Maßnahmen der KU in der Corona-Krise

Um das Auftreten eines Corona-Falls an der Universität bestmöglich zu vermeiden und im Falle eines positiven Befunds das Risiko einer möglichen Ausbreitung zu reduzieren, haben die Hochschulleitung und ein Krisenstab Schutzmaßnahmen für Mitarbeitende und Studierende ausgearbeitet. Die Hinweise zu aktuellen Vorkehrungen am Arbeitsplatz, zu Dienstreisen, zu Lehrveranstaltungen und Prüfungen sowie sonstigen Veranstaltungen sind hier für Sie zusammengetragen. Alle Angehörigen der KU sind angehalten, die Regelungen zu beachten.

Bitte informieren Sie sich regelmäßig über die Entwicklungen und rufen Sie regelmäßig Ihre E-Mails ab.

Die nachfolgende Fragen- und Antwortliste wird entsprechend der aktuellen Lage ergänzt und erweitert.

Stand: 16.10.2020


Hygienekonzept der KU (Stand: 16. Oktober 2020; PDF zum Download)

1. Allgemeine Informationen

Wie ist die aktuelle Situation an der KU?

Die allgemeine Entwicklung wird kritisch und aufmerksam verfolgt. Die KU hat einen Krisenstab eingesetzt. Er beobachtet laufend die aktuelle Lage und legt in enger Abstimmung mit der Hochschulleitung geeignete Maßnahmen fest. Der Krisenstab tauscht sich laufend aus mit den relevanten Einrichtungen und Abteilungen innerhalb der Universität und – wenn nötig – auch mit den zuständigen Behörden und dem Wissenschaftsministerium. Deren Anweisungen werden umgehend umgesetzt.

In welchem Zeitraum findet das Wintersemester statt?

An den universitären Fakultäten beginnen die Vorlesungen und Seminare in diesem Jahr in ganz Bayern erst am 2. November und somit etwa zwei Wochen später als in anderen Jahren. Die Vorlesungszeit dauert bis zum 26. Februar 2021, allerdings mit einem Flexibilisierungszeitraum von 14 Tagen – das heißt die Studiengänge und Fakultäten haben die Möglichkeit, mit den Lehrveranstaltungen schon am 12. Februar zu enden.

An den FH-Fakultäten starten die Lehrveranstaltungen am 15. Oktober. Die Vorlesungszeit dauert hier bis zum 05. Februar 2021, mit der Möglichkeit, auf 22. Januar 2021 zu verkürzen.

Für die Neuimmatrikulierten finden vom 21. Oktober bis zum 7. November Orientierungswochen statt. Die Erstsemester werden am 21. Oktober von der Hochschulleitung begrüßt und ins Studium eingeführt. An den FH-Fakultäten finden ab 1. Oktober Einführungsveranstaltungen für Neuimmatrikulierte statt.

Welche grundlegenden Hygieneregeln gelten auf dem Campus?

  • Bitte achten Sie jederzeit auf die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Personen.
  • Innerhalb der Universitätsgebäude ist zu jeder Zeit eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen! Sobald an einem der beiden Standorte der Inzidenzwert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von einer Woche überschritten ist (Corona-Ampel auf gelb oder rot), gilt ab sofort auf dem gesamten Campus der KU in Eichstätt und Ingolstadt die Pflicht eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Dies gilt für Gebäude und Außenflächen gleichermaßen. Die Maske muss dann insbesondere auch am Sitzplatz im Seminar- und Besprechungsraum sowie im Hör- oder Lesesaal getragen werden. Dies gilt insbesondere auch für Lehrveranstaltungen und Prüfungen, die in Präsenzform stattfinden. Ausgenommen von der allgemeinen Maskenpflicht ist der Sitzplatz in der Mensa oder Cafeteria.
  • In den Büros dürfen Beschäftigte die Mund-Nasen-Bedeckung am Schreibtisch abnehmen, sofern gewährleistet ist, dass auch dann der Mindestabstand zu anderen Personen zu jeder Zeit eingehalten werden kann oder durch sonstige Maßnahmen ein entsprechender Schutz gegeben ist. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird dennoch empfohlen.
  • In Toilettenräumen dürfen sich immer nur maximal zwei Personen gleichzeitig aufhalten.
  • Bitte achten Sie auf die empfohlene Handhygiene, insbesondere vor dem Betreten der Seminar- und Diensträume.

