Frauen- und Gleichstellungsbeauftrage der KU

Weiterführende Informationen zu verschiedenen Themenfeldern

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu den Themenfeldern Rechtliche Grundlagen, Gendergerechte Sprache, Netzwerke sowie weiterführende lesens- und wissenswerte Links. 

Rechtliche Grundlagen

Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten achten in den Hochschulen auf die Vermeidung von Nachteilen für Wissenschaftlerinnen, weibliche Lehrpersonen und Studierende; sie unterstützen die Hochschule in der Wahrnehmung ihrer Aufgabe, die Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern zu fördern und auf die Beseitigung bestehender Nachteile hinzuwirken.

Hier finden Sie die rechtliche Grundlagen für die Tätigkeiten der Frauenbeauftragten.

Gendergerechte Sprache

Warum gendergerechte Sprache?

Sprache dient als wesentliches Mittel der Kommunikation, der Verständigung und des Verstehens. Darüber hinaus transportiert Sprache gesellschaftliche Normen und Werte und stiftet so Konsens. Durch die Verwendung einer klaren und deutlichen Sprache lassen sich Missverständnisse auf ein Minimum reduzieren. Wen stellen Sie sich vor, wenn von einem Studenten, einem Dozenten oder einem Professor die Rede ist? Durch geschlechtergerechte Sprache wird die Gleichberechtigung von Frau und Mann zum Ausdruck gebracht. Die Forderung nach geschlechtergerechten Sprache ist weder Modeerscheinung noch ein Zwang zu Formalismus, sondern ein Mittel, um Frauen nicht nur „mitzumeinen,“ sondern sie gleichermaßen mit einzubeziehen.

Die sprachliche Gleichbehandlung der Geschlechter ist für eine erfolgreiche Gleichstellung von Männern und Frauen von unerlässlicher Bedeutung. Gerade im universitären Kontext sollte ein fortschrittliches Denken im Sinne einer Vorbildfunktion selbstverständlich sein. Gendergerechte Sprache soll von dort aus in den allgemeinen Sprachgebrauch übergehen, um die Gleichstellung zu unterstreichen und zu verdeutlichen. Hierfür lassen sich viele gute Gründe finden:

1.    Durch gendergerechte Sprache erfolgt eine Präzision der Begriffe. Es wird klar, ob Frauen oder Männer oder Frauen und Männer angesprochen werden. 

2.    Unter den Studierenden ist der KU ist der Frauenanteil deutlich höher als der Männeranteil. Dies soll auch in der Ausdrucksweise und der Sprache deutlich werden. 

3.    Das Bayrische Hochschulgesetz schreibt Gleichberechtigung von Frauen und Männern vor. Diese Gleichberechtigung soll in allen Bereichen gelten – also auch in der Sprache als Mittel der Kommunikation.

4.    Sprache ist nicht nur eine Konvention, sondern eine Art zu denken. Durch gendergerechte Sprache wird das Bewusstsein für ein gleichberechtigtes Miteinander geschärft. 

Eine geschlechtergerechte Sprache ist dabei weder umständlich noch unnötig lang, wenn die richtigen sprachlichen Strategien verfolgt werden. Natürlich bedarf es aber der Bereitschaft, sich von ein paar bestehenden Formulierungsgewohnheiten zu verabschieden und mit der Sprache bewusst und kreativ umzugehen. 

Das Ziel ist es, über geschlechtergerechte Sprache und Formulierungen alle Geschlechter an der Hochschule zu adressieren. Dadurch findet eine geschlechtersensible Ausdrucksweise Eingang in die Wissenschaft und Forschung, aber auch in den Hochschulalltag.

Im Folgenden finden sich einige Links zu Seiten mit Hinweisen dazu, wie gendergerechte Sprache praktisch und einfach in das universitäre Leben integriert werden kann.

(Erstellt von Patricia Rawinsky)

 

Netzwerke

Wissens- und Lesenswertes