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Aktuelles aus dem ZILAS

Hier finden Sie Informationen zu unseren Veranstaltungen und aktuelle Informationen zum Institut.

 

 


Öffentlicher Gastvortrag (Zoom-Konferenz)

Desde el exilio: Escribir frente a la alteridad

Ofelia Huamanchumo de la Cuba (Universität Augsburg)

Mittwoch 15.7.2020 – 16.00-17.30 Uhr 

Zoom-ID: 959 6697 5835

Tanto 'desde' como 'frente', en el título, pueden tener que ver con preposiciones de espacio y despertar asociaciones con la idea de 'distancia' entre dos puntos, aunque a su vez con 'distanciamiento', 'acercamiento', e incluso 'confrontación'. Lo cierto es que suponen dos criterios de referencia: uno, el del que enuncia, y otro diferente, el de lo aludido. Describir lo otro en la prosa corta peruana pareciera así un ejercicio consistente en perfilar, a través del lenguaje literario, el aspecto de algo que es diferente, en tanto se ubica en otras coordenadas  —geográficas, sociales, religiosas, culturales—, ya sea respecto del punto de vista de algún personaje, o desde la visión del autor. En la escritura literaria que abarca temas en torno al exilio, se puede tocar también el aspecto de lo otro, pero al revés, es decir, lo otro reflejado en la distinta mayoría del país que alberga al exiliado. En mi caso, al intentar escribir desde el exilio sobre un posible típico 'exilio peruano', el tiro para dar en el blanco de lo otro me ha salido, a veces, por la culata y ha terminado siendo el responsable de encontrarme, o darme un encontronazo, con mi propia identidad. Sobre el exilio en el quehacer literario tratará esta conferencia.


Öffentlicher Gastvortrag (Zoom-Konferenz)


Video zum Science Café des ZILAS im Rahmen der kleinen Fächerwoche der KU


Öffentlicher Gastvortrag


Fotoausstellung im Rahmen der kleinen Fächerwoche: Deutsch-portugiesischer Sprachkontakt seit dem 19. Jahrhundert

Begleitend zur Ausstellung finden öffentliche Einführungen statt an folgenden Terminen:
Di., 28.01., 16 Uhr
Mi., 29.01., 17 Uhr
Fr., 31.01., 17 Uhr
Mo., 03.02., 15 Uhr
Mi., 05.02., 17 Uhr

Treffpunkt ist jeweils die Bibliothek Ulmer Hof


Fotoausstellung im Rahmen der kleinen Fächerwoche: Chroniken des indigenen Widerstands im ecuadorianischen Amazonastiefland

Das Projekt des Fotojournalisten Nicola Okin Frioli nimmt unterschiedliche Formen des Widerstands indigener Gruppen im ecuadorianischen Amazonasbecken in den Blick, die durch die fortlaufend an ausländische Förderunternehmen eingeräumten Abbaurechte in Bedrängnis geraten. Der Extraktivismus gefährdet nicht nur den Regenwald, er bedeutet auch den Verlust indigener Territorien, damit einhergehend auch der indigenen Identitäten und Traditionen. Die Gebiete der Shuar und Achuar sind reich an Kupfer und Gold. Weiter im Norden, in den Provinzen Pastaza und Orellana, wo die Sáparas und Kichwas leben, steht die Erdölgewinnung im Zentrum der Interessenkonflikte. Die territoriale Verankerung kollektiver Identität; die Erhaltung der Traditionen; der Cenepa-Krieg im Jahr 1995, der die Sápara Gemeinschaft entlang der ecuadorianisch-peruanischen Grenze entzweite; der Triumph der Siedlung Sarayaku gegen die Regierung; der Angriff auf Nankints und die nachfolgende Zwangsumsiedlung des Dorfes Tsumtsuim, bilden die zentralen Themen, um die Nicola Okin Frioli sein fotojournalistisches Tagebuch in mehreren Reisen zwischen 2016 und 2019 angelegt hat. Es ist ein Zeugnis über den Widerstand der verbleibenden Indigenen im ecuadorianischen Regenwald.



