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11.07.16

Deutsch-japanischer Dialog für internationale Kompetenzen im Lehramtsbereich

Wie können Lehramts-Studierende globale Kompetenzen erwerben? Dieser Frage geht das „International Project (IPC)“ des Lehrstuhls für Grundschulpädagogik und Grundschuldidaktik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt seit geraumer Zeit mit internationalen Partnern in sechs Ländern nach. Dabei werden Projektseminare mit unterschiedlichen Schwerpunkten entwickelt, erprobt und evaluiert, in denen Studierende aus verschiedenen Ländern online zusammen-arbeiten. Mit Förderung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes DAAD wird derzeit ein Kurs entwickelt, der speziell auf die Bedürfnisse der Zusammenarbeit zwischen Japan und Deutschland eingeht. Insbesondere sollen kulturelle und fremdsprachliche Kompetenzen, aber auch die unterschiedliche universitäre Ausbildung Berücksichtigung finden.


Das Team des Lehrstuhls für Grundschulpädagogik gemeinsam mit Studierenden der KU und Junshin Catholic University in Nagasaki. (Foto: Hiebl/upd)

Dazu fand nun ein Arbeitstreffen in Nagasaki statt, an dem, neben den Projektverantwortlichen auch Studierende beider Länder teilnahmen. In einem gemeinsamen Workshop wurde das vorbereitete Lehrkonzept (Online-Kursplattform, Themenstellung und Methodik) begutachtet, sowie die ausgesuchten Materialien (Texte, Videos) gesichtet. Das ausgewählte Thema für „Critical Thinking“ bot Gelegenheit, sich in englischer Sprache über die jeweiligen kulturellen Erfahrungen zu kritischem Denken auszutauschen. Unter Federführung von Prof. Dr. Klaudia Schultheis und Prof. Dr. Chizuko Suzuki (Junshin Catholic University, Nagasaki) wird der Kurs zum ersten Mal im Wintersemester 16/17 angeboten werden.