Informationen zu Maßnahmen der KU in der Corona-Krise

Um das Auftreten eines Corona-Falls an der Universität bestmöglich zu vermeiden und im Falle eines positiven Befunds das Risiko einer möglichen Ausbreitung zu reduzieren, haben die Hochschulleitung und ein Krisenstab Schutzmaßnahmen für Mitarbeitende und Studierende ausgearbeitet. Die Hinweise zu aktuellen Vorkehrungen am Arbeitsplatz, zu Dienstreisen, zu Lehrveranstaltungen und Prüfungen sowie sonstigen Veranstaltungen sind hier für Sie zusammengetragen. Alle Angehörigen der KU sind angehalten, die Regelungen zu beachten.

Bitte informieren Sie sich regelmäßig über die Entwicklungen und rufen Sie regelmäßig Ihre E-Mails ab.

Die nachfolgende Fragen- und Antwortliste wird entsprechend der aktuellen Lage ergänzt und erweitert.

Stand: 22. Juli 2020


Hygienekonzept der KU (Stand: 16. Juni; PDF zum Download)

1. Allgemeine Situation / Veranstaltungen

Wie ist die aktuelle Situation an der KU?

Die allgemeine Entwicklung wird kritisch und aufmerksam verfolgt. Die KU hat einen Krisenstab eingesetzt. Er beobachtet laufend die aktuelle Lage und legt in enger Abstimmung mit der Hochschulleitung geeignete Maßnahmen fest. Der Krisenstab tauscht sich laufend aus mit den relevanten Einrichtungen und Abteilungen innerhalb der Universität und – wenn nötig – auch mit den zuständigen Behörden und dem Wissenschaftsministerium. Deren Anweisungen werden umgehend umgesetzt.

Finden Lehrveranstaltungen statt?

Das Sommersemester ist grundsätzlich ein digitales Semester – bis 30. September 2020 finden keine Lehrveranstaltungen in Präsenzform statt. Ausnahmen bilden Prüfungen und bestimmte Praxisveranstaltungen bzw. Übungen in Laboren. Alle Lehrenden und Studierenden werden aus diesem Grund dringend gebeten, ihre Planungen darauf abzustimmen.

Wann beginnt das Wintersemester?

An den universitären Fakultäten beginnen die Vorlesungen und Seminare in diesem Jahr in ganz Bayern erst am 2. November und somit etwa zwei Wochen später als in anderen Jahren. Die Vorlesungszeit dauert bis zum 26. Februar 2021, allerdings mit einem Flexibilisierungszeitraum von 14 Tagen – das heißt die Studiengänge und Fakultäten haben die Möglichkeit, mit den Lehrveranstaltungen schon am 12. Februar zu enden.

An den FH-Fakultäten starten die Lehrveranstaltungen am 15. Oktober. Die Vorlesungszeit dauert hier bis zum 05. Februar 2021, mit der Möglichkeit, auf 22. Januar 2021 zu verkürzen.

Für die Neuimmatrikulierten finden vom 20. Oktober bis zum 6. November Orientierungswochen statt. Die Erstsemester werden am 21. Oktober von der Hochschulleitung begrüßt und ins Studium eingeführt. An den FH-Fakultäten finden ab 1. Oktober Einführungsveranstaltungen für Neuimmatrikulierte statt.

Kann man Bücher aus der Bibliothek ausleihen? Von welchen Einschränkungen ist die Universitätsbibliothek betroffen?

Die Universitätsbibliothek ihre Lesesäle wieder geöffnet – wenn auch mit Einschränkungen: Die Zentralbibliothek, die Teilbibliothek Ulmer Hof sowie die Zweigbibliothek Ingolstadt sind montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr für eine begrenzte Anzahl von Nutzerinnen und Nutzern geöffnet. Wie gewohnt können Sie die Lesesäle als Orte fürs Lernen und Forschen nutzen, allerdings nur an gekennzeichneten Arbeitsplätzen. Wegen baulicher Maßnahmen muss die Teilbibliothek Aula zunächst weiterhin geschlossen bleiben. Der Bestand wird wie bisher nach vorheriger Bestellung über die Sonderausleihe in der Zentralbibliothek bereitgestellt. Die Teilbibliothek am Hofgarten öffnet nach Vereinbarung.

Die Nutzung der Lesesäle ist derzeit den Angehörigen der KU vorbehalten. Bitte bringen Sie Ihren Nutzerausweis bzw Ihre KU.Card mit und melden Sie sich am Schalter an. Aufgrund der Hygienevorschriften, die Mindestabstände erfordern, kann sich nur eine bestimmte Anzahl von Nutzerinnen und Nutzern gleichzeitig in den Lesesälen aufhalten: in der Zentralbibliothek 41 (inklusive Arbeitende in den Lesekabinen), im Ulmer Hof 18 und in der Zweigbibliothek Ingolstadt 21. Bitte haben Sie Verständnis, dass Sie gelegentlich mit Wartezeiten rechnen müssen.

Bei der Nutzung der Bibliothek sind die Hygienevorschriften der KU zu beachten, insbesondere die „allgemeinen Maßnahmen zum Infektionsschutz“ (Mindestabstände, Händehygiene, Nies- und Hust-Etikette, Betretungsverbot für erkrankte Personen).

Da nicht an allen Stellen innerhalb der Lesesäle der Mindestabstand von 1,5 Metern gewährleistet werden kann, ist bei allen Bewegungen im Lesesaal ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Am Arbeitsplatz selbst kann darauf verzichtet werden.

Weitere Informationen zu Ausleihe, Leihfristen und Fernleihe unter www.ku.de/bibliothek

Welche Einrichtungen/Angebote am Campus sind derzeit eingeschränkt?

Derzeit arbeiten viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KU vom Homeoffice, alle Serviceeinrichtungen wie Studierendenbüro, Prüfungsamt oder Studierendenberatung können nur noch telefonisch oder per E-Mail kontaktiert werden. Daher hat sich die Hochschulleitung entschieden, aus Sicherheitsgründen die meisten Gebäude der Universität in Eichstätt und Ingolstadt auch tagsüber geschlossen zu halten. Ausnahmen gibt es bei jenen Gebäuden, die noch von vielen Beschäftigten frequentiert werden. Besucherinnen und Besucher bzw. Lieferanten werden gebeten, sich vorher telefonisch anzumelden. Die zentrale Pforte in Eichstätt (Ostenstraße 28a) ist weiterhin besetzt.