"Andere Zeiten - andere Räume": Kleine-Fächer-Woche 20. bis 26. Januar 2020

Die Aktionswoche „Andere Zeiten – andere Räume“ der KU bietet vom 20. bis 26. Januar mit zahlreichen Veranstaltungen auch außerhalb der Universität Einblick in die Arbeit und die Relevanz der sogenannten Kleinen Fächer. Dabei handelt es sich um Fächer, die in Deutschland pro Universitätsstandort mit nicht mehr als drei Professuren vertreten sind. Mit der „Kleinen-Fächer-Woche“ will die KU unterstreichen, welche Bedeutung auch diese Themenfelder haben, um aus anderen Zeiten und Räumen neue Erkenntnisse für die Gesellschaft der Gegenwart zu gewinnen. Gefördert wird die Aktionswoche von der Hochschulrektorenkonferenz und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Auch das ZILAS als Vertreter der Lateinamerikastudien ist Teil der kleinen Fächerwoche und gestaltet den Freitag, 24.01.2020, mit folgenden Programmpunkten:

14:00 bis 16:45 Uhr: Netzwerktreffen Lateinamerikastudien Alumni und Studierenden Austausch über Berufssperspektiven

Ort: DP8-102

Unter dem Motto „Was kommt nach dem Studium?“ berichten Alumni aus ihrem aktuellen Berufsleben und Berufsfeld. Anschließend haben die Studierenden die Gelegenheit, Rückfragen zu stellen sowie in Austausch und offene Begegnung mit den Alumni der Lateinamerikastudien zu treten. Ziel ist nicht nur, eine möglichst hohe Bandbreite an beruflichen Perspektiven aufzuzeigen und diese durch die Anwesenheit der Alumni erfahrbar zu machen, sondern ausgehend von der Veranstaltung ein Alumni-Netzwerk zu gründen.

19:00 bis 21:45 Uhr: Science Café: Von Lateinamerika lernen, Erfahrungen im Umgang mit Populismus

Ort: Kantinchen, Restaurant (Ostenstraße 23, Eichstätt)

Im Science Café wird nicht nur Kaffee (und das ein oder andere weitere anregende Kalt- und Heißgetränk) ausgeschenkt, sondern vor allem diskutiert. Zur Premiere dieser Veranstaltungsform haben sich die Organisator*innen ein besonders kontroverses Thema gewählt: den Populismus. Und weil das nicht reicht, wird das Thema aus verschiedenen Perspektiven unter dem überraschenden Motto „Von Lateinamerika lernen“ betrachtet. Wissenschaftler*innen des Zentralinstituts für Lateinamerika und Expert*innen des Kolping-Bildungswerkes laden Sie ein, im stimulierenden Ambiente des Kantinchens bei stilechter Rund-um-Verpflegung mit Rezepturen aus Lateinamerika dem Genuss des Dialogs nachzugehen.

Nähere Informationen zu den anderen Fächern und Tagen finden sich hier.

Videobeitrag zur kleinen Fächerwoche


10. Lateinamerikanische Filmtage vom 14. bis 19. Januar 2020 im alten Stadttheater in Eichstätt

Nähere Informationen zu den Filmen finden Sie unter der Rubrik Cine Latino und hier.


Aktuelle Stellenausschreibung


ZILAS-Vortragsreihe im Winter: Urwälder Lateinamerikas. Lebensräume, Kontaktzonen, fragile Biotope

Von der Selva Lacandona in Mexiko, über das weitläufige Amazonasgebiet, bis hin zum Valdivianischen Regenwald in Chile, bilden die Urwälder Lateinamerikas Orte, an welchen sich das heutige Bewusstsein für ein krisenhaftes Anthropozän entzündet. Als Projektionsfelder umfangreicher Erschließungsvisionen, die einen ersten Kontakt mit einer unberührten Wildnis suggerieren, waren lateinamerikanische Urwaldgebiete von jeher auch interkulturelle Kontaktzonen und Schnittstellen konträrer Zivilisationsmodelle. Konkurrierende Vorstellungen über Zugang, Kontrolle oder Nutzung der Urwälder und der in ihnen enthaltenen Ressourcen durchdringen dabei stark die regionalen und überregionalen entwicklungspolitischen Debatten und Praktiken. Nicht selten waren die fatalen Kulturkontakte in den Urwäldern auch Zerreißproben und Endpunkte neuzeitlicher Utopien. Ausgehend von der konfliktreichen Geschichte der Urwaldgebiete, lässt sich ein Verständnis für die historische und kulturgeographische Evolution Lateinamerikas ableiten, die man als innere Kolonisierung weitläufiger und selektiv erschlossener Territorien verstehen kann. Nicht zuletzt haben Urwaldgebiete auch ihren festen Platz als Sehnsuchts-, Erinnerungs- oder Tabuorte in den Narrativen lateinamerikanischer Selbstverständigung.


