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Abschlussbericht zum Lehrprojekt „Archivpraxis und Geschichte vor Ort“

Von 2007 bis 2012 veranstaltete die Professur gemeinsam mit dem Universitätsarchiv Augsburg (Dr. Werner Lengger) praxisorientierte Blockseminare zum Aufbau eines Archivs der Gemeinde Unterschneidheim (Baden-Württemberg, Ostalbkreis). Mit dieser jeweils im Wintersemester stattfindenden archivkundlichen Übung erhielten die Studierenden Einblick in die Arbeitsweisen des Archivars. Neben der praktischen Arbeit (Bewertung, Ordnung, Umverpackung in säurefreie Mappen und Kartons, datentechnische Erfassung der Bestände für das Repertorium) standen das Lesen alter Handschriften aus dem 18. und 19. Jahrhundert sowie ortsgeschichtliche Fragestellungen im Mittelpunkt. Zur näheren Beschreibung der einzelnen Arbeitsschritte siehe die eigene Unterseite.

Die Veranstaltungen fanden im Rahmen des Projekts ‚Erschließung und Bewahrung kommunaler Archive’ der Professur für Landesgeschichte statt. Es wurde von der  Gemeinde Unterschneidheim finanziert. Diese Gemeinde besteht seit 1974/75 aus den bis dahin selbständigen Teilgemeinden Geislingen, Nordhausen, Unterschneidheim, Unterwilflingen (erschlossen 2004/05 von Studierenden der Universität Augsburg), Zipplingen, Zöbingen und Walxheim. Für jede Teilgemeinde wurde entsprechend der Überlieferung ein eigenes Findbuch erstellt. Die an der Findbucherstellung beteiligten Personen (2004-2012) werden auf einer eigenen Unterseite vorgestellt. 

 

Ein Abschlussfoto vor den frisch gefüllten Archivregalen. Auch der Archivar Dr. Lengger (Bild rechts) war stets zufrieden.

Mehrere Arbeitsschritte (Erfassung, Ordnung und Verzeichnung) waren notwendig.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer arbeiteten sehr engagiert.   

Manche Schriftstücke (Bild links) konnten erst nach intensiver Diskussion zugeordnet werden. Der Bürgermeister der Gemeinde Unterschneidheim (Bild rechts im Gespräch mit Prof. Dr. Sabine Ullmann und Dr. Lengger) unterstrich mit seinem Besuch die Bedeutung des Projekts „Erschließung und Bewahrung kommunaler Archive“.