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16.04.19

Brand am Dach der Erinnerungskultur Europas:
Eine Hommage an Notre-Dame

Bei einem verheerenden Brand ist am Montag die Pariser Kathedrale Notre-Dame in großen Teilen schwer beschädigt worden. Prof. Dr. Michael F. Zimmermann, Inhaber des Lehrstuhls für Kunstgeschichte an der KU, hat dies zum Anlass für ein Essay genommen, das auf die Bedeutung dieses Bauwerks als Erinnerungsort nicht nur für Frankreich eingeht.


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Alle haben die Bilder gesehen: aus der französischen Hauptstadt wurden keine Schlachtfelder nach Attentaten, kein Tränengas um Gelbwesten gezeigt, sondern das Dach der Kathedrale geht in Flammen auf. Die Ursachen sind noch nicht klar, aber wahrscheinlich war es ein Desaster, nicht unähnlich einem der zahllosen mittelalterlichen Kirchenbrände. Der eiserne Dachreiter, der brennend über der Vierung der Kathedrale zusammensank, die meterhoch aus dem Dach in den Himmel der douce France lodernden Flammen, in Echtzeit zur besten Sendezeit in den Medien übertragen – all dies war nicht das Werk infamer Feinde. Dieses Mal wurde die öffentliche, medial zugerüstete Phantasie nicht von Terroristen oder auch nur von Prekarisierten in Geiselhaft genommen, die durch Aufsehen erregende Bilder Angst verbreiten oder auch nur Aufmerksamkeit erringen wollen.

Jungfrau Maria mit (teils verloren gegangenem) Kind am Trumeaupfeiler in der Mitte des Nordquerhaus-Portals der Kathedrale Notre Dame in Paris, Mitte des 13. Jahrhunderts (Bildarchiv Prometheus; Quelle: Iconothèque Université de Genève)

Es war ein Unglück, aber eines, dem Bedeutung zuwächst, nicht nur in Frankreich. Der französischen Historiker Pierre Nora hat 1984 nicht nur den Ausdruck „lieu de la mémoire“ („Erinnerungsort“, auch der Titel einer von 1984-92 erschienenen Buchreihe) geprägt, sondern seine Kolleginnen und Kollegen in ganz Europa zur Forschung über solche Orte angeregt (2001 Deutsche Erinnerungsorte; 2012 Europäische Erinnerungsorte, jeweils 3 Bde.) – heute ein Kernstück nicht nur der kulturwissenschaftlichen Arbeit, sondern auch der öffentlichen Erinnerungskultur in unseren Landen. Es ist nicht der Pathetik des Augenblicks geschuldet, wenn man die Kathedrale Notre Dame nicht nur als einen der wichtigsten, sondern als Erinnerungsort Europas par excellence bezeichnet. Unterschiedliche Stränge einer Erinnerung, die auf die Selbstvergewisserung von Identitäten in Europa – und von europäischer Identität – aus ist, verdichten sich nirgendwo derart unverrückbar wie hier.

Seit 1163 gebaut, nach Chorweihe 1182 in einer zweiten Bauperiode bis zur Mitte des Hauptschiffs weitergeführt, bis 1225 weitgehend vollendet, noch im 14 Jh. vervollständigt, stand der Neubau der Pariser Kathedrale auf dem Zenit der Kathedralbaukunst des 12. und 13. Jahrhunderts der île de France – der fruchtbaren Landschaft, die erst damals zum Herzen Frankreichs wurde. Das Bauwerk zeugte von der einzigartigen Blüte der Wirtschaft und der Technik, in welcher der Tiefpflug die Erträge steigerte, während gleichzeitig eiserne Geräte die Planung eines Bauwerks durch große Fassadenrisse, die Bearbeitung jedes Steins als Haustein und die Armierung von Gewölbeansätzen und Maßwerkfenstern ermöglichten. Jacques Le Goff (1924-2014), der bedeutende Historiker der auch hierzulande einflussreichen nouvelle histoire um die Zeitschrift Annales (seit 1929), hat diese Zusammenhänge sichtbar gemacht. Zugleich stieg, im Zusammenspiel mit den aufblühenden Städten, das Königtum Frankreichs auf. Wenn der Krone Eroberungen in der Normandie gelangen, wenn wenig später in den ersten Jahrzehnten des 13. Jahrhunderts Häretiker im Süden Frankreichs durch grausame „Kreuzzüge“ besiegt wurden, dann ging es auch darum, das nationale Territorium durch diese blühenden Landschaften zu arrondieren. Und die Kathedrale von Paris stand und steht in der Mitte jenes Hexagons, als welches die Franzosen noch heute die Grenzen ihres Nationalstaats bezeichnen. Wir föderativ denkenden Deutsche amüsieren uns gelegentlich darüber, dass in jedem französischen Dorf mindestens ein Verkehrsschild auch den Weg nach Paris weist – und damit den Zentralismus unseres Nachbarlands in jedem Winkel verdeutlicht. Die Entfernung auf den Schildern bezeichnet die zur Kathedrale Notre-Dame.