Studierendenbüro, Prüfungsamt, Studierenden- und Karriereberatung haben ihren Parteiverkehr eingestellt. Die Beratung findet telefonisch oder über Online-Plattformen statt. In Ausnahmefällen können ggf. Einzeltermine vereinbart werden.

Das Sportzentrum bleibt bis auf weiteres geschlossen. Ausgenommen davon ist die Universitätssportanlage am Seidlkreuz. Sie ist für sportpraktische Lehrveranstaltungen und Prüfungsvorbereitungskurse geöffnet. Für die Öffentlichkeit ist die Außensportanlage zudem werktags von 7:00 bis 9:30 Uhr geöffnet. Bei der Benutzung der Anlage gelten die am 29. Mai 2020 im „Rahmenhygienekonzept Sport“ des BayMBl veröffentlichten Auflagen, insbesondere der unter 3. und 4. genannten Umsetzung der Schutzmaßnahmen vor Betreten der Sportanlage und beim Outdoorsportbetrieb. Die Regelungen sind am Eingang der Anlage ausgehängt. Während der Öffnungszeiten überwacht ein Sportwart die ordnungsgemäße Nutzung der Anlage.

Das Jura Museum auf der Willibaldsburg ist für Besucherinnen und Besucher geöffnet (Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 9 bis 18 Uhr). Während des Aufenthalts muss man eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Um Risiken für Gäste und Personal zu minimieren, können vorerst keine museumspädagogischen Angebote wie Führungen oder Workshops angeboten werden.

Alle PC-Pools der KU sind geschlossen.

Die Mensa am Campus Eichstätt und die Mensa am Campus Ingolstadt bieten Mittagessen an. Vor dem Besuch der Mensa in Eichstätt ist eine Platzreservierung per Internet erforderlich. Um im Falle eines Infektionsfalls mögliche Kontaktpersonen feststellen zu können, müssen Gäste der Mensa beim Verzehr des Mittagessens vor Ort ihren Namen und ihre Telefonnummer angeben. Es dürfen nur die gekennzeichneten Sitzplätze genutzt werden. Bei allen Bewegungen innerhalb des Speisesaals ist ein Mund-Nase-Schutz zu tragen. Bitte beachten Sie immer die Abstands- und Hygieneregel.

Die Hausdruckerei ist eingeschränkt geöffnet, steht aber bei Bedarf vollumfänglich auch für das Drucken von Abschlussarbeiten zur Verfügung. Im Foyer der Zentralbibliothek (Universitätsallee) steht eine Druckerstation auch Studierenden zur Verfügung. Diese kann wie üblich mit der KU-Card genutzt werden. Das Aufladen der KU-Card ist möglich im Foyer der Mensa.

Finden öffentliche Veranstaltungen an der KU statt?

Bis 30.09.2020 finden an der KU grundsätzlich keine Veranstaltungen interner wie externer Veranstalter statt. Hiervon unberührt bleiben interne dienstlich veranlasste Zusammenkünfte wie z.B. Gremiensitzungen oder Besprechungen. Hierbei sind die allgemeinen Hygienemaßnahmen zu beachten. Wenn möglich sollen Gremiensitzungen als Webkonferenzen durchgeführt werden.

Über die technischen Möglichkeiten informiert das Rechenzentrum unter https://www.ku.de/rechenzentrum/it-services/a-z/dfnconf/

Wie werden die Lehrveranstaltungen im Wintersemester ablaufen?

Das Wintersemester wird ein hybrides Semester sein, in dem sowohl virtuelle Lehrveranstaltungen, solche in Präsenzform und in kombinierter Form stattfinden.

Unter dem Vorbehalt, dass sich die Lage bis zum Wintersemester nicht deutlich ändert, wird die Lehre an der KU ab November folgendermaßen organisiert sein:

Größere Lehrveranstaltungen (Vorlesungen bzw. Seminare mit größeren Teilnehmerzahlen) werden weiterhin online durchgeführt. Die Rückkehr in den gewohnten Präsenzmodus ist bei Veranstaltungen mit mehr als 30 Teilnehmern aufgrund begrenzter Raumkapazitäten nicht möglich.

Kleinere Lehrveranstaltungen mit maximal 30 Teilnehmern können von den Studiengängen bzw. Dozierenden flexibel geplant werden. Das bedeutet: Die Seminare können entweder weiterhin als Online-Veranstaltungen stattfinden, komplett in Präsenzlehre durchgeführt oder in einer Mischform (z.B. Präsenz und Online mit zwei Gruppen im wöchentlichen Wechsel – oder Phasen in Präsenzform und andere Teile virtuell) angelegt werden. Die Detailplanung nehmen die Fakultäten und Studiengänge in den nächsten Wochen in Abstimmung mit der Hochschulverwaltung vor.

Weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass es ab Herbst wieder zu einer Verschärfung der Infektionslage kommt, werden die Dozentinnen und Dozenten gebeten, dass sie auch kleinere Veranstaltungen so flexibel planen, dass ein ggf. erzwungener Wechsel zurück zu rein digitalen Formaten möglich ist.

2. Informationen für Studierende

2.1 Prüfungen und Abschlussarbeiten

Wo finde ich Informationen rund um die Regelungen zu Prüfungen und Abschlussarbeiten in der Corona-Zeit?

Auf der Homepage des Prüfungsamtes findet sich eine laufend aktualisierte Infoseite zu diesem Themenbereich.

2.2 Erreichbarkeit von Serviceeinrichtungen und Dozierenden

Wie sind das Prüfungsamt, das Studierendenbüro und die Studierendenberatung erreichbar?

Studierendenbüro, Prüfungsamt sowie Studierenden- und Karriereberatung haben ihren Parteiverkehr eingestellt. Die Beratung findet telefonisch oder per Mail statt.

Wie ist derzeit die Psychologisch-Psychotherapeutische Beratungsstelle erreichbar?

Auch in der aktuellen Situation ist unsere Psychologisch-Psychotherapeutischen Beratungsstelle weiterhin für die Studierenden der KU zu erreichen – ab sofort auch per Onlineberatung. Die Beratungsstelle bietet auf Wunsch psychologische Gespräche per Videochat an. Kontaktinformationen finden Sie unter www.werkswelt.de/ppb

Finden Sprechstunden der Lehrenden statt?