Die 12. Vortragsreihe des Zentralinstituts für Lateinamerikastudien (ZILAS) möchte im kommenden Wintersemester 2019/20 einen Fokus auf die Urwaldgebiete Lateinamerikas legen und Experten dazu einladen, den Gegenstand aus ihrer jeweiligen Forschungsperspektive in einem Abendvortrag vorzustellen. Die Vortragsreihe ist dezidiert interdisziplinär: Linguisten, Ethnologen, Politikwissenschaftler, Historiker, Soziologen, Juristen, Ökologen, Geographen, Literaturwissenschaftler, Archäologen sowie andere Referenten, die dem Themenkomplex nahestehen, sind eingeladen, ihre Standpunkte zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen.


Öffentlicher Gastvortrag

Am 8. November 2019 spricht Prof. Dr. Birgit Weiler von 18-20 Uhr im KAP 209 zum Thema:

Rückblick auf die Amazonassynode: Integrale Ökologie, interkultureller Dialog, kirchliche Erneuerung

Prof. Dr. Birgit Weiler gehört dem Orden der Missionsärztlichen Schwestern an. Als Spezialistin für indigene Theologien lehrt sie systematische Theologie an der Jesuiten-Universität Antonio Ruiz de Montoya in Lima, Peru. Sie wird außerdem als päpstlich ernannte Expertin an einer außerordentlichen Bischofssynode zum Amazonas-Gebiet teilnehmen, die vom 6. bis 27. in Rom tagen wird und wichtige Weichenstellungen zu einer integralen Ökologie und zur kirchenlichen Erneuerung erwarten lässt. Auch davon wird Frau Prof. Dr. Birgit Weiler aus erster Hand berichten.


Öffentlicher Gastvortrag


Tagung: Entre movilidades y demarcaciones de fronteras: Educación y políticas educativas en el Caribe

Die Tagung findet vom 20. bis 22. März 2020 an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg statt.

Call for Papers


FAPESP/BAYLAT Workshop in Eichstätt

Vom 7. bis 11. Oktober findet ein Workshop im Rahmen einer Kooperation der São Paulo Research Foundation (FAPESP) und des Bayerischen Hochschulzentrums für Lateinamerika (BayLat) zu folgendem Thema statt:

From Bavaria/Germany to São Paulo/Brazil:
the making of science, arts, and knowledge in an entanglement perspective

Nähere Infos zum Programm finden Sie im beigefügten Flyer


Tagung: Deutsche und weitere germanische Sprachminderheiten in Lateinamerika: Methoden, Grundlagen, Fallstudien

Am 11. und 12. Oktober 2019 findet am Lehrstuhl für Deutsche Sprachwissenschaft in Eichstätt eine Tagung zu deutschen und anderen germanischen Sprachminderheiten statt.

Call for Papers

Die Forschung im Bereich deutscher und anderer germanischer Sprachminderheiten in Lateinamerika zeichnet sich bis heute durch eine Vielzahl an Einzelstudien aus, die häufig interessante Einblicke bieten. Selten aber kommt es zur Vernetzung von Wissenschaftler/-innen und zum Abgleich von Ergebnissen. Aus diesem Grund wird am 11./12. Oktober 2019 an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (Campus Eichstätt) die erste Tagung zum Thema „Deutschsprachige Minderheiten in Lateinamerika – Methoden, Grundlagen, Fallstudien“ stattfinden. Wissenschaftler/-innen aus der Sprachwissenschaft und weiteren relevanten Disziplinen sind eingeladen, sich an der Tagung zu beteiligen. Der Titel der Tagung ist wie folgt zu verstehen:

  • „Deutsche und weitere germanische Sprachminderheiten“: Tatsächlich sind es in der Mehrzahl deutsche Sprachminderheiten, die sich in Lateinamerika finden. Zusätzlich soll auch die Forschung zu weiteren germanischen Sprachminderheiten im Kontakt mit Spanisch und Portugiesisch reflektiert und eine Vernetzung etabliert werden. Besonders ist hier an die skandinavischen Sprachen, Niederländisch oder Jiddisch zu denken, die in diesem Kontext bisher wenig Beachtung gefunden haben.