Notre Dame war und ist in der Tat ein zentrales Bauwerk. Im späten 12. Jahrhundert, während die Kathedrale in Bau war, befestigte König Philippe Auguste (1180-1223) die Stadt Paris durch eine Stadtmauer, deren Züge noch heute dem Stadtplan von Paris ablesbar sind. Auch mit der um 1190 bis Anfang des 12. Jh. errichteten Festung des Louvre erhob er die Stadt über die Königsschlösser an der Loire und andernorts. Seit 1245 ließ der am meisten verehrte französische König, Ludwig IX. der Heilige (1226-1270), die noch romanischen Querhäuser der Kathedrale abreißen und sie durch die eleganten Seitenfassaden mit ihren Fensterrosen im elegantesten Stil der strahlenden Gotik („style rayonnant“) ersetzen. Der Architekt dieses ebenso signifikanten wie insgesamt diskreten Eingriffs, Jean de Chelles, blieb unvergessen. Als maßgebliche Variante einer als klassisch empfundenen Gotik wurde sein Stil in ganz Europa imitiert, nicht zuletzt im 1248 begonnenen Neubau des Kölner Doms. Er wurde im 19. Jahrhundert als deutsches Nationalbauwerk vollendet, nachdem die Romantik die Gotik fälschlich zum deutschen Nationalstil umgedeutet hatte. Seit 1854 wurde das Hauptwerk der deutschen Gotik durch den Bau der Dombrücke und bald auch des Centralbahnhofs als Aufmarschstation gegen den „Erbfeind“ Frankreich urbanistisch inszeniert und politisch instrumentalisiert. Konrad Adenauer und Charles de Gaulle haben 1962 durch die Elysée-Verträge, allerdings auch durch einen Gottesdienst in der Kathedrale von Reims, eine Freundschaft begründet, die einer langen Geschichte der Feindschaft ein Ende machte. Der Kunsthistoriker Willibald Sauerländer (1924-2018) durfte 2011 in der Kathedrale von Reims einen Festvortrag zum 800-jährigen Bestehen halten – eine Ehre, über die der ehemalige Wehrmachtssoldat nur mit Tränen in den Augen sprechen konnte. Thomas Gaehtgens, von 1997 bis 2006 Gründungsdirektor des Deutschen Forums für Kunstgeschichte in Paris, hat den Jahren der „Erbfeindschaft“, die sich französische Krönungskathedrale in Reims aufgeprägt hat, im vergangenen Jahr ein bewegendes Buch gewidmet (Die brennende Kathedrale, 2018).

Der heilige Ludwig, „Saint Louis“, war es, der 1238 die Dornenkrone für die französische Hauptstadt erwarb und dafür unweit von Notre-Dame die Sainte Chapelle errichten ließ. Später wurden Kaiser Karl IV. zwei Dornen geschenkt; einen setzte er 1347 in die nach dem Nationalheiligen Wenzel benannte Krone ein, mit der er zum böhmischen König gekrönt wurde. Sie wurden zum Ziel der Pilgerströme, die bald in den Veitsdom auf der Prager Burg zogen. Wie später Versailles, war zuvor die Kathedrale Notre Dame im Zentrum des französischen Königreichs in ganz Europa für andere Königreiche wie das böhmische vorbildlich.

Schließlich förderte der 1297 heiliggesprochene Ludwig IX. die Kathedralschulen der île de France, und besonders die der Pariser Kathedrale – und die daraus hervorgegangene Universität, die bis heute den Namen seines Hofkaplans Robert de Sorbon trägt. Der „Doctor Angelicus“ Thomas von Aquin (1225-1274), der 1328 heiliggesprochene Dominikaner-Gelehrte, war in Paris bei Albertus Magnus ausgebildet worden und lehre dort von 1252 bis 1259; er saß manchmal beim König von Frankreich mit am Tisch. So steht Notre Dame denn auch für die Scholastik, jene Form mittelalterlicher Rationalität, die an einen durch arabische Gelehrte vermittelten Aristotelismus anschloss. Eine erneuerte Theologie, die dem Königtum im Anschluss an alttestamentarische Könige seinen Platz in der Heilsgeschichte zuwies, aber auch eine scholastisch geprägte Tugend- und Wissenschaftslehre, hat die Bildprogramme der Kathedralportale geprägt, von denen das der Westportale von Notre Dame (1210-20) eines der elegantesten ist. Eleganz ist kein Nebenthema: der Pariser Hof war ein Zentrum für die Ausprägung jener Kultur und Literatur, welche die Ideale von „courtoisie“ und „Höflichkeit“ in ganz Europa überformte.

