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15.05.19

Festival „LiteraPur“ bringt namhafte Autorinnen und Autoren nach Eichstätt

Bereits zum achten Mal lädt die KU heuer zum Literaturfestival "LiteraPur" ein. Unter dem Motto „Zeiten des Umbruchs“ lesen vom 3. bis 7. Juni Autorinnen und Autoren in Eichstätt aus ihren aktuellen Werken. Dazu gehört unter anderem auch Ulrich Woelk, der gerade den renommierten Alfred-Döblin-Preis erhalten hat, sowie Maria Cecilia Barbetta, an die noch im Mai der „Chamisso Preis/Hellerau“ verliehen wird. Zusätzlich stellen die Siegerinnen und Sieger des Schreibwettbewerbs zum Thema „Der Sommer, der nie enden sollte“ ihre prämierten Texte vor. Veranstalter des Festivals ist der Lehrstuhl für Deutschdidaktik der KU.


Das Organisationsteam von LiteraPur: (v.l.) Dennis Pfefferkorn, Festivalleiter Dr. Michael Kleinherne, Michael Weigl und Petra Preis. (Foto: Schulte Strathaus/upd)

Das Organisationsteam von LiteraPur: (v.l.) Dennis Pfefferkorn, Festivalleiter Dr. Michael Kleinherne, Michael Weigl und Petra Preis. (Foto: Schulte Strathaus/upd)

Die gebürtige Argentinierin Maria Cecilia Barbetta wird das Festival eröffnen. Sie ist Preisträgerin des neuen „Chamisso Preises/Hellerau“, der am 24. Mai erstmals in Dresden verliehen wird. (Foto: S. Fischer)

Die gebürtige Argentinierin Maria Cecilia Barbetta wird das Festival eröffnen. Sie ist Preisträgerin des neuen „Chamisso Preises/Hellerau“, der am 24. Mai erstmals in Dresden verliehen wird. (Foto: S. Fischer)

Ulrich Woelk gibt im Filmstudio des Alten Stadttheaters Eichstätt eine Autorenlesung aus „Der Sommer meiner Mutter“. (Foto: Bettina Woelk)

Ulrich Woelk gibt im Filmstudio des Alten Stadttheaters Eichstätt eine Autorenlesung aus „Der Sommer meiner Mutter“. (Foto: Bettina Woelk)

Eröffnet wird das Festival von der Argentinierin Maria Cecilia Barbetta, die am Montag, 3. Juni, um 20 Uhr im International House (Marktplatz 7) ihren Roman „Nachtleuchten“ vorstellt. Für das Buch, welches von der Liebe zum Leben in Zeiten eines politischen Umbruchs erzählt, war die Wahl-Berlinerin im vergangenen Jahr für den Deutschen Buchpreis nominiert. Zudem wird Barbetta am 24. Mai den erstmals vergebenen „Chamisso Preis/Hellerau“ erhalten. Ausgezeichnet werden damit Autorinnen und Autoren, die aus der persönlichen Erfahrung eines Sprach- oder Kulturwechsels heraus literarische Antworten auf den Wandel einer globalisierten Welt geben. Musikalisch untermalt wird die Lesung beim LiteraPur-Festival vom Ingolstädter Jazzgitarristen Rudi Trögl.

Ulrich Woelk stellt am Dienstag, 4. Juni, seinen Roman „Der Sommer meiner Mutter“ vor. Das Buch spielt 1969 und handelt vom Erwachsenwerden in Zeiten der Mondlandung und des Vietnamkriegs. Woelks Debut „Freigang“ erhielt 1990 den „Aspekte“-Literaturpreis. Beginn ist um 20.30 Uhr im Filmstudio des Alten Stadttheaters (Residenzplatz 17)

Die Siegertexte des Schreibwettbewerbs werden am Mittwoch, 5. Juni, um 18 Uhr in der Universitätsbibliothek (Raum UA 030, Universitätsallee 1), präsentiert. Anschließend gibt der Lyriker, Essayist und Novellist Jan Kuhlbrodt aus Leipzig um 20:30 Uhr im Filmstudio im Alten Stadttheater einen Einblick in seine kafkaeske Novelle „Das Stockholm-Syndrom“. Im Vordergrund steht hier die Entführung eines Lehrers.

Einen Umbruch in seinem Leben erfährt auch der Protagonist in Thommie Bayers Roman „Das innere Ausland“, als seine Nichte bei ihm einzieht. Bayer liest am Donnerstag, 6. Juni, um 20.30 Uhr im Foyer des International House.

Abschließend steht am Freitag, 7. Juni, um 20 Uhr eine Lesung mit Sabine Haupt aus Biel in der Schweiz auf dem Programm. In ihrem Buch „Der blaue Faden. Pariser Dunkelziffern“ blickt eine Frau auf Vergangenes zurück, während sie wartet. Veranstaltungsort ist wieder die Universitätsbibliothek (Raum UA 030, Universitätsallee 1)

Der Eintritt beträgt je Lesung acht Euro, Schüler und Studierende zahlen keinen Eintritt. Karten können per Mail an literapur(at)gmail.com reserviert werden. Weitere Informationen finden sich unter www.ku.de/literapur.