Bis auf Weiteres werden Sprechstunden für Studierende dürfen ausschließlich telefonisch oder über Webkonferenztools abgehalten oder durch Beratung per E-Mail ersetzt werden.

2.3 Informationen zum Thema Studium im Ausland

Was müssen Studierende der KU beachten, die sich momentan für einen Studienaufenthalt oder Praktikumsaufenthalt im Ausland befinden?

Von den Reisewarnungen des Auswärtigen Amts (https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/covid-19/2296762) sind auch Auslandsaufenthalte zu Studien- oder Praktikumszwecken betroffen. Das Präsidium der KU empfiehlt allen Studierenden der KU, die sich momentan zu einem Studien- oder Praktikumsaufenthalt im Ausland befinden, der Reisewarnung umgehend Folge zu leisten und nach Deutschland zurückzukehren.

Bitte informieren Sie vor Abreise sowohl Ihre Gastinstitution als auch das International Office der KU (für Studienaufenthalte im Ausland outgoing(at)ku.de, für Praktikumsaufenthalte praktika-international(at)ku.de). 

Wichtig: Wenn Sie einen Doppelabschluss-Studiengang studieren und/oder der Auslandsaufenthalt obligatorischer Bestandteil Ihres Studiums ist, bitten wir Sie nachdrücklich, Ihre Abreise im Detail mit Ihren Studiengangsverantwortlichen an der KU und an der Gastinstitution zu besprechen, sodass sichergestellt ist, dass Ihr Studienverlauf durch eine Abreise nicht gefährdet wird. Ein Abbruch des Auslandsaufenthalts bedeutet in der jetzigen  Situation nicht automatisch einen Abbruch des Studiums. Umso wichtiger ist die direkte Kommunikation mit den Studiengangsverantwortlichen. Im Falle von entgangenen Credits werden sich die Prüfungsausschüsse um Ersatzmöglichkeiten bemühen.

Für diejenigen, die durch Erasmus+ gefördert werden, gilt Folgendes:
Mittlerweile sind in sämtlichen Erasmus+-Programmländern bereits viele Bildungseinrichtungen geschlossen und Präsenzveranstaltungen untersagt worden. Unabhängig davon, ob es an Ihrer Gasthochschule im kommenden Semester einen Notbetrieb geben wird oder Kurse online stattfinden werden, hat jeder im Erasmus+-Programm geförderte Studierende der KU, der sein Auslandssemester vorzeitig abbrechen und nach Hause reisen möchte, die Möglichkeit, dies zu tun ohne eine Rückzahlung bisher erhaltener Erasmus+ Fördermittel befürchten zu müssen.

Bitte sprechen Sie Ihre Entscheidung aber unbedingt mit Ihrer Gasthochschule ab und informieren Sie sowohl das örtliche International Office als auch das International Office der KU vor Ihrer Abreise nach Deutschland über Ihre Entscheidung. Bewahren Sie bitte sämtliche Belege von rückreisebedingten Ausgaben auf und benachrichtigen Sie uns, sobald Sie es nach Hause geschafft haben, damit wir wissen, dass Sie wohlbehalten in Deutschland angekommen sind.

Für eine abschließende Bearbeitung Ihrer Erasmus+-Förderung und mögliche Erstattung entstandener Mehrausgaben benötigen wir Nachweise in Form von Quittungen und Rechnungen. Diesbezüglich kommen wir in den kommenden Monaten nochmal auf Sie zu.

Für alle PROMOS-Geförderten gilt, dass außerordentliche Rückreisen nach Deutschland bzw. Ausgaben für die Rückreise (Fahrt/Flug) aus allen Ländern der Welt nach Deutschland aufgrund von COVID-19 grundsätzlich zuwendungsfähig sind. Wenn eine Mobilitätspauschale oder ein Mobilitätsstipendium geltend gemacht werden darf, können ausnahmsweise alternativ (d.h. die Mobilitätspauschale/ das Mobilitätsstipendium entfällt) die tatsächlichen Mobilitätsausgaben nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit insgesamt geltend gemacht werden, sofern die tatsächlichen Ausgaben für Hin- und Rückreise die Mobilitätspauschale/ das Mobilitätsstipendium tatsächlich überschreiten.

Die gesamten Ausgaben müssen im Einzelnen dargestellt werden und unter Vorlage von Belegen nachgewiesen werden können. Bitte wenden Sie sich bzgl. des weiteren Vorgehens an das International Office.

Studierende der KU, die aus Risikogebieten zurückreisen, werden aufgefordert, die KU während der Inkubationszeit von 14 Tagen nach ihrer Rückkehr nicht zu besuchen. Diese Zeit wird nicht als Fehlzeit angerechnet. Studentische Verpflichtungen können von zu Hause erbracht werden.

Welche Folgen hat es, wenn Studierende einen verpflichtenden Auslandsaufenthalt (z.B. Double-Degree-Programm) nicht antreten können?

Bitte wenden Sie sich an das International Office der KU (outgoing(at)ku.de) um Ihren Einzelfall zu besprechen und eine Lösung zu finden.

Was müssen Studierende der KU beachten, die einen Auslandsaufenthalt im Wintersemester 2020/2021 geplant haben?

Bei der Einschätzung, ob Ihr Auslandsaufenthalt wie geplant stattfinden kann, müssen folgende Punkte beachtet werden:

  • Zusätzlich bestehen in den meisten Ländern zum Teil sehr drastische Einreisebeschränkungen.

  • Die Partneruniversitäten in den verschiedenen Ländern reagieren auf unterschiedliche Weise auf die Pandemie. Während einige wenige die Mobilitäten für das kommende Wintersemester bereits abgesagt haben, bieten andere Universitäten Online-Alternativen an oder planen bisher ein ‚ganz normales‘ Wintersemester. Auch die Partneruniversitäten sind letztendlich von den politischen Entscheidungen in ihrem Land abhängig.

Das International Office (IO) der KU steht mit den Partneruniversitäten, an welchen Sie Ihren Auslandsaufenthalt planen, in ständigem Kontakt. Sobald wir mehr Informationen darüber erhalten, ob von Seiten der Gastuniversität bereits Aussagen zum Verlauf des Wintersemesters getroffen werden können, geben wir diese umgehend an Sie weiter.