Blick durch Langhaus und Chor der Kathedrale Notre Dame in Paris, 1163-um 1215 (Bildarchiv Prometheus; aus : Alain Erlande-Brandenburg, Notre Dame de Paris, Paris 1997)

Doch steht Notre-Dame nicht nur für die christliche Kultur, auf die das französische Königtum seine Mission stützte. Im Jahre 1793 wurde die Kathedrale profaniert und zum Tempel der Vernunft umgewandelt, 1794 zu dem eines „être suprême“ gewandelt. Auf solch ein höchstes Wesen stützten die deistischen Ultra-Montanen eine grausame Vernunft-Ethik, mit der sie den Revolutions-Terror und die Guillotine-Justiz legitimierten. Auch nach der Rückwandlung in eine Kirche hinterließ die Aufklärung ihre Spuren. Obwohl der französische König traditionell in Reims gekrönt wurde, setzte sich am 2. Dezember 1804 Napoleon in Notre Dame höchstpersönlich die Kaiserkrone auf, die er aus den Händen von Papst Pius VII lediglich noch empfing, um anschließend auch die Kaiserin Joséphine zu krönen – Jacques Louis David hat dies bis 1807 in seinem Riesengemälde Le Sacre de Napoléon festgehalten (Louvre). Von der geliebten, aber unfruchtbaren Joséphine freilich ließ sich der Korse 1809 zugunsten der dynastisch eher angezeigten Verbindung mit der Habsburger Kaisertochter Marie-Luise scheiden. All dies machte die Restauration vergessen, doch auch diese Ereignisse sind unverrückbar mit der Geschichte der Kathedrale Notre Dame verbunden.

Im 19. Jahrhundert wurde auch der gotische Stil nicht nur als Zeugnis christlichen Glaubens, als himmelstrebend und transzendent idealisiert, sondern zugleich rationalistisch und im Sinne der Aufklärung gedeutet. Gerade im beginnenden Industriezeitalter galt die technisch avancierte Gotik als Meisterleistung, zumal sie ihre konstruktiven Elemente deutlich vorzeigte und ästhetisierte, statt sie hinter einer Fassade, bestehend aus klassischen Pilastern und Gebälken, zu verstecken. Den „ehrlichen“ Stil sah man als Zeugnis eines bald idealisierend vereinnahmten Einvernehmens, das die französische Krone schon im Mittelalter mit dem Bürgertum der Städte verbunden hätte. Besonders der Architekt und Ingenieur Eugène-Emmanuel Viollet-le-Duc (1814-1879) deutete die klassische Gotik als rationalen und damit quintessentiell französischen Stil. Er wurde auch damit beauftragt, die gotischen Kathedralen in ganz Frankreich durch den Abriss der sie umgebenden, engen Bebauung als Monumente zu isolieren, sie von späteren Anbauten zu befreien und sie technisch zu modernisieren, insbesondere die riesigen Dächer zu erneuern. Seit 1843 war er zusammen mit Jean-Baptiste-Antoine Lassus auch für Notre Dame zuständig, seit 1857 in alleiniger Regie. Viollet-Le Duc hat auch das Dach über den Seitenschiffen von Notre Dame erneuert, und der Dachreiter, der Turm über der Vierung, der aus der Sicht des Schreibenden gestern Nacht im Flammenmeer zusammenbrach, ist sein Werk. Der riesige Dachstuhl über Chor und Hauptschiff aus einem „Wald“ von Eichenbalken war jedoch mittelalterlich. Obwohl Viollet-le-Duc die Bauwerke auf „historische Kohärenz“ hin zurückbaute und beispielsweise die in den Revolutionswirren zerstörte Königsgalerie an der Hauptfassade der Kathedrale wiederherstellte, weigerte er sich, moderne Materialien einzusetzen. So erneuerte er auch den riesigen, hölzernen Dachstuhl. Wenn so viel Holz brennt, ist es imstande, z.B. auch das Blei in Brand zu setzen, mit dem nicht nur die Fensterverglasungen zusammengehalten werden, sondern durch das auch eiserne Verbindungshaken, mit denen Hausteine aneinandergefügt werden, mit dem Stein verbunden sind. Obwohl anscheinend die Gewölbe nicht eingestürzt sind, wird der Schaden immens sein. Hoffen wir, dass sich die Skulpturen, z.B. die von 1300 bis 1350 mit Reliefs aus dem Leben Jesu geschmückten Schranken, die den Chor zum Umgang hin abgrenzen, erhalten haben. Sie zeigen auch die Auferstehung, und Szenen des Erscheinens Christi danach – hoffentlich keine bittere Erinnerung.