Weitere Regeln für den universitären Betrieb finden sich im Hygienekonzept der KU.

Sind die Gebäude der KU öffentlich zugänglich?

Die Gebäude der KU an ihren beiden Standorten bleiben bis auf weiteres nur für Angehörige der Universität zugänglich. Als Ausnahme gelten zuvor vereinbarte Anlässe, wie z.B. ein Vorstellungsgespräch, Termine bei Einrichtungen der KU oder die Teilnahme als Gast einer öffentlichen KU-Veranstaltung.

2. Studium und Prüfungen

Wie laufen die Lehrveranstaltungen im Wintersemester ab?

Das Wintersemester ist ein hybrides Semester, in dem sowohl virtuelle Lehrveranstaltungen, solche in Präsenzform sowie eine Kombination beider Varianten stattfindet. Unter Berücksichtigung der Hygienevorgaben - etwa bezogen auf die nötigen Abstände zwischen den Sitzplätzen - werden etwa 50 Prozent der Lehrveranstaltungen in Präsenzform stattfinden können. Die restlichen Lehrveranstaltungen finden entweder als Mischform von Präsenz- und Onlinephasen bzw. als reine Online-Veranstaltung statt.

Bei der Vergabe von Räumen haben Lehr- und Einführungsveranstaltungen für Erstsemester, Prüfungen, prüfungsvorbereitende Veranstaltungen und Praxisveranstaltungen Vorrang.

Die jeweilige Form, in der Veranstaltungen angeboten werden, findet sich in KU.Campus.

Wo finde ich Informationen rund um Regelungen für Prüfungen und Abschlussarbeiten?

Auf der Homepage des Prüfungsamtes findet sich eine laufend aktualisierte Infoseite zu diesem Themenbereich. Das Hygienekonzept  der KU enthält außerdem detaillierte Durchführungsbestimmungen für Präsenzprüfungen.

Welche Möglichkeiten haben Dozierende, um Lehrveranstaltungen online durchzuführen?

Unter der Leitung des Vizepräsidenten für Studium und Lehre, Prof. Eham, wurde eine Taskforce "Digitale Lehre" eingerichtet. Die Taskforce hält über die eigens benannten Ansprechpartner/-innen engen Kontakt mit den Fakultäten. Auf der Homepage zur Digitalen Lehre haben wir mit Unterstützung vieler Kolleginnen und Kollegen umfangreiche Informationen und Angebote für Sie zusammengestellt. Bitte beachten Sie besonders die dort verlinkte PDF-Handreichung die Möglichkeiten aufzeigt, wie Lehrveranstaltungen technisch und strukturell über digitale Wege angeboten werden können.

3. Regelungen für Einrichtungen der KU

Bibliothek

Der Bestand der Universitätsbibliothek ist aufgrund des hybriden Semesters weiterhin mit verlängerten Ausleihzeiten nutzbar. Medien aus dem Präsenzbestand (Lesesäle) können für die Dauer von bis zu zwei Wochen entliehen werden. Für Medien, die aus dem Magazin oder per Fernleihe bezogen werden, gelten die üblichen Ausleihkonditionen.

Außerdem bieten die Lesesäle der UB bieten wieder verlängerte Öffnungszeiten. Allerdings werden alle Lesesäle tagsüber zwecks Lüftung und Reinigung für die Dauer von einer Stunde geschlossen; während dieser Zeit müssen alle Nutzerinnen und Nutzer den Lesesaal verlassen. Die Anzahl der Besucherinnen und Besucher, die sich gleichzeitig in den Lesesälen aufhalten dürfen, ist je nach Größe des Lesesaals limitiert. Die Besucherinnen und Besucher erhalten am Eingang nach Vorlage der KU.Card bzw. des Nutzerausweises eine Einlasskarte; Datum und Uhrzeit des Betretens und Verlassens des Lesesaals werden gemeinsam mit den Kontaktdaten für den Fall einer notwendigen Kontaktnachverfolgung für die Dauer von zwei Wochen gespeichert.

