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19.10.15

Ausstellung an KU: Lateinamerika und der Erste Weltkrieg

Bis zum 14. November zeigt das Zentralinstitut für Lateinamerikastudien (ZILAS) der KU im Foyer der Zentralbibliothek die Ausstellung "Die größte Katastrophe der Menschheitsgeschichte - Lateinamerika und der Erste Weltkrieg". Diese illustriert die außereuropäische Wahrnehmung dieser "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts".


Manuel Mayol: "La nueva geografia"; Caras y Caretas 837, Buenos Aires 17.10.1914 (Ibero-Amerikanisches Institut)

Vor 1914 beeinflussten vor allem Diskurse um „Moderne“, „Zivilisation“ und „Fortschritt“ die lateinamerikanischen Wahrnehmungen Europas. Diese wurde mit und durch den Ersten Weltkrieg wesentlich gebrochen. Fortan sprachen lateinamerikanische Kommentatoren von der „größten Katastrophe der Menschheitsgeschichte“. Rund 100 Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges, möchte das ZILAS dazu einladen, die Perspektive zu wechseln und zu ergründen, wie sich der Blick auf unseren Kontinent – auf Europa – wandelte.

Die Ausstellung entstand im Rahmen des Themenjahres der Stiftung Preußischer Kulturbesitz „1914.Aufbruch.Weltbruch“ und ist ein Kooperationsprojekt des Ibero-Amerikanischen Institutes und des Lateinamerika-Institutes der Freien Universität Berlin in Zusammenarbeit mit der Einstein Stiftung Berlin. Sie ist bis 14. November 2015 im Foyer der Zentralbibliothek zu sehen. Führungen sind möglich nach einer Anmeldung per Mail an zilas(at)ku.de.