber?

Die Stoffhandtuchrollenspender am Campus sind hygienisch: Die Handtuchrollen werden hygienisch gereinigt, zudem steht durch den Spender bei jeder Nutzung ein frischer Abschnitt zur Verfügung.

Antwort auf/zuklappen Besteht die Gefahr sich über Oberflächen und Gegenstände anzustecken?

Bei Coronaviren, die respiratorische Erkrankungen verursachen können, erfolgt die Übertragung primär über Sekrete des Respirationstraktes (z.B. Speichel). Gelangen diese infektiösen Sekrete an die Hände, die dann beispielsweise das Gesicht berühren, ist es möglich, dass auch auf diese Weise eine Übertragung stattfindet. Deshalb ist gründliches Händewaschen wichtiger Teil der Prävention.

Eine Übertragung über unbelebte Oberflächen ist laut Bundesinstitut für Risikobewertung bisher nicht dokumentiert. Übertragungen über Oberflächen, die kurz zuvor mit Viren kontaminiert wurden z.B. Türklinken, sind allerdings durch Schmierinfektionen denkbar. Aufgrund der relativ geringen Stabilität von Coronaviren in der Umwelt ist dies aber nur in einem kurzen Zeitraum nach der Kontamination wahrscheinlich.

Eine Infektion mit Coronaviren über Oberflächen, die nicht zur direkten Umgebung eines symptomatischen Patienten gehören, wie z.B. importierte Waren, Postsendungen oder Bücher, erscheint daher unwahrscheinlich.

Antwort auf/zuklappen An wen kann ich mich mit weiteren Fragen wenden?

Dienstrechtliche Fragen, die hier nicht beantwortet werden, richten Sie bitte an ihre zuständigen Ansprechpartner in der Personalabteilung.

Fragen zu Prüfungsangelegenheiten beantworten weiterhin die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Prüfungsamt.

Fragen zur Gesundheitsprävention und zu Hygienemaßnahmen richten Sie bitte an das Gesundheitsmanagement der KU: gesundheit(at)ku.de

Weitere Telefonnummern (ärztlicher Notfalldienst, Gesundheitsamt…)

Gesundheitsamt Ingolstadt: 0841/ 3051461

Gesundheitsamt Eichstätt: 08421/ 70 - 0

Coronavirus-Hotline: 09131 6808-5101

Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117

Coronavirus-Hotline: 09131 6808-5101

Hotlines des Bundesgesundheitsministeriums: 0800 / 011 77 22

Antwort auf/zuklappen Wo finde ich weitere Informationen?