In den Foyers der Bibliothek sowie innerhalb der Lesesäle gilt das Abstandsgebot von 1,5 Metern und die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

Übersicht zu den Lesesälen

Zentralbibliothek:

  • Mo - Fr: 8.30 - 23.30 Uhr und Sa: 9.00 - 19.30 Uhr
  • Lüftungspause: 12.00 - 13.00 Uhr
  • Max. Anzahl an Nutzer/-innen: 52

TB Aula

  • Mo - Fr: 8.30 - 23.30 Uhr und Sa: 9.00 - 19.30 Uhr
  • Lüftungspause: 12.00 - 13.00 Uhr
  • Max. Anzahl an Nutzer/-innen: 33

TB Ulmer Hof

  • Mo - Fr: 8.30 - 19.30 Uhr und Sa: 9.00 - 12.00 Uhr
  • Lüftungspause: 13.00 - 14.00 Uhr
  • Max. Anzahl an Nutzer/-innen: 27

TB Ingolstadt

  • Mo - Fr: 8.30 - 23.00 Uhr und Sa: 9.00 - 20.00 Uhr
  • Lüftungspause: 12.00 - 13.00 Uhr
  • Max. Anzahl an Nutzer/-innen: 36

Weitere Informationen finden sich auf der Homepage der Bibliothek.

Rechenzentrum

Das Universitätsrechenzentrum öffnet für die individuelle Nutzung durch Einzelpersonen bis auf Weiteres am Campus Eichstätt den PC-Pool eO-006 sowie am Campus Ingolstadt den PC-Pool HB-U03. Eine Nutzung ist nur nach vorheriger Anmeldung im ServiceDesk möglich. Bei der An- und Abmeldung werden Name und Benutzerkennung sowie Datum und Uhrzeit elektronisch erfasst; die Kontaktdaten werden nach vier Wochen gelöscht. Die Nutzerinnen und Nutzer sind verpflichtet, Tastatur und Maus vor und nach der Nutzung mit Desinfektionstüchern zu reinigen, die vom ServiceDesk ausgegeben werden. Bei der Nutzung von PC-Pools im Rahmen von Lehrveranstaltungen tragen die Dozentinnen und Dozenten dafür Verantwortung, dass alle zum Einsatz kommenden Tastaturen und Mäuse mit beim ServiceDesk zu beziehenden Desinfektionstüchern abgewischt werden.

Sportzentrum

Das Universitätssportzentrum führt seine Lehrveranstaltungen und den Allgemeinen Hochschulsport in und auf den universitätseigenen Sportstätten und Sportfreianlagen auf der Grundlage des von der Hochschulleitung genehmigten, jeweils aktuellen „Hygieneplan Sport“ durch. Die Nutzung universitärer Sportanlagen (Sporthallen und Freianlagen) durch Dritte am Seidlkreuz und am Campusgelände sind nur auf entsprechendem Antrag und mit Genehmigung der Hochschulleitung möglich. Näheres regelt der Hygieneplan des Universitätssportzentrums der KU.

Mensa

Die Mensa am Campus Eichstätt und die Mensa am Campus Ingolstadt bieten Mittagessen an. Vor dem Besuch der Mensa in Eichstätt ist eine Platzreservierung per Internet erforderlich (www.werkswelt.de). Um im Falle eines Infektionsfalls mögliche Kontaktpersonen feststellen zu können, müssen Gäste vor Ort ihren Namen und ihre Telefonnummer angeben. Bei allen Bewegungen innerhalb des Speisesaals ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Auch in der Mensa und in der Cafeteria sind die Abstands- und Hygieneregeln zu beachten.

Hausdruckerei

Die Hausdruckerei ist eingeschränkt geöffnet, steht aber bei Bedarf auch für das Drucken von Abschlussarbeiten zur Verfügung. Im Foyer der Zentralbibliothek (Universitätsallee) und im Erdgeschoss des KG-A steht eine Druckerstation auch Studierenden zur Verfügung. Diese kann wie üblich mit der KU-Card genutzt werden. Das Aufladen der KU-Card ist möglich im Foyer der Mensa.

4. Informationen zum Studium im Ausland

Was müssen Studierende der KU beachten, die sich momentan für einen Studien- oder Praktikumsaufenthalt im Ausland befinden?

