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Der Alumni-Verein

Die Alumni des Studiengangs sind sehr aktiv und präsent im Universitätsleben. Der Verein richtet sich nicht nur an die Absolventen, sondern auch Studierende können an der Arbeit des Vereins mitwirken. Der Brückenschlag zwischen Studium und Berufswelt wird so erleichtert. Im Jahr 2008 hat der Verein seine Aktivitäten aufgenommen. Herausragend sind dabei:

  • das jährlich stattfindende Alumni-Wochenende
  • das Master- und Berufsforum für die Studierenden
  • diverse Publikationen wie etwa einen regelmäßigen Newsletter, ein Jahrbuch der Absolvent/-innen, einen Studienführer sowie eine deutsch-französische Website
  • sowie die Teilnahme eines Vertreters des Alumni-Vereins an den Auswahlgesprächen des Studiengangs.

Die aktuelle Alumni-Broschüre des Alumni-Vereins lässt sich hier herunterladen.

Das Mentorenprogramm des Alumni-Vereins:

Um den Erfahrungsaustausch zwischen Absolventen und aktuellen Studierenden des DFS zu verbessern und einen engeren Kontakt zwischen den verschiedenen Jahrgängen herzustellen, wurde von Seiten des Alumni-Vereins das Mentorenprogramm gegründet. Es richtet sich v.a. an Studierende im 3. Jahr und soll als Plattform für gegenseitigen Erfahrungsaustausch dienen, die Studierenden bei der Praktikumssuche  sowie bei der Master- und Berufswahl unterstützen und damit alle vom Netzwerk des Alumni-Vereins profitieren lassen.

Den Studierenden wird jeweils ein/e Mentor/in zugeteilt, wobei auf gemeinsame Interessen und ähnliche Profile geachtet wird, um bestmögliches Mentoring zu gewährleisten. Per E-mail oder Skype können dann Erfahrungen ausgetauscht oder Dokumente wie Lebenslauf und Bewerbungsschreiben besprochen werden.

Vielen Dank an die Programmbeauftragten Svea Miesch (Promo 2012) und Tobias Geissler (Promo 2017) für die Organisation, und an alle Alumnis, die sich bereit erklärt haben, den Studierenden als Mentoren/-innen zur Seite zu stehen!

Hier lassen wir einige Alumni selbst zu Wort kommen:

Matthias Bunk

Ich habe von 2007 bis 2012 im deutsch-französischen Doppelstudiengang studiert. Die drei Jahre in Eichstätt behalte ich in ganz besonderer Erinnerung: Hier habe ich nicht nur zahlreiche interessante Seminare belegen, sondern mich auch in verschiedenen Hochschulgruppen engagieren können. Und, was vielleicht am Wichtigsten ist: Ich habe in Eichstätt tolle und weltoffene Menschen getroffen und Freunde für's Leben kennengelernt.

Nach einem Abstecher an das IEP de Bordeaux im letzten Masterjahr bin ich mittlerweile bei der Konrad-Adenauer-Stiftung gelandet, wo ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter Seminare im Bereich der politischen Kommunikation organisiere.

Von meinem ursprünglichen Steckenpferd, der internationalen Politik, bin ich inzwischen etwas abgekommen und auch der Frankreich-Bezug kommt momentan leider etwas zu kurz. Aber durch seine interdisziplinäre und internationale Ausrichtung hat der deutsch-französische Studiengang mir geholfen, mich breit aufzustellen und mich schnell in neue Herausforderungen einzuarbeiten.


Jean

Aktuell arbeite ich als United Nations Security Management System (UNSMS) Security Officer & Analyst beim World Food Programme (WFP) in Nairobi (Kenia). Der DFS hat zu diesem raschen UN-Einstieg entscheidend beigetragen.

In Eichstätt konnte ich bereits im ersten Semester meinen Schwerpunkt auf Internationale Beziehungen mit Fokus auf Subsahara Afrika legen. Mehrere Studienreisen zu den Vereinten Nationen nach Bonn und New York sowie zu den EU Institutionen und dem Europarat rundeten meine akademische Ausbildung ab. Meine Wahlfachgebiete in Eichstätt und Rennes waren Soziologie und Volkswirtschaftslehre. Meine Bachelorarbeit verfasste ich über die Rolle Frankreichs im Genozid in Ruanda, meine Masterarbeit über die Verflechtung von Sicherheits- und Entwicklungspolitik in Subsahara Afrika.

Dank der Flexibilität des DFS konnte ich ein Master-2-Programm an Sciences Po Bordeaux mit Schwerpunkt Risikomanagement in Entwicklungsländern absolvieren – Der DFS bietet als einziger deutsch-französischer integrierter Studiengang diese Flexibilität bei der Master-Wahl an.

Studienbegleitende Praktika absolvierte ich bei der Delegation der Europäischen Union in Kamerun, der Friedrich-Ebert-Stiftung im Senegal, dem Auswärtigen Amt in Berlin, der Deutschen Botschaft in Nairobi sowie dem United Nations Department of Safety and Security (UNDSS) Somalia. Bei UNDSS Somalia erhielt ich meine erste Festanstellung und wecheselte nach 16 Monaten Somaliaoperationen zum WFP.


Elfi Klabunde

Seit Beginn meines Studiums war die Internationale Politik mein Steckenpferd und arbeiten bei den Vereinten Nationen mein Traum. Ein Traum, der sich mittlerweile erfüllt hat: heute arbeite ich im Büro des VN-Botschafters für Somalia in Nairobi. Bis dahin war es allerdings ein langer und anstrengender Weg. Bereits während des Studiums absolvierte ich Praktika beim VN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) in Berlin und dem VN-Umweltprogramm in Nairobi (Masterpraktikum). Außerdem sammelte ich auch Erfahrung im bilateralen Bereich bei der deutschen und französischen Entwicklungsagentur (GIZ und AFD), unter anderem im Senegal. Auch in meiner Bachelorarbeit mit dem Titel "Die Vereinten Nationen und der Darfur-Konflikt" kam ich meinem Interesse für die Vereinten Nationen nach. Insbesondere die Auslandserfahrungen waren auch finanziell eine Herausforderung, die ich dank Stipendien der Heinrich-Böll-Stiftung, des DAAD und nicht zuletzt der Deutsch-Französischen Hochschule stemmen konnte.

Der DFS hat mir maßgeblich geholfen, mein Berufsziel zu erreichen und die positive Konkurrenz innerhalb der Studierenden habe ich stets als bereichernd empfunden - genauso wie die zahlreichen Tipps und den Austausch mit Kommilitonen aus verschiedenen Jahrgängen.

Den größten Vorteil sehe ich rückblickend in der großen Freiheit, die der DFS den Studierenden lässt, sich frei zu entfalten und eigene Schwerpunkte zu setzen.