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30.01.17

Forum K'Universale: Gewalt in den Medien

Der Krisenreporter Wolfgang Bauer spricht am Montag, 30. Januar 2017, an der KU zum Thema „Warum muss ich mir das antun? Gewalt und Medien“. Wolfgang Bauer ist freier Journalist und schreibt seit 2011 für „Die Zeit“. Als Reporter ist er auch für „NEON“/“Nido“, das „Greenpeace Magazin“ und „Geo“ unterwegs. Bauers Vortrag an der KU ist Teil der interdisziplinären Vortragsreihe „Forum K’Universale“ zum Oberthema „Gewalt“.


Non-Violence-Skulptur von Carl Frederik Reuterswärd in Malmö. Diese findet sich auch an 15 weiteren Orten, darunter vor dem Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York. (Foto: Francois Polito/wikimedia.org)

Ich kann‘s nicht mehr hören, sagen viele, die im TV über Kriege dieser Welt hören, in der Zeitung über Konflikte weit weg lesen. Wie sehr uns diese Konflikte angehen, zeigte der syrische Bürgerkrieg, von dem nicht viele bei uns etwas wissen und sehen wollten – bis im Sommer 2015 zehntausende syrische Flüchtlinge ihr Problem auch zu unserem Problem machten. Wolfgang Bauer berichtet als Reporter seit Jahren aus den Krisenregionen dieser Welt, aus Syrien, Irak, Libyen, Nigeria und Afghanistan. Krisenreportagen sind immer eine Gratwanderung. Wie viel kann und muss man Lesern zumuten? Wie gefährlich ist die Krise für den Krisenjournalisten selbst?

Die Veranstaltung beginnt um 18.15 Uhr im Raum 201, Kollegiengebäude, Bau A, Ostenstraße 28, Eichstätt, und endet gegen 19.45 Uhr.

Nähere Infos und das vollständige Programm zur Vortragsreihe sind im Internet unter www.ku.de/kuniversale zu finden.