Von den Reisewarnungen des Auswärtigen Amts (https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762) sind auch Auslandsaufenthalte zu Studien- oder Praktikumszwecken betroffen. Das Präsidium der KU empfiehlt allen Studierenden, die sich momentan für einen Studien- und Praktikumsaufenthalt im Ausland befinden, sich mit den im Gastland, in der Gastregion und an der Gastinstitution geltenden Hygienevorschriften vertraut zu machen und diese einzuhalten. Bei Fragen, Sorgen und eventuellen Abreisewünschen setzen Sie sich bitte mit Ihrer Gastinstitution sowie mit dem International Office der KU in Verbindung (für Studienaufenthalte im Ausland outgoing(at)ku.de, für Praktikumsaufenthalte praktika-international(at)ku.de). Das gilt insbesondere für diejenigen Studierenden, die über Erasmus+ gefördert werden.

Wichtig: Wenn Sie einen Doppelabschluss-Studiengang studieren und/oder der Auslandsaufenthalt obligatorischer Bestandteil Ihres Studiums ist, bitten wir Sie nachdrücklich, eine mögliche Abreise im Detail mit Ihren Studiengangsverantwortlichen an der KU und an der Gastinstitution zu besprechen, sodass sichergestellt ist, dass Ihr Studienverlauf durch eine Abreise nicht gefährdet wird. Ein Abbruch des Auslandsaufenthalts bedeutet in der jetzigen Situation nicht automatisch einen Abbruch des Studiums. Umso wichtiger ist die direkte Kommunikation mit den Studiengangsverantwortlichen. Im Falle von entgangenen Credits werden sich die Prüfungsausschüsse um Ersatzmöglichkeiten bemühen.

Studierende der KU, die aus Risikogebieten (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html) zurückreisen, werden aufgefordert, den Campus bis 14 Tage nach ihrer Rückkehr nicht zu betreten. Diese Zeit wird nicht als Fehlzeit angerechnet. Studentische Verpflichtungen können von zu Hause erbracht werden.

Welche Folgen hat es, wenn Studierende einen verpflichtenden Auslandsaufenthalt (z.B. Double-Degree-Programm) nicht antreten können?

Bitte wenden Sie sich an das International Office der KU (outgoing(at)ku.de) um Ihren Einzelfall zu besprechen und eine Lösung zu finden.

Was müssen Studierende der KU beachten, die einen Auslandsaufenthalt im Wintersemester 2020/2021 geplant haben?

Bei der Einschätzung, ob Ihr Auslandsaufenthalt wie geplant stattfinden kann, müssen folgende Punkte beachtet werden:

  • Zusätzlich bestehen in vielen Ländern Einreisebeschränkungen.
  • Die Partneruniversitäten in den verschiedenen Ländern reagieren auf unterschiedliche Weise auf die Pandemie. Während einige wenige die Mobilitäten für das aktuelle Wintersemester bereits abgesagt haben, bieten andere Universitäten Online-Alternativen an oder planen bisher ein ‚ganz normales‘ Wintersemester. Auch die Partneruniversitäten sind letztendlich von den politischen Entscheidungen in ihrem Land abhängig.

Das International Office (IO) der KU steht mit den Partneruniversitäten, an welchen Sie Ihren Auslandsaufenthalt planen, in ständigem Kontakt. Sobald wir mehr Informationen darüber erhalten, ob von Seiten der Gastuniversität bereits Aussagen zum Verlauf des Wintersemesters getroffen werden können, geben wir diese umgehend an Sie weiter.

Zum jetzigen Zeitpunkt raten wir Ihnen, in keinerlei finanzielle Vorleistung (z.B. Flugtickets, Kautionen, etc.) zu gehen.

Weiterhin raten wir Ihnen, sich eigenständig über bestehende Ausgangs- und Einreisebeschränkungen sowie Quarantänebestimmungen in Ihrem Gastland zu informieren. Dafür sind die Seiten des Auswärtigen Amtes immer ein guter Startpunkt: www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/deutsche-auslandsvertretungen

Uns ist bewusst, dass dieser Mangel an Planungssicherheit, der nicht zuletzt den stets sehr kurzfristig geschlossenen politischen Entscheidungen in den meisten Ländern geschuldet ist, für Sie sehr frustrierend ist und für eine große Unsicherheit sorgt.