 Christus erscheint den Heiligen Frauen, Relief von den Chorschranken von Notre Dame in Paris, frühes 14. Jh. (Bildarchiv Prometheus; aus : Alain Erlande-Brandenburg, Notre Dame de Paris, Paris 1997)Trotz aller Widersprüche und Vereinnahmungen in ihrer Geschichte steht Notre Dame in Paris für das Frankreich des französischen Königtums, aber auch der Revolution, der Aufklärung und der fünf Republiken, die es bisher erlebt hat, und für die Verbindung beider zu einer einzigartigen zivilisatorischen Mission. Noch 2003-04 haben Jürgen Habermas und Jacques Derrida sich über die Prägung Europas – mit seinen einzigartigen Sozialsystemen – ebenso durch das Christentum wie durch die Aufklärung ausgetauscht (Nach dem Krieg. Die Wiedergeburt Europas. FAZ, 31. Mai 2003; Philosophie in Zeiten des Terrors. Zwei Gespräche, Berlin 2004). Auch wer wie Habermas sich als „religiös unmusikalisch“ empfindet, sieht sich hier mit den religiösen Subtexten der Moderne konfrontiert. Ein der Nachkriegszeit entwachsenes Deutschland vergisst derzeit nur allzu oft, was es nach dem Zivilisationsbruch durch den technisierten Genozid der Nazis auch dem Austausch mit der französischen Kultur verdankt – vom Lebensstil bis zur philosophisch-intellektuellen Kultur. Auch für Deutschland, das erst durch den Entwurf eines gemeinsam mit Frankreich getragenen Europa zu einer halbwegs akzeptierten Rolle in der Mitte des Kontinents gefunden hat, ist Notre Dame ein „Erinnerungsort“.

Nun haben französische Luxus-Firmen schon heute Morgen, wie es heißt, 300 Millionen Euro zur Erneuerung der Kathedrale in Aussicht gestellt. Besser könnte keine Werbeabteilung das Geld investieren. Die Firmen haben begriffen, dass die Bilder unweigerlich eben auch ein mediales Spektakel waren. Frankreich wird damit einen angemessenen Umgang pflegen. Sicher wird man in einigen Jahren Notre Dame wieder besichtigen können. Hoffen wir einmal, dass sie sich dann nicht in von einem in der Kunstwelt oft bemerkten, virtuell zugerüsteten und überästhetisierten „goût Pinault“ präsentieren wird. „In altem Glanz“, wie man hierzulande oft gerade nach verfälschenden Über-Restaurierungen sagt, wird dieses Bauwerk auf der Pariser île de la cité niemals wieder auferstehen. Vieles von seiner achthundertjährigen Geschichte ist wohl unwiederbringlich dahin. Was für ein Verlust!

Das Wappen der Stadt Paris zeigt ein Schiff, darunter das Motto „fluctuat nec mergitur“ – „mag es schwimmen und nicht untergehen“. Das Motto ist so bekannt, dass der französische Chansonnier Georges Brassens es 1964 in „Les copains d’abord“ („zuerst die Freunde“), dem berühnten Lied zum Lob eines Freundeskreises in einer Kneipe, herangezogen hat. Den Kreis nennt er ein Boot, und der Sänger insistiert „ses fluctuat nec mergitur c’était pas de la littérature“ – „ihre fluctuat nec mergitur, das war keine Literatur“. So zogen die Freunde des lyrischen Erzählers, und so ziehen Frankreich und mit ihm seine Freunde in Europa auf seiner Reise durch die Zeit. Gestern Nacht wurden Stimmen laut, die Notre Dame auf seiner Insel als das Schiff im Wappen von Paris betrachtet haben. Dieses Boot, die „alte Dame“ – so Emmanuel Macron gestern über die Kathedrale – wird nie wieder dieselbe sein. Leider wird dieser Erinnerungsort unweigerlich auch zum Ort einer Erinnerung an sich selbst werden. Umso mehr sollten wir uns auch an diesem Ort einer vielstimmigen Erinnerung orientieren. Die zivilisatorische Kraft Frankreichs, seine hilfreiche Rolle bei der Selbstfindung des heutigen Deutschland, sollten wir nicht vergessen. Auch, wenn dieses Schiff vielleicht nur noch eine Ruine seiner selbst sein sollte, wird es, muss es seine Reise fortsetzen – und dies darf (auch in Deutschland) keine Literatur sein.

Prof. Dr. Michael F. Zimmermann

(Fotos Notre Dame: Alain Erlande-Brandenburg) 

 

Zur Person: Prof. Dr. Michael F. Zimmermann ist seit 2004 Inhaber des Lehrstuhls für Kunstgeschichte an der KU. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören unter anderem die Bildwissenschaft der Neuzeit, die Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts in Frankreich, Italien, Deutschlannd englischsprachigen Ländern im Vergleich sowie Mediengeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts.