Vor dem Hintergrund der sicherheitspolitischen Zeitenwende und der veränderten Anforderungen an Soldatinnen und Soldaten veröffentlicht das Zentralinstitut für Ehe und Familie (ZFG) der KU Eichstätt-Ingolstadt im Rahmen der Kooperation mit der Katholischen Militärseelsorge eine Handreichung: „Soldatenfamilien in der Zeitenwende – Partnerschaft und Familie zwischen Alltag und Kriegstauglichkeit“.
Die Handreichung richtet sich an Soldatinnen und Soldaten, ihre Partnerinnen und Partner, Kinder, Angehörige und nahestehende Personen. Sie versteht sich als praktischer Ratgeber in einer Zeit, in der die sicherheitspolitische Realität neue Fragen und Herausforderungen an das Familienleben stellt. Aber sie ist darüber hinaus auch für die Anwendung im Lebenskundlichen Unterreicht (LKU) sowie für die Anwendung von Multiplikatoren des Psychosozialen Netzwerks der Bundeswehr konzipiert.
Der Begriff Zeitenwende steht seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine für ein neues sicherheitspolitisches Selbstverständnis in Deutschland, der insbesondere auf die Verteidigungsfähigkeit abzielt. Die Auswirkungen dieser veränderten Realität spüren insbesondere jene, die in der Bundeswehr dienen, aber auch ihre Familien: durch Auslandseinsätze, längere Abwesenheiten, Versetzungen – wie aktuell im Fall der dauerhaften Stationierung deutscher Kräfte in Litauen.
Die neue Broschüre greift diese Entwicklungen auf und bietet in sieben Kapiteln:
(Norbert Stäblein, KS)
Eine Übersicht über die aktuellen Publikationen des ZFG im Rahmen der Kooperation mit dem KMBA.
Alle Publikationen sind für Bundeswehrangehörige kostenlos beim Katholischen Militärpfarramt am Standort erhältlich. Die meisten Bücher sind zusätzlich kostenpflichtig über den Buchhandel zu beziehen.
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