  • „in Lateinamerika“: Fokussiert wird ausdrücklich der überwiegend spanisch- und portugiesischsprachige Raum südlich der USA. Die Erforschung der deutschen Minderheiten in den USA und Kanada findet bereits in größerem Umfang statt und ist nur bedingt mit der Situation zwischen Mexiko und Chile zu vergleichen. Hingegen weist dieser Raum, bei aller kulturellen und sprachlichen Vielfalt, gemeinsame Merkmale auf, die für eine stärkere Vernetzung der Forschung sprechen.

  • „Methoden“: Aus diesem Grund sollen für den Raum Lateinamerika geeignete Methoden der Forschung erarbeitet werden. Zu hinterfragen ist bspw. das Sprachinsel-Paradigma und seine Anwendbarkeit auf lateinamerikanische Situationen. Im nächsten Schritt können dann bessere Vergleiche mit der Situation in den USA oder anderen Teilen der Welt gezogen werden.

  • „Grundlagen“: Die Sprachwissenschaft bildet den Kern- und Startpunkt der Tagung, aber natürlich ist die Einbeziehung weiterer wissenschaftlicher Perspektiven unerlässlich, um die Forschung voranzubringen. Daher sind Denkanstöße aus weiteren Disziplinen, speziell aus der Geschichtswissenschaft, Sozialwissenschaft, Medienwissenschaft, Literaturwissenschaft, Geographie und weiteren Bereichen sehr willkommen, um ein interdisziplinäres Denken und Arbeiten zu ermöglichen.

  • „Fallstudien“: Sie bilden die Basis dessen, was bislang über die deutschsprachigen Minderheiten bekannt ist, und sollen gemeinsam mit den methodischen Überlegungen einen Überblick über den Forschungsstand bieten.

Wir bitten um die Einreichung von Abstracts von bis zu 300 Wörtern Länge (ohne Beispiele und Literaturangaben). Bitte senden Sie Ihr Abstract bis spätestens 12. Mai 2019 an patrick.wolf-farre@uni-due.de. Bis 31. Mai 2019 erhalten Sie eine Rückmeldung.

Vorgesehen ist eine Vortragsdauer von 30 Minuten + 15 Minuten Diskussion.

Die Konferenzsprachen sind Deutsch, Englisch, Portugiesisch und Spanisch. Bei Vorträgen auf Portugiesisch und Spanisch sollen deutsch- oder englischsprachige Folien hinzugezogen werden, bei deren Übersetzung das Organisationsteam gern behilflich sein kann. Im Rahmen der Tagung ist zugleich die Gründung eines losen Netzwerks angedacht, das als zentrale Anlaufstelle für Forschungsinteressierte zum Thema Deutsch bzw. germanische Sprachen in Lateinamerika dienen soll. Schließlich soll auch eine Publikation der Ergebnisse, speziell der methodischen und grundlegenden Überlegungen, aus der Tagung hervorgehen. 

 

Plenary Speakers

Prof. Dr. Cléo Vilson Altenhofen, UFRGS

Prof. Dr. Jan Heegård Petersen, Københavns Universitet

Dr. Peter Rosenberg, Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder)

 

Organisationsteam

Prof. Dr. Sebastian Kürschner, KU Eichstätt-Ingolstadt

Dr. Patrick Wolf-Farré, Universität Duisburg-Essen

Angélica Prediger, M.A., UFRGS Porto Alegre

Lucas Löff Machado, M.A., KU Eichstätt-Ingolstadt


Öffentlicher Gastvortrag


Workshop zum Thema „Kollektive Erinnerung und Übergangsjustiz in Kolumbien“

Das Zentralinstitut für Lateinamerikastudien der KU veranstaltet am 11. und 12. Juli gemeinsam mit der Universität Gießen und dem deutsch-kolumbianischen Friedensinstitut CAPAZ einen Workshop zum Thema "Justicia Transicional y Memoria - Colombia en perspectiva latinoamericana". Im Zentrum stehen dabei Erinnerung und Übergangsjustiz (Transitional Justice) als zentrale Pfeiler zur Überwindung gewaltsamer Vergangenheit in konfliktiven Gesellschaften.

Den inhaltlichen Schwerpunkt bildet dabei Kolumbien, wo zwischen der Regierung und der größten Guerilla des Landes von 2012 bis 2016 Friedensgespräche stattfanden. In einem Vertrag wurden fünf zentrale Maßnahmen vereinbart. Allerdings sah sich die Regierung Santos gezwungen, nach einem knapp verlorenen Referendum Nachbesserungen am Friedensvertrag vorzunehmen. Auch danach, vor allem aber seit der Amtsaufnahme der Regierung Duque, kam der Friedensprozess immer wieder ins Stocken. Der Vergangenheitsaufarbeitung und der Sondergerichtsbarkeit für Frieden weht ein heftiger Gegenwind aus Teilen der Bevölkerung und der Eliten entgegen. Trotzdem gibt es zahlreiche Initiativen und Projekte, die Mut machen.

Beim Workshop an der KU diskutieren (Nachwuchs-)Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Kolumbien und Deutschland über ihre Forschungen zum Thema und versuchen, eine Zwischenbilanz der Zeit seit der Unterzeichnung des Friedensvertrages zu ziehen. Das ZILAS ist Assoziiertes Mitglied von CAPAZ. An der Konferenz werden auch zwei Eichstätter Doktorandinnen sowie Prof. Dr. Thomas Fischer einen Einblick zu ihren Forschungen zum Thema geben. Das ZILAS hat einen Schwerpunkt auf Gewaltforschung und kollektiver Erinnerung in Lateinamerika. Vor einem Jahr hat außerdem der gemeinsam mit der Universidad del Rosario (Bogotá) eingerichtete binationale Studiengang Conflict, Memory and Peace erfolgreich begonnen.

Ausführliches Programm des Workshops (PDF).


Brasilienwoche - Semana brasileira

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe ZILAS-Freunde,

liebe Studierende,

das ZILAS veranstaltet vom 24. bis einschließlich 27. Juni 2019 eine "Themenwoche Brasilien", in der der Fokus voll und ganz auf dem lateinamerikanischen Land liegen soll. Zielgruppen sind Studierende aller Fächer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KU sowie alle Interessierte aus Eichstätt und Umgebung.

Ziel ist es, über wissenschaftliche Annäherungen hinaus, brasilianische Kulturen und Realitäten kennenzulernen. Trotzdem dürfen wichtige Kernthemen natürlich nicht fehlen wie beispielsweise die aktuelle politische Situation. Montag, 24. Juni 2019, findet daher eine Podiumsdiskussion mit ExpertInnen statt, die der Frage nachgehen, wohin sich das größte Land der Region entwickelt respektive entwickeln könnte.

Am Dienstag, 25. Juni 2019, veranstalten Studierende, die im März dieses Jahres an einer Brasilienexkursion teilnahmen, einen Exkursionsabend, dessen Highlight die Vernissage einer Ausstellung sein wird, die die Ergebnisse der Exkursion zeigt und bis zum 19. Juli 2019 im KU.impact-Büro (Am Anger 18, Eichstätt) zu sehen ist.

Mittwoch, 26. Juni 2019, informieren Studierende von Studien- und Praktikumsmöglichkeiten in Brasilien; abends lädt Günay Kartal Interessierte dazu ein, die brasilianische Kampfkunst „Capoeira“ kennenzulernen. Die Brasilienwoche wird am Donnerstag, 27. Juni 2019, mit einem Gastvortrag von Prof. Dr. Gerson Neumann (UFRGS) zum Thema „Die deutsche Auswanderung nach Brasilien im 19. Jahrhundert aus einer literarischen, historischen und filmischen Perspektive“ abgerundet.

Das ZILAS organisiert seit 2017 Themenwochen, um zu einem besseren Verständnis zentraler gesellschaftlicher Prozesse und kultureller Besonderheiten Lateinamerikas beizutragen.

Zum Programm:

Montag, 24. Juni 2019

18:00 Uhr: Foyer Marktplatz 7

Podiumsdiskussion zum Thema Brasil, onde você vai?