Zum jetzigen Zeitpunkt raten wir Ihnen, in keinerlei finanzielle Vorleistung (z.B. Flugtickets, Kautionen, etc.) zu gehen.

Weiterhin raten wir Ihnen, sich eigenständig über bestehende Ausgangs- und Einreisebeschränkungen sowie Quarantänebestimmungen in Ihrem Gastland zu informieren. Dafür sind die Seiten des Auswärtigen Amtes immer ein guter Startpunkt: www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/deutsche-auslandsvertretungen

Uns ist bewusst, dass dieser Mangel an Planungssicherheit, der nicht zuletzt den stets sehr kurzfristig geschlossenen politischen Entscheidungen in den meisten Ländern geschuldet ist, für Sie sehr frustrierend ist und für eine große Unsicherheit sorgt.

Wenn Sie von sich aus angesichts der oben genannten Punkte in Erwägung ziehen, Ihren Studienaufenthalt im Ausland selbst abzusagen oder zu verschieben, bitten wir Sie, sich umgehend an das International Office zu wenden (outgoing(at)ku.de). Bei Fragen oder Zweifeln zu Ihrem geplanten Praktikumsaufenthalt im Ausland bitten wir Sie ebenfalls, sich an das International Office (praktika-international(at)ku.de) zu wenden. Wir werden auf jeden Fall versuchen, gemeinsam mit Ihnen eine Lösung zu finden. Auch bei allen anderen Fragen, wie zum Beispiel zur Förderung Ihres Auslandsaufenthalts (Erasmus+, PROMOS, KU IntAid, etc.)können Sie sich jederzeit an uns wenden.

Insbesondere bei verpflichtenden Auslandsaufenthalten oder Doppelabschlussstudiengängen bitten wir Sie jedoch zusätzlich dringend, sich vor einer solchen Entscheidung mit Ihren Studiengangsverantwortlichen darüber auszutauschen, welche Auswirkungen eine Absage des Auslandsaufenthalts auf ihren weiteren Studienverlauf hat und welche Alternativen in Frage kommen.

Was müssen internationale Studierende beachten, die im Wintersemester 2020/2021 an der KU studieren möchten?

Der Vorlesungsbeginn ist auf den 2. November 2020 verschoben worden. Bitte beachten Sie, dass sich in Abhängigkeit von Ihrem Herkunftsland unterschiedliche Einreisebeschränkungen ergeben. Konsultieren Sie hierfür die Seiten des Bundesinnenministeriums (https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/faqs/DE/themen/bevoelkerungsschutz/coronavirus/coronavirus-faqs.html#doc13738352bodyText3) sowie der deutschen Bundespolizei (https://www.bundespolizei.de/Web/DE/04Aktuelles/01Meldungen/2020/03/200317_faq.html) Bitte wenden Sie sich jederzeit mit jeglichen Fragen zum Ablauf des Wintersemesters an das International Office. Internationale Austauschstudierende kontaktieren bitte incoming(at)ku.de, internationale auf Abschluss Studierende welcome(at)ku.de.

Was müssen internationale Studierende beachten, die im Wintersemester 2020/21 an der KU studieren möchten?

Der Vorlesungsbeginn ist auf den 2. November 2020 verschoben worden. Bitte beachten Sie, dass sich in Abhängigkeit von Ihrem Herkunftsland unterschiedliche Einreisebeschränkungen ergeben. Konsultieren Sie hierfür die Seiten des Bundesinnenministeriums (https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/faqs/DE/themen/bevoelkerungsschutz/coronavirus/coronavirus-faqs.html#doc13738352bodyText3) sowie der deutschen Bundespolizei (https://www.bundespolizei.de/Web/DE/04Aktuelles/01Meldungen/2020/03/200317_faq.html) Bitte wenden Sie sich jederzeit mit jeglichen Fragen zum Ablauf des Wintersemesters an das International Office. Internationale Austauschstudierende kontaktieren bitte incoming(at)ku.de, internationale auf Abschluss Studierende welcome(at)ku.de.

3. Informationen für Lehrende

Welche Regelungen für Prüfungen sind zu beachten?

Informationen dazu finden sich unter "Prüfungen"

Welche Möglichkeiten gibt es, um Lehrveranstaltungen online durchzuführen?

Unter der Leitung des Vizepräsidenten für Studium und Lehre, Prof. Eham, wurde eine Taskforce "Digitale Lehre" eingerichtet. Die Taskforce hält über die eigens benannten Ansprechpartner/-innen engen Kontakt mit den Fakultäten. Auf der Homepage zur Digitalen Lehre haben wir mit Unterstützung vieler Kolleginnen und Kollegen umfangreiche Informationen und Angebote für Sie zusammengestellt. Bitte beachten Sie besonders die dort verlinkte PDF-Handreichung die Möglichkeiten aufzeigt, wie Lehrveranstaltungen technisch und strukturell über digitale Wege angeboten werden können.

Sprechstunde für Lehrende der KU: Digitale Lehre

Von der Videoproduktion für Online-Vorlesungen über das soziale Lesen von Online-Texten bis hin zur Diskussion im Online-Seminar – Werkzeuge und Methoden virtueller Lehre sind das Thema dieser Sprechstunde. Jeden Dienstag von 13.00 bis 14.00 Uhr bieten Anja Schorr, Wolfgang Link und Thomas Sporer eine Online-Sprechstunde zu mediendidaktischen und -technischen Fragen an und unterstützen beim Austausch guter Praxis. Die Online-Sprechstunden findet über einen Zoom-Raum statt: kuei.zoom.us/j/578573341 Um sich anzumelden und uns vorab Ihre Fragen mitzuteilen, nutzen Sie bitte das Forum auf der Weiterbildungs-Plattform der KU:  weiterbildung.ku.de/goto.php

Finden Sprechstunden für Studierende statt?

Bis auf Weiteres werden Sprechstunden für Studierende dürfen ausschließlich telefonisch oder über Webkonferenztools abgehalten oder durch Beratung per E-Mail ersetzt werden.

Verschiebt sich die Notenbekanntgabe durch die Dozenten?

