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11.11.19

„Dichter dran“: Leseabend in der Zentralbibliothek

Im besonderen Ambiente der Zentralbibliothek der KU bietet sich am Donnerstag, 14. November, unter dem Motto „Dichter dran“ Gelegenheit zum persönlichen Gespräch und Austausch mit der Autorin Elisabeth Schinagl sowie den beiden Autoren Akos Doma und Richard Auer. In gemütlicher Atmosphäre lesen sie aus ihren Werken und erzählen darüber, was es heißt, als Schriftsteller in der Provinz zu leben und zu arbeiten. Veranstalter des Leseabends ist die Universitätsbibliothek.


(v.l.)  Elisabeth Schinagl, Richard Auer und Akos Doma (Foto: Franz Besendörfer) sind zu Gast beim Leseabend "Dichter dran" in der Universitätsbibliothek der KU.

(v.l.) Elisabeth Schinagl, Richard Auer und Akos Doma (Foto: Franz Besendörfer) sind zu Gast beim Leseabend "Dichter dran" in der Universitätsbibliothek der KU.

Schinagl, Doma und Auer sind durch ihre Bücher über Eichstätt hinaus bekannt: Richard Auer lässt den in Eichstätt beheimateten Oberkommissar Mike Morgenstern ungewöhnliche Mordfälle lösen. Akos Doma verarbeitet etwa in „Der Weg der Wünsche“ das hochaktuelle Thema Flucht und beschreibt die Auswirkung auf eine Familie. Elisabeth Schinagl wiederum geht dem Lebenswerk von Domenico Barbieri nach, einem der letzten Baumeister aus dem Misoxtal, die das barocke Bild Eichstätts geprägt haben.

Der Leseabend beginnt um 19 Uhr im Foyer der Zentralbibliothek (Universitätsallee 1, Eichstätt). Der Eintritt ist frei.

Über die Autoren

Richard Auer, Jahrgang 1965, studierte Diplom-Journalistik an der Katholischen Universität Eichstätt und hielt der Stadt auch danach die Treue. Mit seiner Frau und drei Söhnen sowie Kater Lorenzo wohnt er mitten in der barocken Altstadt und arbeitet seit über fünfundzwanzig Jahren als Lokalredakteur im Altmühltal.

Akos Doma, geboren 1963 in Budapest, ist Autor und Übersetzer. Er hat unter anderem Werke von Sándor Márai, László F. Földényi und Péter Nádas ins Deutsche übertragen. 2001 erschien sein Debütroman «Der Müßiggänger», 2011 «Die allgemeine Tauglichkeit». Doma erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, zuletzt etwa das Grenzgängerstipendium der Robert Bosch Stiftung, den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis 2012 und das Prager Literaturstipendium 2014. Akos Doma lebt mit seiner Familie in Eichstätt.

Dr. Elisabeth Schinagl, geboren 1961 in München, studierte Latein und Germanistik in Eichstätt und Regensburg. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für mittellateinische Philologie an der Katholischen Universität Eichstätt und danach Gymnasiallehrerin. Seit 2009 ist sie als Referentin im Bayerischen Landtag tätig. Über sich selbst schreibt sie: „Bücher sind meine Leidenschaft! Als Autorin arbeite ich gerne in unterschiedlichen Genres. Mein Schwerpunkt liegt dabei auf historischen Themen. Ich will Geschichte für meine Leserinnen und Leser lebendig machen und nehme sie mit auf spannende, anschauliche und stets sorgfältig recherchierte Zeitreisen.“