Wenn Sie von sich aus angesichts der oben genannten Punkte in Erwägung ziehen, Ihren Studienaufenthalt im Ausland selbst abzusagen oder zu verschieben, bitten wir Sie, sich umgehend an das International Office zu wenden (outgoing(at)ku.de). Bei Fragen oder Zweifeln zu Ihrem geplanten Praktikumsaufenthalt im Ausland bitten wir Sie ebenfalls, sich an das International Office (praktika-international(at)ku.de) zu wenden. Wir werden auf jeden Fall versuchen, gemeinsam mit Ihnen eine Lösung zu finden. Auch bei allen anderen Fragen, wie zum Beispiel zur Förderung Ihres Auslandsaufenthalts (Erasmus+, PROMOS, KU IntAid, etc.) können Sie sich jederzeit an uns wenden.

Insbesondere bei verpflichtenden Auslandsaufenthalten oder Doppelabschlussstudiengängen bitten wir Sie jedoch zusätzlich dringend, sich vor einer solchen Entscheidung mit Ihren Studiengangsverantwortlichen darüber auszutauschen, welche Auswirkungen eine Absage des Auslandsaufenthalts auf ihren weiteren Studienverlauf hat und welche Alternativen in Frage kommen.

Was müssen internationale Studierende beachten, die im Wintersemester 2020/2021 an der KU studieren möchten?

Der Vorlesungsbeginn ist auf den 2. November 2020 verschoben worden. Bitte beachten Sie, dass sich in Abhängigkeit von Ihrem Herkunftsland unterschiedliche Einreisebeschränkungen ergeben. Konsultieren Sie hierfür die Seiten des Bundesinnenministeriums (https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/faqs/DE/themen/bevoelkerungsschutz/coronavirus/coronavirus-faqs.html#doc13738352bodyText3) sowie der deutschen Bundespolizei (https://www.bundespolizei.de/Web/DE/04Aktuelles/01Meldungen/2020/03/200317_faq.html) Bitte wenden Sie sich jederzeit mit jeglichen Fragen zum Ablauf des Wintersemesters an das International Office. Internationale Austauschstudierende kontaktieren bitte incoming(at)ku.de, internationale auf Abschluss Studierende welcome(at)ku.de.

5. Dienstbetrieb

Welche Regelungen gelten für Präsenz- bzw. Telearbeit?

Die Präsenzarbeit ist nach Möglichkeit so zu organisieren, dass der Mindestabstand eingehalten werden kann, beispielsweise durch alternierende Telearbeit und die Ausnutzung der Rahmenarbeitszeiten von 7 bis 20 Uhr (um sich mit einer Kollegin oder einem Kollegen ohne zeitgleiche Belegung ein Büro teilen zu können).

Abweichend von der Dienstvereinbarung über „Alternierende Telearbeit“ an der KU, können bis auf weiteres in Absprache mit dem direkten Fachvorgesetzten auch mehr als 50 Prozent der Arbeitszeit im Homeoffice ausübt werden, wenn ein entsprechend hoher Anteil der Tätigkeit telearbeitsfähig ist.

Sind Dienstreisen möglich?

  • Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KU werden angesichts der nach wie vor gegebenen Ansteckungsgefahren gebeten, für alle Dienst-, Fortbildungs- und Forschungsreisen genau zu prüfen, ob diese zum jetzigen Zeitpunkt zwingend notwendig sind.

  • Reisen in Länder, für die eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts besteht, werden bis auf Weiteres nicht genehmigt. Darüber hinaus muss seitens des oder der Reisenden vor Antragstellung geprüft werden, ob eine häusliche Quarantäne zum Beispiel nach Grenzübertritten anfällt. In diesem Fall kann die Reise nicht genehmigt werden.

  • Die Mitarbeitenden der KU sind verpflichtet, sich vor der Beantragung der Reisegenehmigung über die am Zielort der Reise und auf dem Weg dorthin geltenden Hygienevorgaben selbstständig zu informieren. Mit dem üblichen Antrag auf Genehmigung einer Reise muss der oder die  Antragsteller/-in schriftlich bestätigen, dass er oder sie sich diesbezüglich informiert hat und die entsprechenden Vorgaben einhalten kann.