Es diskutieren Manuel Brettschneider (Caritas Freiburg), Leonardo Pascuti (KU), Juliane Pereira da Costa Wätzold (KU) und Dr. Frank Zirkl (KU) über die aktuelle Situation in Brasilien

Moderation: Kathrin Pauli und Julia Schmidt, BA Lateinamerikastudien (KU)

Dienstag, 25. Juni 2019

18:30 Uhr: KU.impact-Büro, Am Anger 18

Dokumentation In Brasilien auf Hunsrückisch leben/ Viver no Brasil falando Hunsrückisch von Gabriel Schmitt und Ana Winckelmann (BR 2018)

19:30-Uhr: KU.impact-Büro, Am Anger 18

Exkursionsabend

Deutsch-portugiesischer Sprachkontakt seit dem 19. Jahrhundert: Ausstellung zu einer Studienreise nach Südbrasilien

Es werden die Ergebnisse der Exkursion sowie Gemälde von Sara Winckelmann präsentiert

Mittwoch, 26. Juni 2019

16:00 Uhr: Marktplatz 7-205

Kaffeeplausch

Studium und Praktikum in Brasilien: Studierende der KU berichten

 18:00 Uhr: Studihaus

Capoeira-Workshop

Einführung in die brasilianische Kampfkunst mit Günay Kartal

Mit anschließender Verköstigung, Musik und Tanz

Donnerstag, 27. Juni 2019

19:00 Uhr: KGA 102

Vortrag von Prof. Dr. Gerson Neumann (UFRGS): Die deutsche Auswanderung nach Brasilien im 19. Jahrhundert aus einer literarischen, historischen und filmischen Perspektive (mit Ausschnitten aus dem Film Die andere Heimat. Chronik einer Sehnsucht von Edgar Reitz)


Öffentlicher Gastvortrag


Infoveranstaltung zum Auslandssemester in Lateinamerika


Workshop zum Thema „Akademisches Schreiben Spanisch“

 

 

Du gehst für ein Auslandssemester nach Lateinamerika oder Spanien und möchtest dich optimal auf die sprachlichen und wissenschaftlichen Anforderungen vorbereiten?

Der viertägige Workshop vermittelt Grundlagenkenntnisse für die Anfertigung von schriftlichen Prüfungsleistungen. Der Workshop richtet sich an Studierende aller Fächer.

 

Mehr Informationen und Anmeldung per Mail an: lisa.krimphove@ku.de


Öffentlicher Gastvortrag

 

Semesterübergreifende Vortragsreihe des Zentralinstituts für Lateinamerikastudien

La Literatura de la memoria histórica en Latinoamérica: entre el “mito y el archivo”

Dr. Sebastián Pineda Buitrago

Universidad Iberoamericana Puebla, Mexiko

Mittwoch, 15. Mai 2019

um 18 Uhr

Ort: Universitätsallee 1, UA-141


Öffentlicher Gastvortrag

 

Semesterübergreifende Vortragsreihe des Zentralinstituts für Lateinamerikastudien

La multiplicidad de las violencias en Colombia

Prof. Dr. Luis Trejos

Universidad del Norte, Barranquilla

Donnerstag, 02. Mai 2019

um 10 Uhr

Ort: KGA 201


Exkursion nach Cuba Februar/März 2020

Foto: Anthony Rolland

Das Sprachenzentrum der KU bietet zusammen mit der Romanistik von 23.02.-15.03.20 eine Exkursion nach Cuba an.

Die Exkursion ist vor allem für die im dritten Semester Studierenden des BA-Studiengangs Lateinamerikastudien sowie für die Lehramtstudierenden mit Schwerpunkt Spanisch geplant. Alle anderen Interessenten werden bei freien Plätzen berücksichtigt.

Da die landes- und kulturkundlich orientierte Exkursion in enger Verzahnung mit dem Lehrangebot am Sprachenzentrum und in der Romanistik stattfindet, sollten alle Teilnehmenden mindestens eines der folgenden Module mit Themenschwerpunkt Cuba bis zur Exkursion absolviert haben:

SoSe 2019: Sprachmittlung II (C.Apfel)

WS  19/20: Literaturwissenschaftliches Seminar zur kubanischen Literatur (M. Lay Brander) und / oder Landeskunde / Kulturwissenschaft II: "Cuba" (A. Mayea von Rimscha)

Interessierte Studierende schicken bitte bis 24.05.19 ein max. einseitiges Motivationsschreiben auf Spanisch, in dem Sie ihre Gründe für die Teilnahme an der Exkursion darlegen, an Carolin.Apfel@ku.de


Call for Papers: Transitional Justice und Erinnerung: Kolumbien in lateinamerikanischer Perspektive

Justicia Transicional y Memoria - Colombia en perspectiva latinoamericana

El Centro de Estudios Latinoamericanos de la Universidad Católica de Eichstätt-Ingolstadt, el Instituto Colombo-Alemán para la Paz y la cátedra de Estudios de Paz de la Justus-Liebig-Universität Gießen invitan al taller sobre Justicia Transicional y Memoria - Colombia en perspectiva latinoamericana que se llevará a cabo los días 10,11 y 12 de julio en la Universidad Católica de Eichstätt-Ingolstadt.

El Proceso de Paz que implementa el Gobierno Colombiano, luego del Acuerdo logrado con la guerrilla de las FARC-EP en octubre de 2016, reviste importancia por la oportunidad de terminar el conflicto armado más largo de América Latina. En el marco del proceso de paz se ha puesto en marcha una serie de instrumentos de Justicia Transicional y de Memoria que incluyen la Justicia Especial para la Paz dirigida principalmente a los involucrados en el conflicto armado, pero también los mecanismos temporales y extrajudiciales del Sistema Integral de Verdad, Justicia, Reparación y No Repetición como la Comisión de la Verdad, la Unidad de búsqueda de personas desaparecidas y las medidas de reparación y garantías de no repetición, siendo herramientas acordadas y concertadas para lograr el máximo de justicia. De esta manera se diseñaron los instrumentos para promover la transición hacia una paz estable y duradera en Colombia en diálogo con otros ejemplos latinoamericanos.

Obejtivos del Taller:

1.- Analizar los conceptos de Justicia Transicional y de Memoria a la luz de la emergencia de nuevos tipos de conflicto y actores.

2.- Replantear el papel de la memoria y el pasado en el contexto transicional de la Justicia y de la No repetición.

3.- Revisar la sinergia existente entre Paz y Justicia Transicional como símbolos de cambio paradigmático.

Dirigido a: Estudiantes, Investigadores e Investigadoras con interés en temas de Justicia Transicional, Memoria, Paz, Violencia y Derechos Humanos.

Convocatoria Ponencias: Se recibirán propuestas de Ponencias hasta el 22 de abril de 2019 (título, resumen de máximo 200 palabras, datos de contacto, CV, enviar a th.fischer(at)ku.de ); luego de la selección se hará llamado para presentar documento definitivo hasta el 22 de junio de 2019 (máximo 2.000 palabras), el tiempo de presentación oral es de 20 minutos.

Más información:

Prof. Dr. Thomas Fischer, th.fischer(at)ku.de

Prof. Dr. Stefan Peters, stefan.peters(at)recht.uni-giessen.de


Filmvorführung mit anschließendem Vortrag und Diskussion

Das ZILAS lädt herzlich ein zur Filmvorführung mit anschließendem Vortrag und Diskussion

am Donnerstag, 31. Januar 2019

im Foyer des International House (Marktplatz 7 in Eichstätt).

17-19 Uhr: Filmvorführung La teta asustada (Peru 2009, OmU).

19-21 Uhr: Vortrag/Diskussion mit Dr. Mariela Vargas (Salta, Argentinien): Trauma, poética del duelo y supervivencia de la violencia en La teta asustada


Die Preisträgerinnen und Preisträger für gute Lehre am Dies Academicus 2018. Stellvertretend für Dr. Johanna Umbach und Christiane Hoth nahmen Dr. Roswitha Kramer und Petra Barti (von rechts) den Preis (Foto: Constantin SchulteStrathaus).
Im November 2018 wurde die Ausstellung über die Fotografien aus der Kapuzinermission an der Universidad Católica de Temuco gezeigt (Foto: Christiane Hoth).
03.12.2018

Johanna Umbach und Christiane Hoth von der Professur für Geschichte Lateinamerikas erhalten Preis für gute Lehre auf dem Dies Academicus der KU 2018

Das Lehrprojekt „Identitätskonstruktion und Erinnerung: auf den Spuren der Kapuzinermission in Südchile“ wurde im Sommersemester 2018 mit 15 Studierenden der Lateinamerikastudien und der Geschichtswissenschaft durchgeführt.