Für bereits absolvierte Prüfungen verschiebt sich die Noteneintragung nicht. Müssen kommende Prüfungen verschoben werden, werden die Dozierenden angehalten, eine Korrektur und Bewertung schnellstmöglich vorzunehmen.

Wie wirkt sich die aktuelle Situation auf die Höchstbefristungsgrenzen für wissenschaftliches und künstlerisches Personal aus?

Aufgrund der aktuellen Ausnahmesituation soll das Wissenschaftszeitvertragsgesetz um eine zeitlich begrenzte Übergangsregelung ergänzt werden: Die Höchstbefristungsgrenzen für das wissenschaftliche und künstlerische Personal, das sich in seiner Qualifizierungsphase befindet, wird nach einer Mitteilung des Bundeswissenschaftsministeriums vom 8.4.2020 um die Zeit pandemiebedingter Einschränkungen des Hochschul- und Wissenschaftsbetriebs verlängert. Beschäftigungsverhältnisse zur Qualifizierung (Promotion oder Habilitation), die zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. September 2020 bestehen, können bei Umsetzung dieser gesetzlichen Übergangsregelung zusätzlich um sechs Monate verlängert werden. Dies gilt dann selbstverständlich auch für den wissenschaftlichen Nachwuchs der KU. Voraussetzung für eine Verlängerung des Dienstvertrags ist allerdings ein entsprechender Antrag durch den Vorgesetzten. Außerdem muss diese Stelle auch im zusätzlich gewährten Zeitraum als Planstelle bzw. als mittelfinanzierte Stelle zur Verfügung stehen.

4. Informationen für alle Beschäftigten

Sind Dienstreisen sind möglich?

  • Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KU werden angesichts der nach wie vor gegebenen Ansteckungsgefahren gebeten, für alle Dienst-, Fortbildungs- und Forschungsreisen genau zu prüfen, ob diese zum jetzigen Zeitpunkt zwingend notwendig sind.

  • Reisen in Länder, für die eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts besteht, werden bis auf Weiteres nicht genehmigt. Darüber hinaus muss seitens des oder der Reisenden vor Antragstellung geprüft werden, ob eine häusliche Quarantäne zum Beispiel nach Grenzübertritten anfällt. In diesem Fall kann die Reise nicht genehmigt werden.

  • Die Mitarbeitenden der KU sind verpflichtet, sich vor der Beantragung der Reisegenehmigung über die am Zielort der Reise und auf dem Weg dorthin geltenden Hygienevorgaben selbstständig zu informieren. Mit dem üblichen Antrag auf Genehmigung einer Reise muss der oder die  Antragsteller/-in schriftlich bestätigen, dass er oder sie sich diesbezüglich informiert hat und die entsprechenden Vorgaben einhalten kann.

Werden bereits verauslagte Reisekosten bei Nichtantreten einer Dienstreise erstattet?

Wenn Sie eine Dienstreise wegen des Corona-Virus nicht antreten können oder dürfen, können die entstehenden und zu verauslagenden Stornogebühren über dieselben Budgets (bspw. Ihr individuelles Forschungsreisebudget) erstattet werden, die auch für die Finanzierung der Dienst-, Fort- oder Forschungsreise vorgesehen waren. Bitte wenden Sie sich bei Fragen an die Personalabteilung.

Für Beschäftigte, deren Auslandsaufenthalt über Erasmus+ gefördert wird, gilt die Force-Majeure-Regelung: Sollten sich Personen in betroffenen Regionen mit Unterstützung des Erasmus+ Programms befinden, sind im Falle von Änderungen der Reisepläne anfallende und bereits angefallene Kosten als „force majeure“ voll erstattungsfähig. Als betroffene Regionen gelten Gebiete, die von der jeweiligen nationalen Behörde als solche deklariert werden. Bitte wenden Sie sich bzgl. des weiteren Vorgehens an das International Office der KU: welcome(at)ku.de

Ich erwarte Gäste aus dem Ausland – was ist zu beachten?

Bitte prüfen Sie für jeden Einzelfall genau, ob Sie Ihr internationaler Gast die KU nicht in einem Folgesemester besuchen kann.

Personen, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Gebiet aufgehalten haben, das vom Robert-Koch-Institut als Corona-Risikogebiet eingestuft wird, dürfen laut einer Anordnung des Wissenschaftsministeriums innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen nach Verlassen dieses Gebiets die Gebäude der Universität nicht betreten. Dies gilt, wenn das besuchte Gebiet zum Zeitpunkt des Aufenthalts als Risikogebiet ausgewiesen war oder innerhalb von 14 Tagen nach der Rückkehr aus diesem Gebiet als Risikogebiet ausgewiesen worden ist. 

Sollten die Gäste, die ihre Reise nicht antreten können, aus Mitteln des Gastprofessorenprogramm gefördert werden, bleibt die Förderzusage für das laufende Kalenderjahr bestehen. Der Besuch kann somit zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Bitte wenden Sie sich bei weiteren Fragen an das International Office der KU: welcome(at)ku.de

Was ist zu tun, wenn ich aus einem Corona-Risikogebiet zurückkehre?

Beschäftigte der KU, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Gebiet aufgehalten haben, das vom Robert-Koch-Institut als Corona-Risikogebiet eingestuft wird, dürfen laut einer Anordnung des Wissenschaftsministeriums innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen nach Verlassen dieses Gebiets die Gebäude der Universität nicht betreten. Dies gilt, wenn das besuchte Gebiet zum Zeitpunkt des Aufenthalts als Risikogebiet ausgewiesen war oder innerhalb von 14 Tagen nach der Rückkehr aus diesem Gebiet als Risikogebiet ausgewiesen worden ist.

Welche Regelungen zum Home-Office gelten?

Auf den Webseiten des Rechenzentrums finden Sie Erläuterungen, wie Sie Ihren privaten PC-Arbeitsplatz technisch für die Telearbeit einrichten können (VPN-Client, Zugriff auf Server, Telefonumleitung).

 Merkblatt der Personalabteilung zur vorübergehenden Tätigkeit im Homeoffice

 

Beschäftigte des wissenschaftlichen Personals

Professorinnen und Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können ohne gesonderte schriftliche Festlegungen ihre Tätigkeiten im Homeoffice ausüben.

Mitarbeiterbesprechungen sollen bevorzugt auf elektronischem Wege durchgeführt werden. Sprechstunden für Studierende dürfen ausschließlich telefonisch oder über Webkonferenztools abgehalten oder durch Beratung per E-Mail ersetzt werden.

