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17.04.18

Erneut Gütesiegel für Umweltmanagement der Katholischen Universität

Nachdem die KU vor drei Jahren als erste bayerische Universität für die Entwicklung und Etablierung eines Systems zum Umweltmanagement das so genannte EMAS-Zertifikat erhielt, hat sie sich nun erneut erfolgreich dieser freiwilligen Überprüfung entsprechend dem „Eco-Management and Audit Scheme“ unterzogen. Diese ist Voraussetzung, um das Gütesiegel der Europäischen Union weiterhin nutzen zu dürfen. Bei der Überprüfung wurden organisatorische Abläufe und Strukturen unter die Lupe genommen sowie bewertet, ob die KU ihre selbst gesteckten Umweltziele erreicht hat.


(v.r.) KU-Kanzler Thomas Kleinert, Johannes Baumann (Leiter des Bereichs Umweltmanagement an der Katholischen Universität), Nachhaltigkeitsbeauftragte Prof. Dr. Ingrid Hemmer und ihrer Mitarbeiterin Ina Limmer freuten sich über das erneut verliehene EMAS-Zertifikat, das sie stellvertretend für die Steuerungsgruppe „Nachhaltigkeit“ präsentierten. (Foto: Schulte Strathaus/upd)

Wie der Umweltgutachter der Katholischen Universität bestätigte, hat sie seit der ersten Zertifizierung ein umfangreiches Umweltprogramm in die Praxis umgesetzt. So wurde in geeigneten Hörsälen und Seminarräumen intelligente Technik zur Heizungssteuerung installiert, die entsprechend der Belegung die Energiezufuhr regelt. Zudem ist damit begonnen wurden eine zentrale Infrastruktur für Drucker aufzubauen, so dass man auf die Neubeschaffung solcher Geräte für Einzelbüros verzichten kann. Seit dem vergangenen Jahr nutzt die KU darüber hinaus ausschließlich Recyclingpapier für Drucker und Kopierer. Allein durch die Umstellung von Erdgas auf Biogas reduzierte die KU außerdem ihren CO2-Ausstoß um über 17 Prozent. Zusammen mit der Nutzung von Fernwärme und Strom aus Windkraft verzichtet die Universität weitgehend auf fossile Energieträger. Durch die sukzessive Umstellung auf LED-Technik und ein energiebewussteres Verhalten der Uni-Angehörigen ist der Stromverbrauch der Universität in den vergangenen sechs Jahren kontinuierlich um über sechs Prozent gesunken, obwohl Gebäudefläche und Mitarbeiterzahl im selben Zeitraum angestiegen sind.

Für die kommenden drei Jahren hat sich die Universität weitere Ziele gesetzt: So soll mit den Mensen an beiden Standorten der KU geprüft werden, wie sich Lebensmittel aus nachhaltiger und fairer Produktion noch stärker nutzen lassen. Darüber hinaus sollen durch ein entsprechendes Mähkonzept insektenfreundliche Grünflächen auf dem Campus entstehen.

Weitere Informationen rund um das Thema Nachhaltigkeit und Details der aktuellen Umwelterklärung der KU finden sich online unter
www.ku.de/unsere-ku/nachhaltigehochschule/umweltmanagement