Ziel des Projekts war die Konzeption einer fotografischen Ausstellung, die insgesamt 20 Bilder der Kapuzinermission in der Araukanie umfasst, einer Region in Südchile, in der bis heute die größte indigene Gruppe des Landes – die Mapuche – lebt. Gegenstand des Projekts ist die rund 1.600 Fotografien umfassende Glasplattensammlung aus der Mission der bayerischen Kapuziner (1896-1935), die im Bestand der Eichstätter Universitätsbibliothek ist.

Die Studierenden konnten selbst in die Rolle der Forschenden schlüpfen und bekamen die Möglichkeit, die vollständige Sammlung zu erschließen und aufzubereiten. Die Ausstellung, die im Sommer 2018 an der KU zu sehen war, möchte veranschaulichen, wie die Missionare sich und ihre Umwelt wahrnahmen und wie sie diese fotografisch in Szene setzten. Derzeit wird die von der Maximilian-Bickhoff-Universitätsstiftung und die Eichstätter Universitätsgesellschaft finanzierte Ausstellung an Partneruniversitäten in Chile gezeigt.

Den Preis nahmen am vergangenen Mittwoch stellvertretend für die Studierenden Petra Barti und Dr. Roswitha Kramer entgegen. Roswitha Kramer forscht seit vielen Jahren zur Kapuzinermission in Südchile und hatte das Lehrprojekt ein Semester lang wissenschaftlich begleitet. Weitere Informationen zu den Forschungsarbeiten von Roswitha Kramer finden Sie hier.


11. ZILAS Vortragsreihe im Winter beginnt am 7. November 2018

In diesem Semester befasst sich die Vortragsreihe des ZILAS mit Afrolateinamerika. Das detaillierte Programm finden Sie hier.


Intensive Kooperation mit der Universidad del Rosario in Bogotá im Rahmen des binationalen Masterstudiengangs Conflict, Memory and Peace

Vernetzung mit Akteuren der Friedensarbeit vor Ort. V.l.n.r.: Camilo H. Bonilla Pérez (Direktor des Postgraduiertenprogramms der Geisteswissenschaftlichen Fakultät, Universidad del Rosario), Ulrich Morenz (Koordinator, ZILAS), Nina Chaporro González (Dejusticia), Thomas Fischer (Professor für Geschichte Lateinamerikas und Studiengangsleiter des MA, KU), Sheila Burkhardt (Direktorin, Corpovisionarios), Stefan Peters (Direktor, Deutsch-Kolumbianisches Friedensinstitut CAPAZ), Carlos Patarroyo (Dekan der Geisteswissenschaftlichen Fakultät, Universidad del Rosario).

In der Woche vom 6. bis 10. August waren Thomas Fischer und Ulrich Morenz als Vertreter des Zentralinstituts für Lateinamerikastudien (ZILAS) an der Universidad del Rosario in Bogotá zu Gast. Ziel des Aufenthaltes an der Partneruniversität der KU war die Feinjustierung des gemeinsamen zum Wintersemester beginnenden Masterstudiengangs Conflict, Memory and Peace. Die Rektorin der Universität del Rosario, Stéphanie Lavaux betonte in ihren Begrüßungsworten die strategische Bedeutung des binationalen Masterprogramms für ihre Universität und zeigte sich erfreut über die sehr guten Beziehungen beider Universitäten, die in den vergangenen Jahren auf Ebene der Forschung sowie des Studierenden- und Dozierendenaustauschs aufgebaut worden sind. Für die KU ist der Studiengang ein wichtiger Baustein ihrer Internationalisierungsstrategie.

Die Workshops der Woche waren in insgesamt fünf Themengebiete aufgeteilt. Inhalte waren unter anderem der gegenseitige Austausch über den Fortgang der Implementierung des Studiengangs in beiden Ländern, eine Reflektion der akademischen Inhalte und die Zusammenarbeit in der Lehre, offene Fragen im administrativen Bereich, v.a. im Hinblick auf die binationale Studierendenmobilität sowie der Aufbau von Kontakten zu Akteuren vor Ort in der Friedensarbeit und Entwicklungspolitik. Letzteres ist vor allem deshalb von Bedeutung, weil Praktika einen wichtigen Teil des Curriculums darstellen.