Das Universitätsrechenzentrum stellt für solche virtuellen Besprechungen Online-Konferenztools zur Verfügung: https://www.ku.de/rechenzentrum/it-services/a-z/dfnconf/

Bitte geben Sie auf den Webseiten Ihres Lehrstuhls/Ihrer Einrichtung bekannt, wie Sie für Kolleginnen und Kollegen sowie Studierende erreichbar sind.

 

Beschäftigte des wissenschaftsunterstützenden Personals

Tätigkeiten, die ohne wesentliche Einschränkungen im Homeoffice ausgeführt werden können, können in Absprache mit den direkten Fachvorgesetzten in Telearbeit erbracht werden. Dies gilt nicht nur für Beschäftigte, die betreuungsbedürftige Kinder zuhause haben, sondern für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihre Aufgaben nicht zwingend komplett am Campus verrichten müssen oder nur dort verrichten können.

Wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab sofort in Telearbeit tätig sind genügt es, wenn der/die Vorgesetzte dies bei der Personalabteilung anzeigt. Dazu bitte eine E-Mail und die Angabe der Namen der betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter senden an andreas.sandner(at)ku.de.

Eine weitere Genehmigung ist für die Wahrnehmung von Telearbeit nicht notwendig. Die in der Dienstvereinbarung zu Telearbeit genannten Vorgaben zu Datenschutz, Datensicherheit, Arbeitsschutz und Zutrittsrecht zum häuslichen Arbeitsplatz gelten auch in diesem Ausnahmefall. Bitte nutzen Sie für die Übermittlung von Daten ausschließlich Ihre dienstliche E-Mail-Adresse. Dienstliche Dokumente vernichten Sie bitte ausschließlich an der Dienststelle. Die Arbeitszeiten im Homeoffice werden über die Funktion „Buchungskorrekturantrag“ in ZEUS dokumentiert. Anders als es die Dienstvereinbarung zu Telearbeit an der KU vorsieht, kann in dieser besonderen Situation bis zu 100 Prozent der Tätigkeit im Homeoffice ausübt werden.

Alle Vorgesetzten werden gebeten mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu prüfen, inwiefern die bevorstehende Zeit dazu genutzt werden kann, Überstunden abzubauen. Davon sollte auch Gebrauch gemacht werden in Anbetracht der zu erwartenden Mehrbelastung in der Zeit nach der Corona-Pandemie. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, bei denen Aufgaben aufgrund des reduzierten Dienstbetriebs wegfallen, sollen ihre Arbeitszeit vollständig oder teilweise reduzieren: mittels Ausgleich des Kontos von bereits geleisteter Mehrarbeit („Überstunden abbauen“), über Minusstunden (das Arbeitszeitkonto geht ins Minus), über Erholungsurlaub oder – wenn gewünscht – über Dienstbefreiung ohne Entgeltfortzahlung. Minusstunden können anschließend über einen großzügigen Zeitraum ausgeglichen werden. Die Vorgaben zur Präsenszeit, geregelt in Punkt 3.5 der Dienstvereinbarung zur Gleitenden Arbeitszeit wird hierfür bis auf Weiteres außer Kraft gesetzt.

Beschäftigte werden für die Betreuung ihrer Kinder aufgrund der Schließung der Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten bis zu zehn Arbeitstage vom Dienst freigestellt unter vollständigem Verzicht auf die Einarbeitung der versäumten Arbeitszeit, wenn ansonsten eine Betreuung nicht sichergestellt werden und nicht im Homeoffice gearbeitet werden kann.

Wie lassen sich Videokonferenzen einrichten?

Alle Beschäftigten und alle Studierenden können sich einen Account bei „Zoom“ einrichten und ihren persönlichen virtuellen „Meetingroom“ für Besprechungen nutzen. Dabei können auch Teilnehmer eingeladen werden, die keine Lizenz für „Zoom“ haben. Weil das System auch Konferenzen mit einer großen Anzahl an Nutzern zulässt, eignet sich das Tool auch für Seminare und Vorlesungen. Hierzu erhalten die Dozentinnen und Dozenten Hinweise und Hilfestellungen von der Taskforce Digitale Lehre.

„Zoom“ gilt als Cloud-Webkonferenz-Anbieter mit besonderem Fokus auf Datenschutzaspekte. Für europäische Nutzer werden Server in Frankfurt und Amsterdam genutzt. Vorsichtshalber sollen trotzdem keine sensiblen Informationen übertragen werden, bis alle Aspekte vollständig datenschutzrechtlich geprüft sind. Auch ist vor Aufzeichnungen ggf. das Einverständnis der Teilnehmer einzuholen. Allen Nutzer sollten wissen, dass Informationen zu den Meetings (Startzeit, Organisator, Länge, Anzahl Teilnehmer etc. – nicht aber die Inhalte) für die Zoom-Administratoren des URZ einsehbar sind, was u.a. für den Support und spätere Lizenzentscheidungen erforderlich ist.

So richten Sie Ihren Zugang zu „Zoom“ ein:

  1. Registrieren Sie sich unter kuei.zoom.us mit Ihrer personalisierten KU-Mailadresse <Vorname>.<Nachname>@ku.de, z.B. Max.Mustermann(at)ku.de (nicht zuvXYZ(at)ku.de oder ähnlich). Sie erhalten eine Mail mit einem Bestätigungslink.

  2. Klicken Sie den Link an, um Ihre Registrierung bei Zoom abzuschließen. Derzeit muss jeder Nutzer ein eigenes Passwort erstellen. In Zukunft soll ein direkter Login mit den KU-Zugangsdaten möglich sein. 

 

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass Sie weiterhin auch die vom Deutschen Forschungsnetzwerk zur Verfügung gestellte Plattform „DFNconf“ nutzen können:

www.conf.dfn.de/dfnconf-und-covid-19/

Ggf. müssen Sie dabei auf andere Tageszeiten ausweichen, wenn das Angebot stabiler ist. Weitere Informationen zu den Webkonferenz-Anwendungen finden Sie unter
www.ku.de/rechenzentrum/it-services/lehre-und-lernen/webkonferenzen/

KU-spezifische Anleitungen werden vom URZ unter
www.ku.de/rechenzentrum/mitinfos/hinweise-zur-it-nutzung-im-home-office/
bereitgestellt. Ebenso stellt die Hochschulkommunikation ein Videotutorial im Youtube-Kanal der KU bereit:

www.youtube.com/unieichstaett

Weitere Anleitungen und Tutorials finden Sie außerdem unter 

support.zoom.us/hc/de

Sprechstunde für KU-Angehörige: Digitale Zusammenarbeit
Von der Videokonferenz über individuelles Wissensmanagement bis hin zur kollaborativen Textproduktion – Werkzeuge und Methoden digitaler Zusammenarbeit kommen in dieser Sprechstunde zur Sprache. Das Team von KU.impact zeigt Ihnen, mit welchen Werkzeugen und Methoden Sie virtuell zusammenarbeiten können. Und es unterstützt Sie dabei Erfahrungen mit der verteilten Zusammenarbeit auszutauschen. Jeden Donnerstag von 13.00 bis 14.00 Uhr bieten Dr. Tanja Kohn, Dr. Jennifer Dobschenzki und Thomas Sporer eine Online-Sprechstunde mit Fragen zur digitalen Zusammenarbeit an und unterstützen beim Austausch guter Praxis. Die Online-Sprechstunden findet über einen Zoom-Raum statt: kuei.zoom.us/j/247152940 Um sich anzumelden und uns vorab Ihre Fragen mitzuteilen, nutzen Sie bitte das Forum auf der Weiterbildungs-Plattform der KU:  weiterbildung.ku.de/goto.php

Was muss ich tun, wenn ich vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt werde?

Werden Beschäftigte durch Anordnung des Gesundheitsamtes im Inland gemäß § 30 „Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen“ (lfSG) unter Quarantäne gestellt und können deshalb nicht zur Arbeit erscheinen, ist wie folgt zu verfahren: 

Beamtinnen und Beamte werden nach § 10 Abs. 1 Satz 2 „Bayerische Urlaubs- und Mutterschutzverordnung“ (UrlMV) vom Dienst freigestellt, und zwar unter vollständigem Verzicht auf die Einarbeitung der versäumten Arbeitszeit. Das Gleiche gilt für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Für die Freistellung nehmen Sie bitte formlos per E-Mail Kontakt zu dem für Sie zuständigen Personalabteilungsreferat auf. Natürlich können Sie über Ihren jeweiligen unmittelbaren Fachvorgesetzten die Möglichkeit eröffnen, in Telearbeit Ihre Arbeitskraft einzubringen. Auch hierbei bitten wir Sie für die Abwicklung um Kontaktaufnahme zu dem für Sie zuständigen Personalreferat.

Welche Regelungen gelten für die Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen?

Betreuung von Kindern

Beschäftigte, die zur Betreuung ihrer Kinder zu Hause bleiben müssen, weil die Kinder wegen einer möglichen Infektion mit dem Corona‐Virus Betreuungseinrichtungen oder Schulen nicht mehr besuchen sollen bzw. weil diese Einrichtungen voll oder teilweise geschlossen wurden, werden nach § 10 Abs. 1 Satz 2 UrlMV bis zu zehn Arbeitstage vom Dienst freigestellt unter vollständigem Verzicht auf die Einarbeitung der versäumten Arbeitszeit, wenn ansonsten eine Betreuung nicht sichergestellt werden kann. Das Gleiche gilt für Arbeitnehmer. Daneben ist es natürlich möglich, für die Kinderbetreuung Gleitzeitregelungen oder Urlaubstage zu nutzen.

Müssen mehrere Kinder betreut werden und sind sie nicht gleichzeitig von einer Schließung betroffen bzw. wenn sich eine Schließung wiederholen sollte, dann ist für diese Kinder eine zusätzliche Freistellung von bis zu 10 Arbeitstagen möglich.

Dem formlosen Antrag auf Freistellung muss ein Nachweis über die Schließung beigefügt werden, soweit diese nicht allgemein bekannt ist. Nachweise und ärztliche Atteste zur Erkrankung von Kindern können ggf. auch nachgereicht werden. Telearbeit hat Vorrang vor der Freistellung. Das heißt: Soweit neben der Kinderbetreuung Telearbeit möglich ist, ist diese wahrzunehmen. In besonderen Ausnahmefällen, wenn der Dienstbetrieb nicht mehr anderweitig sichergestellt werden kann, ist es außerdem erlaubt, das Kind mit zur Dienststelle zu nehmen.

Eine feste Altersgrenze für diese Regelung gibt es nicht, entscheidend ist der tatsächliche Betreuungsbedarf.

Inzwischen gibt es wieder die Möglichkeit, eine Kinderbetreuung über die Mobile Familie e.V. zu organisieren. Bis zu fünf Kinder von Beschäftigten könnten dann in einer festen Gruppe zu gemeinsam vereinbarten Zeiten betreut werden – je nach Nachfrage und soweit die personellen Kapazitäten der Mobilen Familie e.V. hierfür ausreichen. Nehmen Sie bei Bedarf Kontakt auf mit dem Zentralinstitut für Ehe und Familie in der Gesellschaft, damit die Möglichkeiten geprüft werden: corona-kinderbetreuung(at)ku.de

 

Pflegebedürftige Angehörige

Tele- oder Heimarbeit und subsidiär Freistellung vom Dienst (unter Fortzahlung der Bezüge) werden im für Eltern geltenden Umfang auch gewährt, wenn dies zur Betreuung eines pflegebedürftigen Angehörigen zwingend notwendig und die Betreuung nicht anderweitig möglich ist. Die Betreuungsnotwendigkeit muss konkret dargelegt und geprüft werden. Das gilt vor allem, wenn die Angehörigen nicht zu Hause gepflegt werden.

Wie soll ich mich im Krankheitsfall verhalten?

Studierende, Beschäftigte und Gäste der Universität, die typische Symptome der Erkrankung (Fieber, Husten, Atembeschwerden und Kurzatmigkeit) an sich feststellen und sich in den letzten 14 Tagen in einem Bereich mit Erkrankungsfällen aufgehalten haben oder engen Kontakt zu Dritten mit bestätigtem Corona-Befund hatten, sind aufgefordert, sich umgehend krank zu melden, zu Hause zu bleiben und sich mit dem Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst oder ihrem Hausarzt in Verbindung zu setzen. Die Hausärzte haben genaue Anweisungen, wie mit Corona-Verdachtsfällen umzugehen ist. Auch die nach dem Infektionsschutzgesetz bestehenden Meldepflichten gegenüber dem Gesundheitsamt werden durch sie erfüllt.

Unabhängig von der Art des Erregers sollte bei Erkältungssymptomen der Kontakt mit anderen Personen vermieden werden. Erkrankte sollten bis zur vollständigen Genesung zuhause verbleiben und zunächst telefonisch den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst oder den behandelnden Hausarzt oder die behandelnde Hausärztin kontaktieren. Kranke Mitarbeiter helfen sich und anderen nicht dadurch, dass sie krank zur Arbeit kommen.

Was geschieht, wenn bei mir eine Erkrankung mit dem Coronavirus festgestellt wird?

Ansteckende Krankheitserreger wie Masern, Polio, Hepatitis B, Influenza oder das Coronavirus unterliegen nach dem Infektionsschutzgesetz der behördlichen Meldepflicht. Wird bei Ihnen das Coronavirus diagnostiziert, ist der Arzt bzw. die Ärztin verpflichtet dies unverzüglich dem zuständigen Gesundheitsamt mitzuteilen. Dabei müssen auch die persönlichen Daten der/des Erkrankten mitgeteilt werden. Das Gesundheitsamt wiederum verfügt über weitreichende Kompetenzen, die Maßnahmen zur Bekämpfung der Erkrankung – auch im Betrieb des Arbeitgebers – einzuleiten. Auch Verdachtsfälle müssen von den Ärzten den zuständigen Behörden gemeldet werden.

Wird bei einem Beschäftigten oder einem Studierenden der KU eine Infektion mit dem Coronavirus bestätigt, hat er/sie der Universität fernzubleiben. Beschäftigte müssen umgehend Ihre Vorgesetzte oder Ihren Vorgesetzten telefonisch oder per E-Mail informieren. Außerdem informieren Sie bitte umgehend die Personalabteilung (krankmeldung(at)ku.de). Im Interesse der allgemeinen Sicherheit werden Beschäftigte, bei denen eine Corona-Infektion diagnostiziert wurde, dringend darum gebeten, bei der Krankmeldung der Personalabteilung diese Form der Erkrankung anzugeben. Die Personalabteilung ist zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Alle weiteren Maßnahmen (Schließung von Gebäuden, Quarantänemaßnahmen, Feststellung von Kontaktpersonen) werden durch das hierfür zuständige staatliche Gesundheitsamt situationsabhängig verfügt.

5. Allgemeine Informationen

Wie kann ich das Risiko einer Ansteckung minimieren?

Die KU appelliert an alle Studierenden und Beschäftigten, Angelegenheiten, die keinen persönlichen Kontakt erfordern, soweit möglich telefonisch oder per E-Mail zu klären. So lässt sich der Publikumsverkehr auf ein Minimum reduzieren. Alle Universitätsangehörigen werden gebeten, verantwortungsvoll mit der Situation umzugehen und folgende Hygienemaßnahmen zu beachten:

  • Halten Sie Abstand (1 bis 2 Meter) und meiden Sie Kontakt zu offensichtlich erkrankten Personen.

  • Vermeiden Sie Händeschütteln.

  • Achten Sie auf regelmäßiges Händewaschen (30 Sekunden mit Seife).

  • Achten sie auf die Husten- und Nies-Etikette (Niesen in die Ellenbeuge).

  • Vermeiden Sie Kontakt mit Personen, die an Atemwegserkrankungen leiden.

  • Vermeiden Sie große Menschenansammlungen.

  • Waschen Sie vor der Zubereitung und Einnahme von Speisen Ihre Hände gründlich.

Sind die am Campus eingesetzten Stoffhandtuchspender hygienisch sauber?

Die Stoffhandtuchrollenspender am Campus sind hygienisch: Die Handtuchrollen werden hygienisch gereinigt, zudem steht durch den Spender bei jeder Nutzung ein frischer Abschnitt zur Verfügung.

Besteht die Gefahr sich über Oberflächen und Gegenstände anzustecken?

Bei Coronaviren, die respiratorische Erkrankungen verursachen können, erfolgt die Übertragung primär über Sekrete des Respirationstraktes (z.B. Speichel). Gelangen diese infektiösen Sekrete an die Hände, die dann beispielsweise das Gesicht berühren, ist es möglich, dass auch auf diese Weise eine Übertragung stattfindet. Deshalb ist gründliches Händewaschen wichtiger Teil der Prävention.

Eine Übertragung über unbelebte Oberflächen ist laut Bundesinstitut für Risikobewertung bisher nicht dokumentiert. Übertragungen über Oberflächen, die kurz zuvor mit Viren kontaminiert wurden z.B. Türklinken, sind allerdings durch Schmierinfektionen denkbar. Aufgrund der relativ geringen Stabilität von Coronaviren in der Umwelt ist dies aber nur in einem kurzen Zeitraum nach der Kontamination wahrscheinlich.

Eine Infektion mit Coronaviren über Oberflächen, die nicht zur direkten Umgebung eines symptomatischen Patienten gehören, wie z.B. importierte Waren, Postsendungen oder Bücher, erscheint daher unwahrscheinlich.

An wen kann ich mich mit weiteren Fragen wenden?

  • Dienstrechtliche Fragen, die hier nicht beantwortet werden, richten Sie bitte an ihre zuständigen Ansprechpartner in der Personalabteilung.
  • Fragen zu Prüfungsangelegenheiten beantworten weiterhin die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Prüfungsamt.
  • Fragen zur Gesundheitsprävention und zu Hygienemaßnahmen richten Sie bitte an das Gesundheitsmanagement der KU: gesundheit(at)ku.de

 

Weitere Telefonnummern (ärztlicher Notfalldienst, Gesundheitsamt…)
  • Gesundheitsamt Ingolstadt: 0841 3051461
  • Gesundheitsamt Eichstätt: 08421 70-0
  • Coronavirus-Hotline: 09131 6808-5101
  • Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117
  • Coronavirus-Hotline: 09131 6808-5101
  • Hotlines des Bundesgesundheitsministeriums: 0800 011 77 22

Wo finde ich weitere Informationen?