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19.05.15

Der Ukraine-Konflikt aus Sicht Kiews, Moskaus und völkerrechtlicher Perspektive

Zwar ist der Konflikt um die Ukraine in den Medien nicht mehr so präsent wie noch vor einigen Wochen, gelöst ist die Krise noch längst nicht. Vor diesem Hintergrund veranstaltet das Zentralinstitut für Mittel- und Osteuropastudien an der KU am Dienstag, 19. Mai, ein Kolloquium zum Titel „Der Ukraine-Konflikt aus Kiewer, Moskauer und aus völkerrechtlicher Sicht“. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr im Raum 103 des Kollegiengebäudes, Bau A (Ostenstraße 28, Eichstätt).


Seit der „Orangenen Revolution“ von 2004 stellt die Ukraine wohl das schwächste Glied in der von Moskau beanspruchten Einflusssphäre im postsowjetischen Raum dar. "Der Versuch Wladimir Putins, das 1991 zusammengebrochene Sowjetimperium zumindest im „Kleinformat“ wiederherzustellen, scheint davon abzuhängen, ob sich die Ukraine für eine östliche oder eine westliche Option entscheidet", so die Veranstalter. Das Kolloquium widmet sich der Genese, dem Verlauf und den Folgen des gegenwärtigen Ukraine-Konflikts.

Dr. Dr. Andreas Umland aus Kiew eröffnet die Veranstaltung mit einem Beitrag zum Thema “Majdan und Euromajdan – zwei ukrainische Revolutionen im Vergleich”.  Im Anschluss daran spricht spricht Prof. Dr. Leonid Luks aus Eichstätt über “Moskaus neoimperiale Doktrin und der Ukraine-Konflikt”. Den abschließenden Vortrag zu “Moral Minimum of International Law: Cases of Yugoslavia and Ukraine” hält Prof. Dr. Marco Trajkovic aus Eichstätt. Zwischen den Vorträgen ist jeweils eine kurze Fragerunde eingeplant und am Ende findet eine Abschlussdiskussion statt. Die Moderation übernimmt John Andreas Fuchs, M.A. aus Eichstätt.