Ich erwarte Gäste aus dem Ausland – was ist zu beachten?

Bitte prüfen Sie für jeden Einzelfall genau, ob Sie Ihr internationaler Gast die KU nicht in einem Folgesemester besuchen kann.

Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Gebiet aufgehalten haben, das vom Robert-Koch-Institut als Corona-Risikogebiet eingestuft wird, dürfen laut einer Anordnung des Wissenschaftsministeriums innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen nach Verlassen dieses Gebiets die Gebäude der Universität nicht betreten. Dies gilt, wenn das besuchte Gebiet zum Zeitpunkt des Aufenthalts als Risikogebiet ausgewiesen war oder innerhalb von 14 Tagen nach der Rückkehr aus diesem Gebiet als Risikogebiet ausgewiesen worden ist. 

Sollten die Gäste, die ihre Reise nicht antreten können, aus Mitteln des Gastprofessorenprogramm gefördert werden, bleibt die Förderzusage für das laufende Kalenderjahr bestehen. Der Besuch kann somit zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Bitte wenden Sie sich bei weiteren Fragen an das International Office der KU: welcome(at)ku.de

Was ist zu tun, wenn ich aus einem Corona-Risikogebiet zurückkehre?

Beschäftigte der KU, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Gebiet aufgehalten haben, das vom Robert-Koch-Institut als Corona-Risikogebiet eingestuft wird, dürfen laut einer Anordnung des Wissenschaftsministeriums innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen nach Verlassen dieses Gebiets die Gebäude der Universität nicht betreten. Dies gilt, wenn das besuchte Gebiet zum Zeitpunkt des Aufenthalts als Risikogebiet ausgewiesen war oder innerhalb von 14 Tagen nach der Rückkehr aus diesem Gebiet als Risikogebiet ausgewiesen worden ist.

Was muss ich tun, wenn ich vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt werde?

Werden Beschäftigte durch Anordnung des Gesundheitsamtes im Inland gemäß § 30 „Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen“ (lfSG) unter Quarantäne gestellt und können deshalb nicht zur Arbeit erscheinen, ist wie folgt zu verfahren: 

Beamtinnen und Beamte werden nach § 10 Abs. 1 Satz 2 „Bayerische Urlaubs- und Mutterschutzverordnung“ (UrlMV) vom Dienst freigestellt, und zwar unter vollständigem Verzicht auf die Einarbeitung der versäumten Arbeitszeit. Das Gleiche gilt für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Für die Freistellung nehmen Sie bitte formlos per E-Mail Kontakt zu dem für Sie zuständigen Personalabteilungsreferat auf. Natürlich können Sie über Ihren jeweiligen unmittelbaren Fachvorgesetzten die Möglichkeit eröffnen, in Telearbeit Ihre Arbeitskraft einzubringen. Auch hierbei bitten wir Sie für die Abwicklung um Kontaktaufnahme zu dem für Sie zuständigen Personalreferat.

Welche Regelungen gelten für die Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen?

Betreuung von Kindern

Beschäftigte, die zur Betreuung ihrer Kinder zu Hause bleiben müssen, weil die Kinder wegen einer möglichen Infektion mit dem Corona‐Virus Betreuungseinrichtungen oder Schulen nicht mehr besuchen sollen bzw. weil diese Einrichtungen voll oder teilweise geschlossen wurden, werden nach § 10 Abs. 1 Satz 2 UrlMV bis zu zehn Arbeitstage vom Dienst freigestellt unter vollständigem Verzicht auf die Einarbeitung der versäumten Arbeitszeit, wenn ansonsten eine Betreuung nicht sichergestellt werden kann. Das Gleiche gilt für Arbeitnehmer. Daneben ist es natürlich möglich, für die Kinderbetreuung Gleitzeitregelungen oder Urlaubstage zu nutzen.

Müssen mehrere Kinder betreut werden und sind sie nicht gleichzeitig von einer Schließung betroffen bzw. wenn sich eine Schließung wiederholen sollte, dann ist für diese Kinder eine zusätzliche Freistellung von bis zu 10 Arbeitstagen möglich.

Dem formlosen Antrag auf Freistellung muss ein Nachweis über die Schließung beigefügt werden, soweit diese nicht allgemein bekannt ist. Nachweise und ärztliche Atteste zur Erkrankung von Kindern können ggf. auch nachgereicht werden. Telearbeit hat Vorrang vor der Freistellung. Das heißt: Soweit neben der Kinderbetreuung Telearbeit möglich ist, ist diese wahrzunehmen. In besonderen Ausnahmefällen, wenn der Dienstbetrieb nicht mehr anderweitig sichergestellt werden kann, ist es außerdem erlaubt, das Kind mit zur Dienststelle zu nehmen.

Eine feste Altersgrenze für diese Regelung gibt es nicht, entscheidend ist der tatsächliche Betreuungsbedarf.

Inzwischen gibt es wieder die Möglichkeit, eine Kinderbetreuung über die Mobile Familie e.V. zu organisieren. Bis zu fünf Kinder von Beschäftigten könnten dann in einer festen Gruppe zu gemeinsam vereinbarten Zeiten betreut werden – je nach Nachfrage und soweit die personellen Kapazitäten der Mobilen Familie e.V. hierfür ausreichen. Nehmen Sie bei Bedarf Kontakt auf mit dem Zentralinstitut für Ehe und Familie in der Gesellschaft, damit die Möglichkeiten geprüft werden: corona-kinderbetreuung(at)ku.de

 

Pflegebedürftige Angehörige

Tele- oder Heimarbeit und subsidiär Freistellung vom Dienst (unter Fortzahlung der Bezüge) werden im für Eltern geltenden Umfang auch gewährt, wenn dies zur Betreuung eines pflegebedürftigen Angehörigen zwingend notwendig und die Betreuung nicht anderweitig möglich ist. Die Betreuungsnotwendigkeit muss konkret dargelegt und geprüft werden. Das gilt vor allem, wenn die Angehörigen nicht zu Hause gepflegt werden.

Wie soll ich mich im Krankheitsfall verhalten?

Studierende, Beschäftigte und Gäste der Universität, die typische Symptome der Erkrankung (Fieber, Husten, Atembeschwerden und Kurzatmigkeit) an sich feststellen und sich in den letzten 14 Tagen in einem Bereich mit Erkrankungsfällen aufgehalten haben oder engen Kontakt zu Dritten mit bestätigtem Corona-Befund hatten, sind aufgefordert, sich umgehend krank zu melden, zu Hause zu bleiben und sich mit dem Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst oder ihrem Hausarzt in Verbindung zu setzen. Die Hausärzte haben genaue Anweisungen, wie mit Corona-Verdachtsfällen umzugehen ist. Auch die nach dem Infektionsschutzgesetz bestehenden Meldepflichten gegenüber dem Gesundheitsamt werden durch sie erfüllt.

Unabhängig von der Art des Erregers sollte bei Erkältungssymptomen der Kontakt mit anderen Personen vermieden werden. Erkrankte sollten bis zur vollständigen Genesung zuhause verbleiben und zunächst telefonisch den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst oder den behandelnden Hausarzt oder die behandelnde Hausärztin kontaktieren. Kranke Mitarbeiter helfen sich und anderen nicht dadurch, dass sie krank zur Arbeit kommen.

Was geschieht, wenn bei mir eine Erkrankung mit dem Coronavirus festgestellt wird?

Ansteckende Krankheitserreger wie Masern, Polio, Hepatitis B, Influenza oder das Coronavirus unterliegen nach dem Infektionsschutzgesetz der behördlichen Meldepflicht. Wird bei Ihnen das Coronavirus diagnostiziert, ist der Arzt bzw. die Ärztin verpflichtet dies unverzüglich dem zuständigen Gesundheitsamt mitzuteilen. Dabei müssen auch die persönlichen Daten der/des Erkrankten mitgeteilt werden. Das Gesundheitsamt wiederum verfügt über weitreichende Kompetenzen, die Maßnahmen zur Bekämpfung der Erkrankung – auch im Betrieb des Arbeitgebers – einzuleiten. Auch Verdachtsfälle müssen von den Ärzten den zuständigen Behörden gemeldet werden.

Wird bei einem Beschäftigten oder einem Studierenden der KU eine Infektion mit dem Coronavirus bestätigt, hat er/sie der Universität fernzubleiben. Beschäftigte müssen umgehend Ihre Vorgesetzte oder Ihren Vorgesetzten telefonisch oder per E-Mail informieren. Außerdem informieren Sie bitte umgehend die Personalabteilung (krankmeldung(at)ku.de). Im Interesse der allgemeinen Sicherheit werden Beschäftigte, bei denen eine Corona-Infektion diagnostiziert wurde, dringend darum gebeten, bei der Krankmeldung der Personalabteilung diese Form der Erkrankung anzugeben. Die Personalabteilung ist zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Alle weiteren Maßnahmen (Schließung von Gebäuden, Quarantänemaßnahmen, Feststellung von Kontaktpersonen) werden durch das hierfür zuständige staatliche Gesundheitsamt situationsabhängig verfügt.

6. Prävention

Wie kann ich das Risiko einer Ansteckung minimieren?

Die KU appelliert an alle Studierenden und Beschäftigten, Angelegenheiten, die keinen persönlichen Kontakt erfordern, soweit möglich telefonisch oder per E-Mail zu klären. So lässt sich der Publikumsverkehr auf ein Minimum reduzieren. Alle Universitätsangehörigen werden gebeten, verantwortungsvoll mit der Situation umzugehen und folgende Hygienemaßnahmen zu beachten:

  • Halten Sie Abstand (1 bis 2 Meter) und meiden Sie Kontakt zu offensichtlich erkrankten Personen.

  • Vermeiden Sie Händeschütteln.

  • Achten Sie auf regelmäßiges Händewaschen (30 Sekunden mit Seife).

  • Achten sie auf die Husten- und Nies-Etikette (Niesen in die Ellenbeuge).

  • Vermeiden Sie Kontakt mit Personen, die an Atemwegserkrankungen leiden.

  • Vermeiden Sie große Menschenansammlungen.

  • Waschen Sie vor der Zubereitung und Einnahme von Speisen Ihre Hände gründlich.

Besteht die Gefahr sich über Oberflächen und Gegenstände anzustecken?

Bei Coronaviren, die respiratorische Erkrankungen verursachen können, erfolgt die Übertragung primär über Sekrete des Respirationstraktes (z.B. Speichel). Gelangen diese infektiösen Sekrete an die Hände, die dann beispielsweise das Gesicht berühren, ist es möglich, dass auch auf diese Weise eine Übertragung stattfindet. Deshalb ist gründliches Händewaschen wichtiger Teil der Prävention.

Eine Übertragung über unbelebte Oberflächen ist laut Bundesinstitut für Risikobewertung bisher nicht dokumentiert. Übertragungen über Oberflächen, die kurz zuvor mit Viren kontaminiert wurden z.B. Türklinken, sind allerdings durch Schmierinfektionen denkbar. Aufgrund der relativ geringen Stabilität von Coronaviren in der Umwelt ist dies aber nur in einem kurzen Zeitraum nach der Kontamination wahrscheinlich.

Eine Infektion mit Coronaviren über Oberflächen, die nicht zur direkten Umgebung eines symptomatischen Patienten gehören, wie z.B. importierte Waren, Postsendungen oder Bücher, erscheint daher unwahrscheinlich.

An wen kann ich mich mit weiteren Fragen wenden?

  • Dienstrechtliche Fragen, die hier nicht beantwortet werden, richten Sie bitte an ihre zuständigen Ansprechpartner in der Personalabteilung.
  • Fragen zu Prüfungsangelegenheiten beantworten weiterhin die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Prüfungsamt.
  • Fragen zur Gesundheitsprävention und zu Hygienemaßnahmen richten Sie bitte an das Gesundheitsmanagement der KU: gesundheit(at)ku.de

 

Weitere Telefonnummern (ärztlicher Notfalldienst, Gesundheitsamt…)
  • Gesundheitsamt Ingolstadt: 0841 3051461
  • Gesundheitsamt Eichstätt: 08421 70-0
  • Coronavirus-Hotline: 09131 6808-5101
  • Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117
  • Coronavirus-Hotline: 09131 6808-5101
  • Hotlines des Bundesgesundheitsministeriums: 0800 011 77 22

Wo finde ich weitere Informationen?